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Programmübersicht Tastenkombinationen Tutorials Video Tutorials


Photoshop Tipps bestehen aus 3 Teilen Programmübersicht, Tastenkombinationen und Tutorials
Die "Tutorials" bestehen aus mehreren Einzelseiten mit jeweils einer Schritt für Schritt Anleitung zu verschiedenen Themen.

Ich arbeite als freischaffender Webdesigner, denken Sie an mich, wenn ein Auftrag zu vergeben ist. Tel: 0231 20 24 93 mail@pastorpixel.de

Diese Tipps entstanden für Photoshop 5.5. und wurden seitdem ständig erweitert. Deshalb kann man diese Tipps sowohl für ältere wie auch für die neueste Version benutzen. Leider gibt es bei der neuen Photoshop Version nicht nur neue Funktionen, sondern auch neue Befehle und Bezeichnungen für alte Funktionen. Ich habe noch nicht alles überprüft.

Ich habe erfahren, dass meine Tipps schon auf CDs verkauft wurden. Bitte informieren Sie mich per Email, wenn Sie diese Photoshop Hilfe auf kostenpflichtigen Webseiten, CDs oder in Büchern gesehen haben.

Suche

Benutze die Browserfunktion.
Internet Explorer: Klicke einmal irgendwo auf die Seite, wähle die Taste F5 und anschließend Strg+ F
Mozilla/ Firefox/ Netscape: Klicke die Tastenkombination Strg+F.

Übersicht

Die Tipps sind in 4 Bereiche unterteilt.

  • Diese Seite mit Tipps und Anleitungen zu den grundsätzlichen Funktionen von Photoshop. Ich gehe auf verschiedene Versionen ein.
  • Die Seite Tutorials, wo ein bestimmter Sachverhalt Schritt für Schritt erklärt wird. Benutze dort auch die Links zu weiterführenden Infos auf dieser Seite und navigiere mit der Zurück Funktion des Browsers.
  • Die Seite Shortcuts mit den wichtigsten Tastaturbefehlen.
  • Videotutorials. Die Videos liegen auf verschiedenen Servern, bei "Youtube" und "livestream". Einige Videos öffnen sich im neuen Browserfenster.

Wieviel sind Ihnen die Tutorials wert?

Vielleicht möchten Sie sich erkenntlich zeigen und etwas dafür zurückgeben?
Nutzen Sie das sichere PayPal-System, um etwas Geld zu spenden! Sie ermutigen mich damit, mit meiner Arbeit fortzufahren. Die Höhe des Betrages ist nicht von Bedeutung, auf die Geste kommt es an.

Buchtipp

buchtipp

Dieses Photoshop Buch kann ich wärmstens empfehlen. Es ist gut erklärt und äußerst umfangreich.Weitere Buchtipps findet ihr hier.

Video Tutorials

Hier geht es zu meinen Photoshop Video- Tutorials.

Was ist neu in Photoshop CS5?

Hier ein paar Links:

Adobe CC Beitrag von Heise

Adobe
Aha Design

Für Neuanfänger und alle, die es gerne ganz ausführlich möchten, kann ich das Einsteigertutorial auf http://www.fotodidakt.de/ empfehlen.

Navigation

Werkzeuge (tools)
Optionenpalette
Bewegen, Verschieben (Pfeil)
Hilfslinie
Freistellwerkzeug
Malen Werkzeuge, Pinsel
Mischpinsel CS 5
Kopierstempel und Musterstempel CS 3
Reparaturpinsel, Ausbessern CS
Fläche füllen "Inhaltsintensiv" CS5
Protokollpinsel
Rote Augen Werkzeug CS
Radiergummi
Scharfzeichner, Weichzeichner, Wischfinger
Aufhellen, Abdunkeln & Sättigung
Zeichenstift und Pfade
Text CS
Rechteck, Elipse...eigene Formen Werkzeug
Meßwerkzeug, Horizont gerade richten
Verlaufwerkzeug (Farbverlauf)
Füllwerkzeug (Farb oder Musterfüllung)
Pipette
Hand
Lupe
Werkzeugspitzen


Ebenen
Ebene erstellen
Leere Ebene erstellen
Ebene auswählen
Ebene ein und ausblenden
Ebene verschieben
Ebene skalieren, drehen, verzerren
Inhaltsbewahrendes Skalieren CS 5
Gruppieren / mehrere Ebenen positionieren, skalieren
Ebenen miteinander verschmelzen/ verbinden
Reihenfolge der Ebenen verändern
Ebene löschen
Ebene duplizieren
Ebenen kopieren
Ebenen, Auswahl aus Ebene erstellen
Fixieren: transparente Pixel / Bildpixel / Position
Deckkraft einstellen
Ebenen aneinander ausrichten
Ebene an Auswahl ausrichten
Textebene rastern (in normale Ebene umwandeln)
Hintergrundebene in normale Ebene umwandeln


Füllmethode Ebenenmodus
Ebenenstil / Ebeneneffekt / Fülloptionen
Ebenenmaske
Einstellungsebene
Füllebene
Ebenen ordnen, Farbe, Ordner: Ebenenset/ Gruppe
Ebenenkomposition CS
Ebenen als Dateien exportieren
Mehrere Bilder zu einem Bild zusammen fügen
HDR
Panorama
Überblendung
Formgitter Teile verbiegen CS5


Pfade
Pfad erstellen
Pfad löschen
Knotenpunkte auswählen und verschieben
Knotenpunkte hinzufügen und entfernen
Pfad transformieren (drehen, skalieren etc)
Knotenpunkt umwandeln
Pfad füllen, Pfad als Linie, Pfad als Auswahl
Pfadauswahl Werkzeug

 

Arbeitsfläche

Prägen Sie sich zu Anfang diese Begriffe ein.

Das Menü kennt man von anderen Programmen. Hier befinden sich verschiedene Befehle. Diese Schriftformatierung in meinem Tutorial kennzeichnet einen Menübefehl.
Die Werkzeugpalette bietet verschiedene Werkzeuge an. Bei Anklicken eines Werkzeugs ändert sich die Optionenpalette, wo man weitere Einstellungen für das entsprechende Werkzeug vornehmen kann.
Die Paletten lassen sich über den Menübefehl. Fenster / Arbeitsbereich / Palettenpositionen zurücksetzen wieder in den Auslieferungszustand zurückversetzen.
Alle Paletten kann man über Fenster/... ein- und ausblenden.

Je nachdem, wo man mit rechter Maustaste klickt, erscheint ein bestimmtes Kontextmenü, aus dem man passende Befehle aussuchen kann.

Über Bearbeiten / Voreinstellungen lassen sich verschiedene Einstellungen des Programms vornehmen.

top

Fenstermodus / Ansicht / Duplikate

Man kann mehrere Bilder in Photoshop öffnen, welche standardmäßig als einzelne Fenster erscheinen, die man (wie in Windows üblich) mit den Buttons oben rechts vergrößern, verkleinern und schließen kann. Ab ca. CS 5 Über Bearbeiten, Voreinstellungen, Benutzeroberfläche, kann man einstellen, ob die Fenster als Registerkarten oder als einzelnen Fenster geöffnet werden. Man kann die Fenster aus den Registerkarten herausziehen. In jedem Fenster erhält man oben und unten Infos über das Bild.

Gesamtansicht ändern, Bildschirmmodus
Oben über das Symbol Bildschirmmodus (bzw. <= CS3 unten in der Werkzeugpalette) kann mit drei Buttons der gewünschte Bildschirmmodus eingestellt werden.
und zwar 1. Standardmodus, 2. Vollschirm mit Menueleiste oder 3. Vollschirm
(in älteren Versionen erscheint bei Vollschirm ein kleiner schwarzer Pfeil oben rechts in der Werkzeugpalette, dort kann man das Menü aufrufen.)
Mit der Tabulatortaste kann man die Paletten ein und ausblenden.

2 Ansichten Ansichten des gleichen Bildes
Wähle in CS5 oben das Symbol "Dokumente anordnen" und "Neues Fenster"
(Wähle in älteren Versionen im Standardmodus den Menübefehl. Ansicht / Neue Ansicht)
um mehrere Fenster desselben Bildes zu erstellen, so dass man beispielsweise Detailansicht und Gesamtansicht vergleichen kann, auch während des Arbeitens mit Pinsel oder einem anderen Werkzeug. Verschiedene Ansichtgrößen siehe Werkzeug Lupe.
Um eine Kopie als zweites Bild zu erstellen, wähle den Menübefehl Bild / Bild duplizieren

Bildfenster anordnen
Über das Symbol "Dokumente anordnen" (oben) kann man mehrere geöffnete Bilder anordnen.
In älteren Versionen wählt man den Menübefehlen Fenster / Überlappend oder Nebeneinander Dort kann man auch Alle Schließen.

Bibliotheken

BibliotheksmenueIn Photoshop gibt es viele Bibliotheken. Sie haben alle ein ähnliches Menü und ähnliche Funktionen. Bibliotheken können als Fenster erscheinen, wie die Stilebibliothek oder auch in der Optionsleiste eines Werkzeugs auftreten: Pinsel oder Werkzeugspitzen, Musterbibliothek beim Musterstempel oder Füllwerkzeug.

Anhand der Stilebibliothek werde ich hier die Funktionsweise erklären. Rufe die Stilebibliothek auf Fenster/ Stile
Klicke oben rechts auf das Symbol, welches in ältere Versionen ein kleiner Pfeil ist Optionen und in neueren Versionen durch ein Symbol mit horizontalen Linien gekennzeichnet ist optionen

Das Menü ist durch Linien in Blöcke unterteilt (siehe Grafik rechts).

Der erste Block regelt die Ansicht der Bibliothek. (nur Text, kleine Miniatur...)

der dritte Block ist für das Speichern und Aufrufen der gesamten Bibliothek zuständig. "Stile laden" läd eine Bibliothek zu einer bereits geöffneten hinzu. "Stile ersetzen" läd eine neue Bibliothek, die zuvor geöffnete wird geschlossen. Wurden in der zuvor geöffneten Bibliothek Elemente hinzugefügt oder gelöscht, erscheint die Frage, ob diese Änderungen zuvor gespeichert werden sollen.

Der vierte Block ermöglicht das direkte Laden einer Bibliothek, welche im Standardbibliotheksordner von Photoshop gespeichert ist. Es erscheint die Frage ob die Bibliothek zu der vorhandenen hinzugefügt werden soll, oder nur die neu geladene Bibliothek erscheinen soll.

In CS4 auf Windowsrechnern ist der Standardordner normalerweise unter:

C:\Dokumente und Einstellungen\Username\Anwendungsdaten\Adobe\Adobe Photoshop CS4\Presets

In der Bibliothek selber kann man einzelne Elemente mit rechts anklicken und diese umbenennen oder löschen. Neue Elemente werden in einigen Bibliothken unten in der Leiste über das "Neu" Symbol neu hinzugefügt, das gilt jedoch nicht für alle Bibliotheken. Einige Elemente werden auch im Menü von Bearbeiten hinzugefügt: ../Pinselvorgabe festlegen, ../Muster festlegen, .../ eigene Formen festlegen. Näheres dazu in den einzelnen Themen.

 

Datei / Öffnen

Datei / Datei öffnen / Stg o
Datei / letzte Dateien öffnen Anzahl der Dateien unter Bearbeiten/ Voreinstellungen /Dateihandhabung
Datei / öffnen als Wenn die Endung fehlt, und man den Verdacht hat, es handelt sich um eine Bilddatei, legt man die Endung selbst fest (nur Windows)

Smartobjekte sind Bilder oder Bildebenen, der ursprüngliche Pixelinformationen erhalten bleiben auch nachdem man die Bilder verkleinert hat oder die Farbinformationen der Pixel verändert hat.
Datei / als Smartobjekt öffnen Das Bild wird als Smartobjekt geöffnet. Man sieht in dem Karteireiter des Bildes oben, den Dateinamen und "als Smart Objekt"
Datei / Platzieren Mit diesem Befehl, wird ein Bild in ein schon geöffnetes Bild als Smartobjekt platziert. Nach dem Import muss man das Bild an die gewünschte Stelle ziehen und den Vorgang abschließen. a) Enter Taste, b) irgendwo im Bild doppelt klicken, c) Haken oben in Optionsleiste anklicken
Wenn man ein Bild aus dem Windowsexplorer Fenster auf ein schon geöffnetes Bild in Photoshop zieht, wird es auch als Smartobjekt platziert.
Platziert man PDF oder Illustrator Dateien, erscheint ein Dialogfeld ähnlich dem PDF-Öffnen-Dialogfeld.

Vektordateien
Vektordateien (z.B.: AI Adobe Illustrator / EPS), die als Smartobjekt geöffnet werden, bleiben in jeder beliebigen Größe gestochen scharf. Auch nach der Bearbeitung in Photoshop.
Vektordateien kann man auch über Datei / Datei öffnen importieren. Hier ensteht jedoch ein Pixelbild. Es öffnet sich ein Dialogfeld, in dem man die Pixelgröße des Bildes bestimmt. Die Vektordatei wird in entsprechender Größe gerendert oder gerastert.

pdf Dateien importieren

Unter Datei öffnen kann man mit Photohop PDF Dateien importieren. Im Dialogfeld wählt man als erstes
Bild oder Seiten je nach Auswahl kann man dann die einzelnen Bilder oder Seiten mit gedrückter Strg/ Shift Taste auswählen.

Beschneiden auf
Die Optionen unter "Beschneiden auf" werden zum Teil vorher in der PDF Datei definiert. Von daher kann man einige Optionen nur verstehen, wenn man sich mit dem PDF Format auskennt.
Begrenzungsrahmen; der kleinstmögliche Bereich, der alles enthält
Medienrahmen; die Originalgröße
Maskenrahmen; der Beschneidungsbereich der PDF Datei
Ausschnittrahmen; ist ein Bereich, der in der PDF Datei definiert wurde, z.B: Beschneiden, Falzen, Zuschneiden
Endformat Rahmen; der Bereich, der für die endgültige Größe vorgesehen ist
Objektrahmen; öffnet die Bilder oder Seiten in der Größe, die schon vorher zum Platzieren der Daten in anderen Anwendungen definiert wurde.

Glättung diese Option zeichnet Pixelkanten weich, das wird auch Anti alias genannt

Datei / Neu

Im sich öffnenden Menüfeld kann man Namen, Größe, Auflösung und Farbmodus einstellen. Unter Inhalt wird die Hintergrundfarbe festgelegt. (eine Funktion, die man auch später noch ändern kann) mehr zur Bildgrösse und Auflösung siehe Tipp: Bildverarbeitung / Änderung / Auflösung

Datei speichern

Im Dialogfeld für Datei speichern, stehen je nach Dateiformat verschiedene Optionen zur Verfügung. Im psd Dateiformat kann man alle Optionen auswählen, sofern diese Dinge im Bild vorhanden sind. Alpha Kanäle, Ebenen, Anmerkungen, Volltonfarben.
Die Option "als Kopie" (Datei, Datei speichern unter) speichert eine Kopie des Bildes, während das Bild welches in Photoshop unter der Maus liegt, unter dem Dateinamen als eigenständiges Bild von dem Speichervorgang unberührt bleibt.

top

Speichern

hier speichert Photoshop ein zuvor geöffnetes Bild unter gleichen Dateinamen im gleichen Ordner ab, ohne das sich ein Menüfenster öffnet. Hat man jedoch Ebenen oder Kanäle hinzugefügt die sich unter dem Dateiformat des zuvor geöffneten Bildes nicht abspeichern lassen (wenn man beispielsweise ein jpg Bild geöffnet hatte und dort Ebenen hinzugefügt hat), öffnet sich ein Menüfenster, wo man das Dateiformat und den Namen wählen kann. In meinen Tipps zur Bildverarbeitung gibt es eine Liste der häufigsten Dateiformate.
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Speichern unter

Hat man ein Bild in Photoshop geöffnet und will es unter einem anderen Namen und/oder Format abspeichern, wählt man speichern unter.
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Kopie speichern unter (Photoshop 5 und tiefer)

hier kann man in jedem Fall das gewünschte Dateiformat auswählen. Aber hier gibt es auch wieder eine unnötige Schwierigkeit, wenn man ein Bild mit Ebenen und / oder Kanälen als psd Datei abspeichert, werden die Ebenen und Kanäle nicht abgespeichert, hier müßte man stattdessen "Datei / Speichern unter" wählen. (diese unnötige Komplikation wurde ab 6 abgeschafft)
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Zurück zur letzten Version / Arbeitsschritte rückgängig machen

Hier wird das Bild in den Zustand der zuletzt abgespeicherten Version zurück gesetzt, alle bis dahin gemachten Änderungen gehen verloren. Will man den letzten Arbeitsschritt rückgängig machen, wählt man Bearbeiten / Widerrufen oder Strg z. Will man mehr als einen Arbeitsschritt rückgängig machen, ist das

Für Web speichern

Datei/ Für Web speichern Eine Funktion, die erst ab Version 5.5 zur Verfügung steht und für Internetbilder sehr nützlich ist. Man kann das Bild wahlweise als jpg, gif oder png Bild abspeichern, Hat man 2fach oder 4fach (Karteireiter oben) gewählt, lassen sich durch Vorschaubilder Kompressionsrate (jpg) und Farbanzahl (gif, png) sowie die dadurch entstehende Qualität und Dateigröße miteinander und mit dem Original vergleichen. Die Vorschaubilder werden durch Anklicken ausgewählt. Ein klick auf den Ok Button speichert das ausgewählte Bild.
Wähle die Lupe und klicke auf die Ansicht, um sie zu vergrößern, klicke mit gedrückter Alt Taste, um sie zu verkleinern. Mit dem Handwerkszeug, kann man eine übergroße Ansicht verschieben. Doppelklick auf Hand, vergrößert, bzw. verkleinert das Bild auf Ansichtgrößen. Doppelklick auf Lupe zeigt die Originalgröße, wie sie auch auf der Internetseite erscheint.

JPG

Bilder, die aus wenigen Farben bestehen, wie beispielsweise Schriften, Logos oder Bilder im Comicstil, speichert man am besten als Gif Bild. Die anderen Bilder sind meist als jpg (sprich: jäipeg) besser zu komprimieren. Wähle dazu im Menü von "Datei/ Für Web speichern", rechts, JPEG und stelle unter Qualität die gewünschte Qualität ein. Unter dem Vorschaubild erscheint die Dateigröße.
Es lassen sich unterschiedliche Qualitätsbereiche innerhalb des Bildes definieren. Erstelle vor dem Speichern eine Auswahl, des Bereiches, dessen Qualität besser sein soll und speichere diese Auswahl ab. Klicke im Menü von "Datei/ Für Web speichern", auf das Icon Qualität mit Kanal, rechts neben Qualität und wähle den Namen der zuvor gespeicherten Auswahl. Stelle mit dem rechten Regler die Qualität ein, die innerhalb der Auswahl zugewiesen werden soll und mit dem linken Regler die Qualität des restlichen Bildbereiches. Wie man im Menü sieht, kann man diese Einstellungen, auch für Text- und Vektorebenen vornehmen.

Gif (mit transparentem Hintergrund)

Ein Gif Bild besteht aus Palettenfarben, ausführliche Info unter indizierte Farben.
Siehe auch das Tutorial Bild mit transparenten Bereichen
Datei / Für Web speichern
oben: optimiert, 2 fach, oder 4 fach wählen
rechts Einstellungen: GIF, adaptiv, selektiv oder perzeptiv Eine dieser drei Einstellungen ist in der Regel vorzuziehen, denn hier werden nur Farben der Farbpalette hinzugefügt, die tatsächlich im Bild vorkommen. Die Webpalette dagegen enthält Farben des gesamten Farbspektrums.
Dither: bedeutet, die Farben, die nicht in der Farbpalette sind, werden simuliert, indem Pixel mit ähnlichen Farben gestreut werden werden. Wie stark der Effekt ausgeführt wird, gibt man bei Dither in Prozent an. In der Praxis: komplexe Bilder wie Photos sollten Diffusion bekommen, flächige Bilder wie Comics oder einfarbige Schriften sollten "Kein Dither" bekommen, mehr dazu unter Dither
Farben: gewünschte Farbanzahl eingeben (vergleiche Dateigröße und Qualität im Vorschaufenster)
Interlaced bedeutet: während das Bild aus dem Internet geladen wird, baut es sich langsam auf indem es immer schärfer wird. Hat man die Option deaktiviert, baut es sich von oben nach unten Zeile für Zeile auf.

Gif mit Transparenz

Soll das Bild transparente Bereiche enthalten müssen diese schon zuvor in der Ebenenpalette dem entsprechend erstellt werden, z. B. indem man einen Bildausschnitt mit der Auswahl markiert, Strg C, Datei / Neu (hier transparenten Hintergrund wählen) Strg V,
Eine andere Möglichkeit: man stellt den Hintergrund eines Bildes auf unsichtbar und erstellt das eigentliche Bildelement auf einer extra Ebene. Dort kann man die transparenten Bereiche mit dem Werkzeug Radiergummi löschen oder man markiert sie mit einer Auswahl und drückt die Entf Taste ( siehe dazu auch Ebene )


Hier geht's jetzt weiter im Menü Datei / Für Web speichern
Transparenz anklicken
Hintergrund oder Basis , "andere", dort kannst du die Hintergrundfarbe deiner Webseite angeben, es besteht auch die Möglichkeit, einen Hexcode einzugeben. Da das Bild auch halbtransprente Bereiche enthalten kann, wie Schatten oder Antialias werden diese der Hintergrundfarbe angepasst.
Transparenz Dither diese Funktion steht ab Photoshop 7 zur Verfügung. Hiermit werden halbtransparente Bereiche pixelweise gestreut, so dass sich das Bild nahtloser in ein Hintergrundbild einfügen lässt.

Siehe auch das Tutorial Bild mit transparenten Bereichen

Auf Dateigröße optimieren

Klickt man auf den Pfeil oben rechts "Menü optimieren" und wählt "Auf Dateigröße optimieren" hat man die Möglichkeit die gewünschte Dateigröße in kbyte unter "k" anzugeben. Nach Bestätigung bekommt das Bild automatisch die Optionen, um die gewünschte Dateigröße zu erreichen. "Segment" bezieht sich auf den ausgewählten oder alle Slices.

Slices

Slice Seit einigen Jahren gibt es das Slices Werkzeug aus Image Ready auch in Photoshop. Damit kann man das Bild in verschiedene rechteckige Bereiche aufteilen. Unter dem Menüpunkt Ansicht / Slices löschen, kann man sie löschen. Mit dem Sliceauswahlwerkzeug kann man unter "Für Web speichern" für jeden Slice Bereich eine andere Optimierung festlegen. Jeder Slice wird als einzelnes Bild abgespeichert und kann dann in Html mittels Tabellen oder div-Tags wieder zusammengefügt werden. Standardmäßig werden alle Bilder im Unterordner "Bilder" abgespeichert.

Bildgröße & Auflösung

Bild/ Bildgrösse
( siehe auch Grundwissen Bildverarbeitung)
Will man die Bildgrösse ändern, muss man zuerst einmal wissen, was man überhaupt will. Will man die Anzahl der Pixel verändern oder nur die Anzahl der Pixel per cm, wenn man beispielsweise ein Bild drucken will. Im letzteren Fall spricht man von Auflösung. Diese Auflösung kann man ändern ohne die Anzahl der eigentlichen Pixel zu verändern. Dazu entfernt man unten im Menü von Bild / Bildgrösse den Haken bei "Bild neu berechnen mit". Nun kann man gewünschte Auflösung angeben. Im Profibereich benutzt man 300 Pixel per Inch das sind ca 118 Pixel per cm (1 inch = 2,54 cm). Gute Ergebnisse bei Farbbildern auf dem heimischen Drucker erzielt man in der Regel mit 150 Pixel per inch (ca.60 Pixel per cm) und für schwarz-weiß Bilder reichen 100 Pixel per inch.

Sofern man aber die Anzahl der Pixel des Bildes ändern will, macht man einen Haken vor "Bild neu berechnen" und gibt die gewünschte Größe in Prozent bzw. Pixel an. Um ein Bild größer zu machen, also Pixel einzufügen, sind komplizierte mathematische Formeln nötig. Man kann unten im Menü 3 verschiedene Methoden wählen: Pixelwiederholung, bikubisch und bilinear.

Bei der Pixelwiederholung wird jeder Pixel verdoppelt. Die Qualität wird nicht erhöht und durch die Vergrößerung kann es zu einem deutlichen Hervortreten der Pixel kommen. Diagonalen und Kreislinien können dabei "Treppen" bekommen.

Bei den Interpolationsmethoden wird aus den umgebenden Pixeln ein Mittelwert berechnet, der dem neu generierten Pixel zugeordnet wird. Die lineare Interpolation verwendet dafür benachbarte Pixel, während die bikubische Interpolation auch weiter entfernte Pixel mit einbezieht, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Bildinterpolation

Eine andere Möglichkeit ein Bild größer auszudrucken findet man unter Datei/ Drucken mit Vorschau. Deaktiviert man die Option "Bild zentrieren" kann man das Bild mit gedrückter Maustaste verschieben und an den Ecken anfassen, um es zu skalieren. Die Bildinterpolation wird unter Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Allgemeine eingestellt (Pixelwiederholung, Bilinear, Bikubisch). Hochformat, Querformat unter Seite einrichten.

Tipp vom Pastor Kleiner Tipp: Beim Verkleinern von Bildern stellt sich schon mal das Problem dass man mit Prozent rechnen muss. Dazu hier ein kleiner Helfer für alle Grafiker, die in Mathe nicht so gut sind.

Seitenverhältnis errechnen.

Nehmen wir an, wir haben ein vorgegebenens Seitenverhältnis. Außerdem haben wir eine Bildbreite und wollen anhand des vorgegebenen Seitenverhältnisses errechnen, wie groß die Höhe des Bildes sein muss.

Bildhöhe = vorgegebene Höhe * (Bildbreite / vorgegebene Breite)

Bei einem Seitenverhältnis von 1000 x 500 und einer Bildbreite von 1200 ergibt das nach dieser Rechnung eine Höhe von 600.

 

Bildgröße nach Quer und Hochformat/ Bild einpassen

Wenn beispielsweise per Stapelverarbeitung oder in einer Aktion die Bildgröße ändern will und zwar so, dass ein querformatiges Bild 1000 Pixel breit wird und wenn es ein hochformatiges Bild ist, soll die Höhe 1000 Pixel Höhe betragen, so macht man das mit Befehl (ab CS5) Datei, Automatisieren, Bild einpassen. Aktiviert man die Option "nicht vergrößern" werden kleinere Bilder nicht vergrößert. In diesem Beispiel würde ein querformatiges Bild mit Breite 800 nicht vergrößtert.

Rand hinzufügen

Wenn man das Bild vergrößern will, indem man einen Rand hinzufügt, wählt man
Bild / Arbeitsfläche
gewünschte neue Größe angeben und unter Position die Seite des Bildes auswählen, an der Rand hinzugefügt werden soll.
Die Pfeile im Menü stellen den Rand dar. z.B.: wenn man die Mitte auswählt und die Breite und Höhe um 100 Pixel erweitert, wird an allen Seiten ein Rand von 50 Pixeln hinzugefügt.

Ab Photoshop CS2 kann man die Option "relativ" aktivieren. Dann braucht man nur noch die Größe anzugeben die hinzugefügt werden soll. Bei deaktivierter Option "relativ" gibt man die gesamte neue Breite und/ oder Höhe ein.

Ab Photoshop CS 2 kann man unten die Farbe auswählen, die der neue Rand bekommen soll. Bei älteren Versionen, ist es immer die zuvor eingestellte Hintergrundfarbe.

Rand abschneiden

Wenn man etwas Rand abschneiden will, kann man einmal das Freistellungswerkzeug benutzen, welches viele Möglichkeiten bietet, oder man zieht eine Rechteckauswahl auf und wählt:
Bild / Freistellen
Hat man einen farbigen Rand oder transparente Pixel um das Bild kann man diesen ab Photoshop 6 auch mit Bild / Zuschneiden entfernen.

Eine weitere Möglichkeit bietet
Bild/ Arbeitsfläche
Kleinere Größe eingeben, Warnhinweis mit okay bestätigen.

Drehen Spiegeln Geraderichten

Bild / Arbeitsfläche drehen
mit den Unterpunkten kann man ein Bild in alle Richtungen und Winkeln drehen und spiegeln,
siehe auch Freistellungswerkzeug

Modus Farbtiefe

Die Unterpunkte von Bild / Modus ermöglichen die Veränderung der Farbtiefe.
Im Normalfall wird mit dem RGB Modus gearbeitet, zumal hierbei auch alle Filter und Funktionen des Programms zur Verfügung stehen. Wenn Sie beispielsweise ein Gif Bild öffnen, welches sie mit alle Funktionen bearbeiten wollen, müssen Sie dieses zuerst umwandeln: Bild / Modus / RGB. Sie können es nach der Bearbeitung wieder als Gif speichern. Siehe auch Farbmodus indizierte Farben
Tipp:
Sollten irgendwann mal nicht mehr alle Funktionen des Programms zur Verfügung stehen, überprüfen Sie, das das Bild im RGB Modus mit 8bit Farbtiefe eingestellt ist (weiterer häufiger Fehler, sie haben den Maskiermodus aktiviert).
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Umwandeln in CMYK für den Druck

Um ein Bild für den Druck vorzubereiten (von RGB nach CMYK), sollten Sie den Befehl Bearbeiten/ In Profil umwandeln wählen

in Profil umwandeln

Farben

Farbmanagement, Bildschirm kalibrieren, Drucker kalibrieren, Scanner kalibrieren

Das Thema Farbmanagement habe ich in meinen Tipps nicht behandelt. Die Macher von Photozauber verstehen mehr vom Color Management. Um Bildschirm, Drucker und Scanner richtig zu kalibrieren, so dass man auch bei professionellen Aufträgen die in Druckereien gedruckt werden, farbechte Farben bekommt, braucht man sowieso eine extra Software, nur soviel:

Mit den folgendem Bild können Sie ihren Monitor einstellen. Verändern sie Helligkeit und Kontrast derartig, dass sie Unterschiede zwischen allen Feldern erkennen können. Besonders die letzen beiden dunklen Felder sollte man unterscheiden können.

greyscale

Photoshop stellt verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung Farben auszuwählen, die im folgendem beschrieben werden.

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Pipette

Die einfachste Lösung eine bestimmte Farbe aus einem geöffneten Bild auszuwählen ist über das Pipettenwerkzeug. (links unten in der Werkzeugpalette)
Einfach irgendwo ins Bild klicken und die Farbe des angeklickten Pixel wird zur Vordergrundfarbe.
In der Optionenpalette hat man die Möglichkeit einen Zwischenwert aus 3 oder mehr der umliegenden Pixel zu wählen, das geht auch über die rechte Maustaste. Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass diese Einstellung sich auch auf den Aufnahmebereich des Zauberstabs auswirkt.
Außerdem kann man mit der rechten Maustaste, die angeklickte Farbe als Html (also hexadezimal) in die Zwischenablage kopieren. Halte die Alt Taste gedrückt, um die Hintergrundfarbe zu ändern.

ACHTUNG !
Hat man in der Farbregler Palette die Hintergrundfarbe aktiv, wird mit der Pipette die Hintergrundfarbe geändert.
Im Flyout Menü des Pipettenwerkzeug (rechte Maus) kann man den Farbaufnehmer wählen. Mit ihm kann man 4 verschiedene Farbwerte im Bild auswählen, die in der Informationen-Palette angezeigt werden Fenster / Informationen einblenden. Dabei werden kleine Symbole an den gewählten Stellen im Bild erzeugt, die sich auch nachträglich verschieben lassen.
Tipp
Arbeitet man mit einem Malwerkzeug, (Airbrush, Pinsel, Linienzeichner, Buntstift, Füllwerkzeug) kann man durch klicken der Alt Taste kurzzeitig die Pipette aufrufen, um so schnell zwischendurch die Malfarbe (Vordergrundfarbe) festzulegen.

Im Photoshop CS5 Pipettenwerkzeug gibt es den Auswahlring. Er kann in der Optionsleiste des Pipettenwerkzeugs aktiviert werden. In dem Auswahlring, sieht man die zuvor eingestellte Farbe im unteren Teil des Rings, während man die neue Farbe, im oberen Teil des Rings sieht. So hat man eine schöne Vergleichsmöglichkeit, bevor man die neue Farbe endgültig mit der Pipette auswählt, indem man die Maustaste loslässt.
siehe das Videotutorial "Die kleinen Helferlein" auf folgender Seite von Aha Design
Für einige Funktion muss Open GL aktiviert sein siehe hier.

CS5 Hud, Farbwähler, Alt Taste- Shift-Taste und rechte Maustaste zeigt eine weitere Farbauswahl, in der man Farbton, Sättigung und Helligkeit wählen kann.

top

Vordergrundfarbe Hintergrundfarbe

unten in der Werkzeugpalette befindet sich das Symbol, für die beiden Farben.
Durch die Tastenkombination Strg Entf wird das Bild mit der Hintergrundfarbe gefüllt, durch Alt Entf füllt man es mit der Vordergrundfarbe.
Durch Anklicken der beiden Pfeile oben rechts, werden die beiden Farben vertauscht.
Durch Anklicken des schwarz weißen Symbols unten links, werden sie zu schwarz und weiß.
Die Malwerkzeuge, wie Airbrush, Stift, etc. werden mit der Vordergrundfarbe ausgeführt.
Mit dem Farbverlaufswerkzeug lässt sich schnell ein Verlauf von Vorder-zu Hintergrundfarbe erstellen.
Durch Anklicken der Farbfläche kann man eine andere Farbe wählen. Es öffnet sich das Farbwahl Menü

Man wählt die gewünschte Farbe im Farbfeld und bekommt sie unter der ursprünglichen Farbe im Vorschaufeld angezeigt. Links werden die Farben in den verschiedenen Farbsystemen angezeigt.
Seit Version 5.5 gibt es auch die Anzeige der RGB Farben im Hexadezimalsystem fürs Internet. Durch die Option "Nur Webfarben" werden nur die Farben, die in der 8-Bit-Palette (256 Farben) unter Windows und Mac OS 8 enthalten sind, angezeigt.
Der kleine Würfel erscheint, wenn eine Farbe gewählt wurde, die nicht in der oben genannten Palette enthalten ist ..Durch Anklicken des kleinen Würfels neben der Farbvorschau, wird die ähnlichste Farbe in der Webpalette gewählt.
Der Farbumfang des RGB oder HSB System ist größer als der des CMYK Modells, welches die druckbaren Farben anzeigt. Daher gibt es einige Farben die nicht druckbar sind. Diese werden durch ein kleines Warndreieck angezeigt. Ein klick auf das Dreieck genügt und die Farbe wird durch eine druckbare ersetzt.
Durch den Menübefehl Ansicht / Farbumfang Warnung, werden alle nicht druckbaren Farben im Bild durch eine Farbe sichtbar gemacht, welche sich unter Datei / Voreinstellungen / Transparenz & Farbumfangwarnung einstellen lässt Sobald das Bild in CMYK Modus umgewandelt wird, werden alle nicht druckbaren Farben ersetzt.

top

Farbregler Farbfelder

Eine weitere Möglichkeit Farben zu wählen, über den MenüpunktFenster / Farbregler Palette einblenden.
Will man sich eine gewählte Farbe sichern, da man sie vielleicht später nochmal braucht, öffnet man Fenster / Farbfelder einblenden. Dann bewegt man den Mauszeiger rechts neben das letzte Farbfeld, bis er zum Farbeimer wird, ein Mausklick und die Farbe ist dort hinterlegt. So kann man sich eine eigene Farbpalette zusammenstellen und über das Menü der Farbtabelle Optionen dauerhaft abspeichern.
Im Ordner Photoshop5.5 / Goodies / Adobe Photoshop only / Color swatches sind standardmäßig ein paar Farbtabellen abgespeichert.

  • Zurückstellen- lädt die Standardpalette,
  • Ersetzen- die aktuelle Farbtabelle wird durch die neu geladene ersetzt.
  • Laden- die neu geladene Farbtabelle wird zur aktuellen hinzugefügt,
  • Speichern- speichert die aktuelle Farbtabelle

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Farben in der Kanäle Palette

Die Farbkanäle sind vergleichbar mit den Druckplatten beim Drucken. Fenster / Kanälepalette einblenden Die Anzahl der Farbkanäle hängt vom Farbmodus des Bildes ab.Bild / Modus / ...

Die Farben können als Farbauszüge oder durch Grau stufen in der Kanälepalette dargestellt werden. Gehe dazu auf:
CS 5: Bearbeiten / Voreinstellungen / Benutzeroberfläche / Farbauszüge in Farbe anzeigen
ältere Versionen: Bearbeiten Voreinstellungen / Bildschirm und Zeigerdarstellunge / Farbauszüge in Farbe

Die Farben eines Bildes werden im RGB Format durch die Mischverhältnisse der 3 Farben erzeugt. siehe meinen Tipp: Farbmodelle, EBV
Bei einem RGB Bild wird für jede der 3 Farben jeweils ein Kanal in der Kanäle Palette angezeigt.
Die Werte eines jeden Pixels werden in den Grauwerten von 0 -255 dargestellt. Das heißt, ein Pixel der für Rot den Wert 255 hat, wird im roten Kanal weiß dargestellt. Wäre der Wert 0 wäre der Pixel schwarz.

Zur Veranschaulichung schauen Sie sich die Beispielbilder an.

Die Werte sind:

    R G B
Rot:   255 0 0
Gelb:   255 255 0
Grün:   0 255 0
Türkis:   0 255 255
Blau:   0 0 255
Grau:   126 126 126

Weitere Infos befinden sich unter Bildkorrekturen / Korrektur nur auf einen Farbkanal anwenden

Neben diesen Standard-Farbkanälen kann ein Bild weitere Kanäle enthalten, sogenannte Alpha-Kanäle, z. B.: gespeicherte Auswahlen (siehe Auswahlen in der Kanäle Palette) Außerdem lassen ich mit Kanälen Reliefeffekte erzeugen, siehe Anleitung 3D Ring.

Bildmodus Indizierte Farben

Die Farben eines solchen Bildes bestehen aus sogenannten Palettenfarben. Das heißt es gibt im Bild höchstens 256 verschiedene Farbtöne. Jedem Pixel wird einer dieser Farbtöne zugewiesen. Die Farbtöne können beispielsweise alle Graustufen von Schwarz bis weiß sein, oder auch andere Farben. Zum Beispiel wenn ein Bild fast nur Grüntöne enthält und diesem Bild eine Palette mit diesen unterschiedlichen Grüntönen zugewiesen wird, so unterscheidet es sich nicht von einem Bild mit einer höheren Farbtiefe (z. B. RGB), da die anderen Farbnuancen in diesem Bild überhaupt nicht gebraucht werden. Der Vorteil ist eine geringere Dateigröße. Ein Bild kann auch aus nur 2 Palettenfarben bestehen, je weniger Farben, desto geringer die Dateigröße. Bilder mit der Endung Gif bestehen grundsätzlich aus Palettenfarben, dabei kann eine dieser Farben auch Transparenz bedeuten, damit man bestimmte Bildbereiche durchsichtig erscheinen lassen kann, beispielsweise für Webseiten mit Hintergrundtextur.
Die einfachste Möglichkeit ein Bild als Gif Bild abzuspeichern ist, mit dem Menübefehl Datei / Für Web speichern.
Es ist aber auch möglich Bilder mit der Endung bmp als indiziertes Bild zu speichern. Wähle dazu Bild / Modus / indizierte Farben
Im sich öffnenden Menü, kann man die gewünschte Farbpalette auswählen.
die ersten drei: "System (Mac)", "System (Windows)" und "Web" sind Standardpaletten aus 255 Farbtönen, die das gesamte Spektrum enthalten. Damit erzielt man in der Regel keine guten Ergebnisse.
Die nächsten Paletten lokal und master enthalten jedoch nur die Farbtöne, die auch tatsächlich im Bild enthalten sind.
Gebe anschließend die gewünschte Anzahl der Farben an. z. B., ein Bild, welches nur aus einer einfarbige Schrift auf einfarbigem Hintergrund besteht, kommt mit ca. 8 Farben aus (Schriftfarbe, Hintergrundfarbe und einige Farben für den Randbereich der Schrift Anitalias).

Dither

Farbtöne des Bildes für die es keine entsprechende Farbe in der Palette gibt, werden simuliert indem die Pixel mit ähnlichen Palettenfarben gestreut werden. Diffusion, Muster, Störungsfilter, sind verschiedene Arten der Streuung. Wähle auch die gewünschte Stärke der Streuung.

Dither / Ansicht 200% Vergrößerung
Original kein Dither Diffusion Störungsfilter Muster


Will man ein Bild in Graustufen umwandeln, wählt man unter Palette die Option "Eigene" und dann Graustufen. Hier besteht auch die Möglichkeit eine zuvor abgespeicherte andere Palette auszuwählen.


Farben der Palette ändern
Hat man ein Bild in diese Palettenfarben oder indizierten Farben umgewandelt, lassen sich einzelne Farben oder auch das gesamte Farbspektrum ändern. Wähle dazu Bild/ Modus/ Farbtabelle
Die Farbtabelle des indizierten Bildes wird geöffnet.
KLicke eine Farbe an und ändere diese im sich öffnenden Menü
Will man alle Farben oder beispielsweise die ersten 100 Farben eines Bildes anderen, markiere die Farben mit gedrückter Maustaste. Im sich öffnenden Menü wähle zuerst den neuen ersten Farbton und dann den letzen Farbton. Die Palette besteht dann aus den Zwischentönen dieser beiden Farben.


 

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Werkzeuge

die Werkzeugpalette befindet sich standardmäßig am linken Rand, die Werkzeuge, die einen kleinen schwarzen Pfeil (rechts unten) haben lassen sich durch längeres Anklicken oder durch rechte Maustaste öffnen, in dem "Flyout Menü" lassen sich andere Werkzeuge auswählen.
Lässt man den Mauszeiger über einem Werkzeugsymbol ohne zu drücken, wird der Name des Werkzeugs angezeigt.

Optionenpalette

Ab Photoshop 6 befinden sich die Optionen oben unter der Menueleiste hier lassen sich Einstellungen für das Werkzeug festlegen.

Werkzeug zurücksetzen

Klickt man mit rechter Maustaste auf das Werkzeugsymbol links oben in der Optionenleiste, lassen sich die Einstellungen zurücksetzen, sowohl für das ausgewählte wie auch alle anderen Werkzeuge.

Photoshop 5
Doppelklick auf ein Werkzeug öffnet die Optionenpalette
die Optionenpalette muss zuvor über das Menü Fenster / Werkzeug Optionen einblenden aktiviert sein.
Über die Optionen Optionen der Palette lassen sich die Werkzeuge zurückstellen.

Anzeige der Werkzeugspitze
Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Bildschirm & Zeigerdarstellung
hier kann man die Anzeige der Werkzeugspitzen definieren.
Klickt man auf die Feststelltaste (Großschreibenfunktion), wird die Werkzeugspitze als Punkt angezeigt


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Bewegen- Werkzeug

(Taste V)
Mit diesem Werkzeug lassen sich zuvor erstellte Ebenen verschieben.
Hat man einen Bereich mit einer Auswahl versehen, lässt sich dieser Bereich des Bildes verschieben, zurück bleibt die eingestellte Hintergrundfarbe, oder wenn es sich um den Bereich einer Ebene handelt, bleibt ein Loch zurück. Durch Drücken der Alt Taste während man verschiebt, wird eine Kopie des Bereiches verschoben.
Hilfslinie
Außerdem lässt sich mit dem Bewegen Werkzeug mit gedrückter Maustaste eine Hilfslinie vom Lineal am Rand auf die Bildfläche schieben. Fenster / Lineal einblenden und Hilfslinien einblenden. Um eine Hilfslinie zu löschen schiebt man sie einfach aus der Bildfläche über den Rand hinaus.

Weitere Einzelheiten zu den Optionen des Bewegen Werkzeugs findet man unter Ebenen.

Freistellungswerkzeug

(Taste C)
das Bild wird auf die Größe des aufgezogenen Rahmens zurecht geschnitten, Abschließen mit Doppelklick. Zieht man einen größeren Rahmen als das Bild auf (Fenstermodus, Vollschirm), so wird Rand hinzugefügt. Bewegt man den Mauscursor außerhalb des Rahmens, kann man ihn drehen. Nach Abschluss der Aktion wird das Bild gedreht.
Schief eingescanntes Bild geraderichten (siehe auch Horizont gerade richten)

  1. Wähle den Fenstermodus Vollschirm (Werkzeugleiste unten dritter Button)
  2. Drücke die Feststelltaste, so dass der Mauscursor zum Zielpunkt wird. Setze den Punkt an einer Ecke des Bildes an und ziehe einen Rahmen in etwa der Größe des Bildes mit gedrückter Maustaste auf.
  3. Klicke auf den Mittelpunkt oder Drehpunkt des Rahmens und ziehe ihn auf die Ecke des Rahmens, wo der Rahmen das Bild berührt.
  4. Bewege den Mauscursor außerhalb des Rahmens, dadurch wird der Mauscursor zu 2 Pfeilen mit leichter Biegung.
  5. Nun drehe den Rahmen mit gedrückter Maustaste so, das er mit gleichem Winkel, am Rand des schief eingescannten Bildes verläuft.
  6. Korrigiere die Größe des Rahmens an den seitlichen Anfassern, so dass alle Seiten des Rahmens an den Seiten des Bildes verlaufen.
  7. Durch Doppelklick in der Mitte des Rahmens wird der Vorgang abgeschlossen. Die Bildränder sollten nun waagerecht und senkrecht verlaufen.

Perspektive verändern
Ab Photoshop 6 oder 7 kann man mit dem Freistellungswerkzeug auch die Perspektive verändern. Will man ein rechteckiges Objekt beispielsweise eine Tür, die perspektivisch verzerrt dargestellt ist als Rechteck darstellen, so zieht man ein Rechteck auf und aktiviert in der Optionenpalette "Perspektive bearbeiten". Nun kann man die Eckpunkte des Rahmens auf die Eckpunkte der Tür ziehen. Nach Abschluss wird die Tür rechteckig dargestellt. Abschließen durch Haken, Abbrechen durch Kreissymbol.

Ab CS6 gibt es ein extra Werkzeug für die perspektivische Veränderung. Es befindet sich direkt unter dem Freistellungswerkzeug.

Seitenverhältnis
Will man ein bestimmtes Seitenverhältnis oder sogar eine bestimmte Ausgabegröße in cm ausschneiden, so gibt man diese Werte in der Optionenpalette unter Breite und Höhe ein. Klicke mit rechter Maustaste in die beiden Eingabefelder und wähle cm oder mm.

Lösche die Eingabe unter Auflösung wenn diese nicht verändert werden soll. Dadurch werden keine Pixel hinzuberechnet oder abgezogen, sondern es wird lediglich ein Bereich ausgeschnitten.

Anschließend ziehe ein Rechteck auf. Aktion abschließen nicht vergessen

Maße eines Bildes für anderes Bild übernehmen
Will man die Maße eines anderen in Photoshop geöffneten Bildes übernehmen, wähle dieses Bild aus und klicke auf die Option "Vorderes Bild". Ziehe anschließend das Rechteck in dem Bild auf, welches die Maße übernehmen soll.

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Malen Werkzeuge

Airbrush, Pinsel, Buntstift und Linienzeichner
Die Malen Werkzeuge malen mit der eingestellten Vordergrundfarbe. In der Werkzeugspitzenpalette kann man die gewünschte Pinselgröße und Form anwählen.
Unter Modus (in der Optionenpalette, Photoshop 6 oben unter dem Menü) stellt man die gewünschte Füllmethode und Deckkraft oder Druck ein. Ein niedriger Wert erzeugt einen transparenten Strich.
Wenn man auf einer Ebene, in der einige Bereiche transparent sind, malt, und wählt unter Modus "dahinter auftragen", wird nur in den transparenten Bereichen gemalt, die schon vorhandenen Bildteile bleiben erhalten.

Tipp vom Pastor Malen mit gedrückter Shift Taste erzeugt einen waagerechten oder senkrechten Strich. Hält man die Shift Taste gedrückt und klickt einzelne Punkte im Bild an, so werden diese Punkte mit einer geraden Linie verbunden.

Tipp vom Pastor Durch Betätigen der Alt Taste, wird kurzzeitig, das Pipettenwerkzeug aktiviert, sodass man durch Anklicken einer Farbe im Bild die Vordergrundfarbe und somit die Malfarbe festlegen kann. Das ist besonders dann sehr praktisch, wenn man Retuschearbeiten am Bild ausführt.

Tipp vom Pastor Damit die Größe der Pinselspitze, während des Malens angezeigt wird, wählen sie, Datei / Voreinstellungen / Bildschirm und Zeigerdarstellung / und aktivieren sie "Größe der Pinselspitze".
Mit der Feststelltaste kann man zwischen den Darstellungen "Größe" oder Fadenkreuz umschalten. Das gilt übrigens auch bei anderen Werkzeugen.

Tipp vom PastorCS4 Die Größe kann man mit gedrückter Alt und rechter Maustaste ändern. Ab CS5 geht man genauso vor, nur dass man hier die Größe ändert indem man die Maus horizontal bewegt, während man die Kantenschärfe ändert, indem die Maus vertikal bewegt. In CS4 änderte man die Kantenschärfe durch Alt-Shift rechte Maus. Dazu muss openGL aktiviert sein (Bearbeiten/ Voreinstellungen / Leistung).

Airbrush (ältere Versionen) (Taste J) malt mit einer weiche Kante. Einstellungen in der Optionenpalette und Werkzeugspitzenpalette. Die Option, Verblassen erzeugt eine Strich welcher nach der eingestellten Länge ausläuft, oder in die Hintergrundfarbe übergeht, je nach Einstellung. Die Optionen unter "Stiftandruck" ermöglichen Einstellungen bei Benutzung eines Graphiktabletts. Unter Druck stellt man die Transparenz ein, mit der die Farbe aufgetragen wird. Wie beim richtigen Airbrush wird die Farbe nach und nach deckend aufgetragen, wenn man mehrfach die selbe Stelle übermalt.
Pinsel, Werkzeugspitzenwerkzeug (Taste B) Einstellungen siehe Airbrush, durch die Option nasse Kanten, wird ein Aquarelleffekt simuliert, indem ein transparenter Strich mit dunklen Außenkanten erzeugt wird. Unter Deckkraft stellt man die Transparenz ein, mit der die Farbe aufgetragen wird. Im Gegensatz zur Option "Druck" beim Airbrush wird die Deckkraft erst erhöht, wenn man die Maustaste loslässt und dann erneut über die selbe Stelle malt.
Buntstift (Taste N), erzeugt hartkantige freigezeichnete Linien. Anklicken einzelner Punkte im Bild und gleichzeitiges Drücken der Shift Taste, verbindet diese Punkte mit einer Linie. Die Option automatisch füllen, ist ein bisschen eigenartig: Wenn Sie über die Vordergrundfarbe ziehen, erscheint die Hintergrundfarbe. Bereiche, die keine Vordergrundfarbe enthalten, werden mit der Vordergrundfarbe gefüllt. Dabei kommt es aber auch noch darauf an, wo man beginnt, es ist schon ein bisschen merkwürdig am Besten man probiert das mal aus.
Linienzeichner (Taste N) erzeugt gerade Linien. In der Optionenpalette kann man am Anfang und Ende der Linie Pfeilspitzen einstellen, die sich durch "Bearbeiten" in der Breite und Länge und Rundung bestimmen lassen. In Photoshop 6 kleinen schwarzen Pfeil in den Optionen wählen. Außerdem kann man in den Optionen zu weiteren Vektorobjekten umschalten, z. B.: Rechteck, abgerundetes Rechteck, Ellipse, Vieleck (wieviele Ecken, in den Optionen einstellen). Ab Photoshop6 werden die Linien als Vektorgrafiken in einer eigenen Ebene erzeugt. Durch Anklicken der Ebene in der Ebenenpalette (rechte Seite) mit der rechten Maustaste, lässt sich die Ebene rastern, das heißt in eine Pixelgrafik umwandeln.

Mischpinsel
CS5 Mit diesem Pinsel imitiert man Malerei. Er wird in erster Linie mit den natürlichen Werkzeugspitzen eingesetzt. Man wählt die Farbe entweder mit Taste I und Mausklick im Bild, oder man wählt Alt Shift rechter Mausklick, um den HUD-Farbwähler zu wählen. Anstatt eine Farbe lässt sich auch ein Bereich des Bildes für den Farbauftrag wählen, dazu klickt man gedrückter Alt-Taste ins Bild.

Pinsel laden, Pinsel reinigen muss man sich vorstellen, wie das Aufnehmen von Farbe oder das Reinigen im Wasserglas. Die Option nur Volltonfarbe bewirkt, dass man keinen Bildbereich aufnehmen kann, sondern immer mit einer bestimmten Farbe malt.

Pinsel nach jedem Strich laden, sollte aktiviert bleiben, Pinselfarbe nach jedem Strich entfernen reinigt den Pinsel.

Die Option Nass nimmt Farbe aus dem Bild auf. Auftrag, bestimmt die Menge der aufgenommenen Farbe. Ein hoher Mix Wert erhält die ursprüngliche Farbe des Bildes.

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Mischpinsel

Siehe hierzu auch mein Videotutorial bei youtube.

Tipp vom Pastor In vielen Tutorials, die man zu diesem Thema findet, wird gleich zu Anfang darauf hingewiesen, dass man diesen Mischpinsel mit den neuen sogenannten "natürlichen Werkzeugspitzen" ausprobieren sollte. Folgt man diesem Rat und schaut sich die Optionen des Mischpinsels in der Adobe Hilfe an, kommt man in Teufels Küche, weil sich so ziemlich jede Einstellung anders verhält, als sie dort erklärt wird. Sobald man jedoch die altbewährte runde Standardwerkzeugspitze verwendet, ist alles wieder richtig. Also Aufpassen und erstmal nicht die natürlichen Werkzeugspitzen verwenden, um den Mischpinsel auszuprobieren.

Der Mischpinsel ist eine Mischung zwischen dem Wischfinger und einem Pinsel. Das heißt er malt mit Farbe und verwischt die Farben des Bildes. Außerdem kann der Pinsel nicht nur eine Farbe auftragen sondern mehrere Farben aufnehmen und diese auftragen.

Farben laden, heißt der Pinsel nimmt Farbe auf. Wieviel Farbe er aufnimmt wird unter Auftrag eingestellt. Farben
Pinsel reinigen bedeutet, die aufgenommene Farbe wird vom Pinsel entfernt, das kann auch Farbe sein die durch die Option "nass" aus dem Bild aufgenommen wurde.
Nur Volltonfarbe bedeutet, die aufgenommene Farbe besteht nur aus einem Farbton. Man kann durch Alt-Klick Farbe direkt aus dem Bild aufnehmen. Ist die Option "Nur Volltonfarbe" deaktiviert werden alle Farben aus dem Umkreis des Cursors durch Alt-Klick aus dem Bild aufgenommen.

Pinsel nach jedem Strich laden. Jedes mal wenn man die Maus loslässt und wieder drückt, wird die definierte Farbe aufgenommen. Diese Option kann man deaktivieren, wenn man nur Farbe des Bildes verwischen will. (Option nass)

Pinsel nach jedem Strich reinigen. Jedes mal wenn man einen neuen Pinselstrich macht, wird die vorhandene Farbe des Pinsels gereinigt. Das kann auch Farbe sein, die der Pinsel aus dem Bild aufgenommen hat, weil die Option nass einen Wert größer als 0 hat.

Mix bestimmt das Mischverhältnis der definierten aufgenommen Farbe, und der Farbe, die durch die Option nass aus dem Bild aufgenommen wird. Ein kleiner Mix Wert bedeutet die definierte Farbe überwiegt. Ein Mixwert von 100% bedeutet, der Pinsel nimmt nur nasse Farbe aus dem Bild auf und verwischt diese.

Fluss
a) bei deaktvierter Airbrush Option, je länger man die Maus über eine Stelle hin und her bewegt je deckender wird der Farbauftrag
b) bei aktivierter Airbrush Option, je länger man die Maus drückt, desto deckender wird der Farbauftrag.
Ein hoher Fluss-Wert trägt generell mehr Farbe auf.

 

Kopierstempel und Musterstempel

(Taste S)
Stempel
Dieses Werkzeug eignet sich hervorragend um Retuschefunktionen auszuführen, beispielsweise um Kratzer aus Photos oder Pickel aus einem Gesicht zu entfernen. Man klickt einmal mit linker Maustaste und gedrückter Alt Taste auf eine Stelle neben dem Kratzer, um den "Ursprung" festzulegen, also die Stelle, die an anderer Stelle aufgetragen werden soll. Anschließend malt man mit gedrückter Maustaste über den Kratzer . Der Bildbereich wird so von einer zur anderen Stelle kopiert. Bei eingeschalteter Option "Ausgerichtet" wird das aufgenommene Bild durchgehend aufgetragen, egal wie oft Sie das Werkzeug absetzen. Bei ausgeschalteter Option "Ausgerichtet" wird ein Bild immer wieder vom "Ursprung" aus aufgetragen, jedesmal wenn sie die Maustaste loslassen und dann erneut an anderer Stelle weitermalen. Einfach mal ausprobieren, dann wird sofort klar, was gemeint ist. Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gemalt.
Die Stempelfunktion lässt sich auch von einem zu anderen Bild ausführen, natürlich müssen beide Bilder in Photoshop geöffnet sein.

NEU Photoshop CS 3

Photoshop CS 3 bietet nun endlich eine Möglichkeit den Aufnahmebereich zu verkleinern oder gar zu spieglen, indem man negative Werte eingibt. Auch ein Drehwinkel ist einstellbar. Man hat außerdem die Möglichkeit 4 verschiede Kopierquellen mit verschiedenen Einstellungen zu definieren. Toll! Man bedient sich der neu hinzugekommen Menüleiste rechts.

Spiegeln der Kopierquelle in verschiedenen Photoshop Versionen

Im Fenster Kopierquelle gibt kann man neben der horzizontalen und vertikalen Größe in CS 4 einen negativen Prozentwert eingeben, um zu spiegeln. Ab CS5 oder höher gibt es dort ein Symbol, welches ein Umschalten auf Spiegelung ermöglicht.

oder Musterstempel CS Musterstempel
Wenn man zuvor einen rechteckigen, ausgewählten Bildbereich mit Bearbeiten / als Muster festlegen definiert hat, lässt sich dieser mit dem Musterstempel kachelartig auftragen. Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze
gemalt. Das Muster lässt sich ab Photoshop6 in der Optionenleiste auswählen. siehe auch Bibliotheken

Reperatur Pinsel

Verwenden Sie den Reparatur Pinsel in der gleichen Weise wie den Stempel oder Kopierpinsel. Als zweite Möglichkeit können Sie ein Muster der Musterbibliothek wählen. Legen Sie mit Alt-Taste und Maustaste den Quellbereich fest und malen Sie dann mit gedrückter Maustaste über die Stelle die repariert werden soll. Im Gegensatz zum Kopierpinsel wird der Bereich nicht komplett übermalt, sondern Schattierung, Farbigkeit und Struktur bleiben stellenweise erhalten.

Bereichsreparaturpinsel

Auch dieser Pinsel repariert fehlerhaften Stellen. Hierbei ist jedoch nicht erforderlich einen Quellbereich festzulegen, sondern man malt einfach über die fehlerhafte Stelle.

  • Näherungswert verwendet die Pixel an den Randbereichen
  • Struktur erstellen alle Pixel die sich unter dem Mauszeiger befinden werden zur Erstellung der neuen Struktur herangezogen
  • Inhaltsintensiv aus den Pixeln des gesamten Bildes werden neue Strukturen erzeugt

Aubessern Werkzeug

Wählen Sie die Option "Quelle" (der Begriff ist missverständlich denn "Quelle" bedeutet hier der Bereich, der repariert werden soll.) Ziehen Sie mit der Maus eine Auswahl um den zu reparierenden Bereich. Ziehen Sie dann diesen Bereich auf eine Stelle, die ähnlich aussieht und keine Fehler aufweist.
Auch hier kann man ein Muster stattdessen wählen. Zu den letzten drei Werkzeugen gibt es hier noch eine ausführlichere Anleitung.

Die Option "Ziel" wählt man, wenn man eine Stelle an eine andere Stelle kopieren will. Es ist auch möglich die verschiedenen Auswahlwerkzeuge zu benutzen, um den Bereich zu markieren. Nachdem Sie eine Stelle mit irgendeinem Auswahlwerkzeug umrahmt haben, wählen Sie das Ausbessern Werkzeug und verschieben den Bereich.

Fläche füllen "Inhaltsintensiv"

Eine ab CS5 mögliche Methode einen Bildbereich zu ersetzen, geht folgendermaßen: Umrande einen Bereich der ersetzt werden soll, beispielsweise ein Objekt in der Landschaft, dass verschwinden soll. Wähle Bearbeiten / Fläche füllen. Wähle unter "Verwenden" die Option "Inhaltsintensiv.

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Protokollpinsel und Protokollebene

Mit der Protokollpalette lässt sich ein Bild in einen vorigen Zustand zurückversetzen. Mit dem Protokollpinsel hat man die Möglichkeit das Bild nur in bestimmten Bereichen in einen vorigen Zustand zurückzuversetzen. Das Werkzeug arbeitet zusammen mit der Protokollpalette Fenster / Protokoll-Palette einblenden dort lassen sich die Bearbeitungsschritte eines Bildes rückgängig machen, indem man eine Ebene in der Protokollpalette auswählt (Anklicken).
Die Anzahl der gespeicherten Schritte legt man fest über:

  1. Photoshop 5 oder niedriger, Optionen der Protokollpalette, Pfeil in der Palette oben rechts Optionen
  2. Ab Photoshop 6 wählt man dazu Bearbeiten / Voreinstellungen / Allgemeine / Protokoll-Status.
  3. Ab Photoshop CS Bearbeiten / Voreinstellungen / Leistung / Protokollobjekte.

Macht man mehr Arbeitsschritte werden die ersten gelöscht. Hat man zuviele Schritte eingestellt, kann die Rechenleistung des Computers beeinträchtigt werden (besonders bei großen Bildern).
Neuer Schnappschuss oder fügt den angewählten Zustand als Ebene in der Protokollpalette hinzu, so das dieser Zustand gesichert ist. Er wird allerdings durch Schließen und Öffnen des Bildes gelöscht (zusammen mit allen anderen Zuständen).
Nicht-lineare Protokolle: Durch Anklicken einer Ebene in der Protokollpalette wird das Bild in diesen Zustand zurückversetzt, sobald man weiterarbeitet werden die nachfolgenden Zustände des Protokolls gelöscht. Wählen Sie "Nicht-lineare Protokolle sind zulässig", in den Optionen wenn Sie Änderungen an einem gewählten Zustand vornehmen wollen, ohne die darauf folgenden Zustände zu löschen.
Ein neues Dokument aus dem angewählten Zustand wird erstellt durch Anklicken des ersten Symbols unten in der Protokollpalette .

Arbeiten mit dem Protokollpinsel
(Taste Y)
Erstellen Sie ein Bild, welches sie mit verschiedenen Funktionen mehrfach verändern.
Wählen Sie den Protokollpinsel in der Werkzeugpalette und öffnen sie die Protokollpalette.

Wählen sie die Ebene aus, mit dessen Zustand sie malen wollen und klicken dort links auf das freie Feld, ein Protollpinselsymbol erscheint, jedoch sollten sie die Ebene selber nicht anklicken, da sonst das gesamte Bild in diesen Zustand zurückversetzt wird.

Nun können sie die gewünschten Bereiche mit gedrückter Maustaste bemalen und das Bild wird nur dort in den vorigen Zustand versetzt.
Sie können auch mit den Schnappschüssen malen.
Außerdem kann man nun durch Anwählen der Ebene "Neu" oben in der Protokollpalette ein neues Bild aus verschiedenen Zuständen erstellen.
In der Optionenpalette des Protokollpinsels lässt sich die Option Impressionist anwählen, um einen pointilistischen Effekt zu erzielen.
Weitere künstlerische Effekt lassen sich mit dem Kunstprotokollpinsel erstellen.
Siehe auch die Schritt für Schritt Anleitung Protokollpinsel

Radiergummi

(Taste E)
Hiermit werden die Pixel über die man fährt verändert. Ist in der Ebenepalette die Option transparente Bereiche schützen aktiviert, wird die Hintergrundfarbe aufgetragen, andernfalls wird der Bereich gelöscht, also transparent gemacht. Eine Hintergrundebene muss man in eine normale Ebene umwandeln, um Bereiche transparent zu machen.

magisches Radiergummi Das magische Radiergummi arbeitet mit Farbähnlichkeit, wie man es vom Zauberstab kennt.

Hintergrund Radiergummi Hintergrundradiergummi
Der Cursor des Hintergrundradiergummi hat einen Punkt in der Mitte (Hotspot) und einen Kreis, desse Größe und Kantenschärfe man unter "Pinsel" in der Optionsleiste einstellt. Das Hintergrundradiergummi nimmt die Farbe im Hotspot und löscht alle ähnlichen Farbpixel innerhalb des Kreises. Die Ebeneneinstellungen "transparente Pixel fixieren" werden außer Kraft gesetzt.

Radiergummi kontinuierlich Die Farbe des Hotspots wird kontinuierlich aufgenommen /Aufnahme: Kontinuierlich

Die Farbe des Hotspots wird einmal aufgenommen/ Aufnahme: einmal

Die eingestellte Hintergrundfarbe wird genommen /Aufnahme: Hintergrundfarbfeld

Grenzen
Hier geht es um Farben die nebeneinander liegen und Farben die nicht nebeneinander liegen, also durch andere Farben getrennt sind. Siehe Beispielbild (die weiße Farbe wurde gelöscht). "Kanten suchen" erkennt Kantenkontraste.

Toleranz: Je niedriger die Toleranz, desto farbähnlicher müssen die Pixel sein, die gelöscht werden.

Vord.farbe schützen: Die eingestellte Vordergrundfarbe wird nicht gelöscht.

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Scharfzeichner, Weichzeichner & Wischfinger

(Taste R) Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gearbeitet.
Mit dem Weichzeichner können Sie harte Kanten in einem Bild verwischen, um Details aus dem Bild zu entfernen.
Mit dem Scharfzeichner können Sie weiche Kanten scharfstellen, um die Schärfe eines Bildes zu erhöhen.
Der Wischfinger nimmt die Farbe an der Stelle auf an der sie mit gedrückter Maustaste zu ziehen beginnen und zieht sie dann über das Bild. Um am Anfang jedes Wischvorgangs die Vordergrundfarbe mit aufzutragen, schalten Sie die Option "Fingerfarbe" ein.
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Aufhellen, Abdunkeln & Farbsättigung

(Taste O wie Otto) Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gearbeitet.
Abwedler, Nachbelichter und Schwamm
Abwedler hellt Bereiche auf, Nachbelichter dunkelt ab. Bei Beiden lässt sich dieser Effekt in der Optionenpalette für helle, mittlere und dunkle Töne festlegen.
Der Schwamm erhöht oder verringert die Sättigung der Farben, je nach Einstellung in der Optionenpalette.
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Meßwerkzeug

(Taste U)
In der Info Palette (Fenster / Infopalette einblenden) lassen sich der Startpunkt einer Linie, die Länge, der Winkel sowie die horizontale Distanz ablesen.
Auch hier gilt wieder: durch gleichzeitiges Betätigen der Shift Taste wird eine horizontale, vertikale oder diagonale Linie erzeugt.
In den Paletten-Optionen der Info Palette kann man die Maßeinheit verändern (Pixel, Inch, Zentimeter, Punkt, Pica, Prozent).

Horizont gerade richten

Man kann mit diesem Werkzeug auch ein Bild gerade richten, so ähnlich wie es auch mit dem Freistellungswerkzeug möglich ist. Ziehe dazu eine Linie entlang des schiefen Horizonts der gerade sein soll und wähle dann oben in der Optionsleiste "Gerade ausrichten". Dabei werden 2 Arbeitsschritte ausgeführt, die man auch zurücksetzen kann (Strg Alt Z). Das Bild wird gerade gerichtet und abschnitten.

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Textwerkzeug

(Taste T)
es gibt 4 verschiedene Arten von Textwerkzeugen, die gebräuchlichste ist wohl der horizontale Text. Ferner gibt es noch den vertikalen Text und beides nochmal als Auswahl, wobei anstatt gefüllter Buchstaben, der Text als Auswahl erscheint. Ansonsten ist die Vorgehensweise bei allen 4 Textwerkzeugen gleich.
Photoshop 5.5 oder tiefer
Man klickt einmal auf die Bildfläche und es öffnet sich das Textmenü.
Dort lassen sich alle Textformatierungen vornehmen. Durch Schreiben im Textfeld wird der Text gleichzeitig auf der Bildfläche erzeugt und lässt sich dort auch sofort positionieren. Anschließendes Betätigen der Enter Taste (oder Haken-Button oben rechts), schließt der Vorgang ab und der Text wird in einer eigenen Textebene erzeugt. Durch doppelklicken der Ebene kommt man erneut in das Textmenü und kann den Text ändern.
Ab Photoshop 6
Wähle das Textwerkzeug, oben in der Optionenleiste kannst du zwischen den verschiedenen Textarten wählen.
Außerdem kannst du dort auch weitere Schriftoptionen einstellen. Weitere Optionen findet man in der "Zeichen-Palette" Fenster / Zeichen.
Hat man die gewünschten Einstellungen vorgenommen, klickt man einmal auf die Bildfläche und schreibt. Einzelne Textstellen kann man mit gedrückter Maustaste markieren und nachträglich verändern. Der Vorgang wird abgeschossen, indem man
a) den Haken-Button anklickt (oben rechts)
b) das Bewegenwerkzeug wählt

Klickt man mit dem Pfeilwerkzeug auf die Schrift braucht man die Schrift nicht zu markieren, um mittels der Zeichen Palette Änderungen vorzunehmen.
Mengentext
Um einen Textrahmen für Mengentext zu erzeugen, gehe folgendermaßen vor. Wähle das Textwerkzeug und ziehe einen Textrahmen auf der Bildfläche auf. Anschließend kann man den Text in den Rahmen schreiben, am Ende einer Zeile wird der Text am jeweiligen Wortende umgebrochen.

Verkrümmter Text

Erstelle einen Text, oder klicke mit dem Textwerkzeug in einen zuvor erstellten Text. Klicke anschließend in der Optionenleiste oben auf den Button "Verkrümmten Text erstellen" und wähle die gewünschten Optionen.

Text mit Effekten wie Schatten, Relief, Verlauf etc. siehe Fülloptionen

Achtung!
Um bestimmte Effekte (beispielsweise Filtereffekte wie Gaußscher Weichzeichner) auf dem Text anzuwenden, muss man die Textebene zuvor in eine normale Ebene umwandeln, das geschieht über das Menü Ebene / Text / Ebene rendern, oder ab Photoshop 6 Ebene / Rastern / Text der Text lässt sich dann nicht mehr mit dem Textwerkzeug verändern, da er nun eine normale Pixelebene ist.

Text an einer gebogenen Linie entlang NEU Photoshop CS
Ab Photoshop CS ist es möglich Text an einem Pfad (einer Linie) entlang ausrichten. Erstelle zuerst einen Pfad mit einem Zeichenstift oder eigene Formen Werkzeug Wähle das Textwerkzeug und bewege den Cursor ohne die Maustaste zu drücken an die Pfadlinie. Sobald der Cursor sich ändert, klicke einmal mit der Maustaste und schreibe anschließend den Text. Hat man eine geschlossen Form, muss der Cursor sich außerhalb der Form befinden, bevor man klickt. Abschließen mit dem Haken oben rechts in der Optionsleiste Bestätigen Abbrechen oder Enter-Taste.
Will man den Text später auf der Linie verschieben, wählt man das Direktauswahlwerkzeug oder das Pfadauswahlwerkzeug pfadauswahlwerkzeug und bewegt den Cursor (ohne die Maustaste zu drücken) auf den Text. Sobald ein dicker, schwarzer Pfeil erscheint, zieht man den Text mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position. Mit diesen beiden Werkzeugen kann man den Text auch an der anderen Seite der nicht geschlossenen Linie postionieren.

Die Linie selbst, kann man mit den Pfadwerkzeugen nachträglich ändern. Die Pfadlinie ist im Druck nicht zu sehen, es sei denn man füllt sie. Wähle oder erstelle dazu eine andere Ebene, als die Textebene.

Mengentext innerhalb einer selbst definierten Form NEU Photoshop CS
Das funktioniert ähnlich der zuvor beschriebenen Technik "Text an einer gebogenen Linie". Erstelle eine geschlossene Form mit einem Zeichenstift Zeichenstift oder eigene Formen Werkzeug. Wähle das Textwerzeug. Bewege den Cursor an die Pfadlinie innerhalb der Form. Klicke einmal mit der Maus und tippe den Text ein. Abschließen mit dem Haken oben rechts in der Optionsleiste pfad oder Enter-Taste

Rechteck-, abgerundetes Rechteck-, Ellipse, eigene Formen Werkzeug

Mit diesen Werkzeugen lässt sich eine Fülle von eigenen Formen erstellen. Die einfachste Art diese Formen zu benutzen ist folgende: Erstelle dir eine neue leere Ebene in der Ebenenpalette. In der Optionenpalette der Formenwerkzeuge aktiviere das dritte Symbol "Pixel füllen" , wähle die gewünschte Form und klicke auf den kleinen schwarzen Pfeil "Geometrie Optionen" in der Optionenpalette um weitere Einstellungen vorzunehmen. Ziehe mit gedrückter Maustaste die Form auf.
Die Linien lassen sich mit Pfeilenden versehen, ein Polygon kann auch als Stern eingestellt werden, beim "eigene Form Werkzeug" lassen sich weitere Bibliotheken laden (wie immer über den Pfeil rechts oben). Drücken der Shift Taste schränkt die Bewegung ein bzw. erzeugt gleichmäßige Proportionen.

Füllungsoptionen siehe hier

Hat man in der Optionenpalette eine der ersten beiden Optionen gewählt (Formebene, Pfade), kann man weitere Veränderungen mit den Pfadwerkzeugen und der Pfadepalette vornehmen.

Wenn man mit dem Pfadwerkzeugen und der Pfadepalette eine geschlossene Form erstellt hat, kann man diese als neue Form der Bibliothek hinzufügen und zwar über den Menübefehl: Bearbeiten / eigene Form erstellen. Mit rechter Maustaste kann man ein Element aus der Bibliothek löschen.

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Farbverlauf

(Taste G)
Hiermit kann man eine Fläche mit weichen Farbübergängen füllen.
Die einfachste Möglichkeit ist der Verlauf von der Vordergrund zur Hintergrundfarbe. Durch Anklicken der Bildfläche und ziehen mit gedrückter Maustaste wird der Verlauf aufgetragen. (Shift Taste erzeugt beim "Linearen Verlaufswerkzeug" einen waagerechten, senkrechten oder diagonalen Verlauf).

Man kann zwischen verschiedenen Farbverlaufswerkzeugen wählen: Linearer Verlauf, Radialer Verlauf, Winkel Verlauf, Reflektierender Verlauf, Raute Verlauf.
Diese verschiedenen Verlaufsarten erklären sich eigentlich von selbst, Versuch macht klug. Der "reflektierende Verlauf" erzeugt einen linearen Verlauf zu beiden Seiten des Startpunkts.

Die sonstigen Einstellungen in der Optionenpalette sind bei allen Verlaufswerkzeugen gleich.
In der Optionenpalette lässt sich wie auch bei den anderen Mal- und Farbfüllwerkzeugen die Füllmethode sowie die Transparenz einstellen.
"Transparenz" aktivieren: Hat man einen Verlauf mit Transparenz aus dem Menü gewählt, tritt diese nur dann in Kraft, wenn man die Option "Transparenz" in der Optionenpalette aktiviert hat.
"Dither" aktivieren: ein fließender Übergang mit weniger Streifenbildung wird erzeugt.
"Umkehren" aktivieren, um die Reihenfolge der Farben in der Verlaufsfüllung umzukehren.
Verlauf Bearbeiten

Weitere Einstellungen

verlauf Farbe verlauf transparenz

Sie sehen einen Farbbalken. klicken Sie unter den Farbbalken, eine neuer Farbpunkt erscheint, welchen Sie mit gedrückter Maustaste verschieben können. Darunter können sie für diesen Farbpunkt die Vordergrundfarbe, Hintergrundfarbe (Pfeil anklicken) oder durch Anklicken des Farbfeldes eine neue Farbe festlegen.

Alle Farbpunkte lassen sich auch nachträglich verschieben oder durch eine numerische Postionseingabe verlagern. Durch Anklicken der Entf Taste auf der Tastatur wird ein Farbpunkt gelöscht.

Um Bereiche des Verlaufs mit Transparenz zu versehen, benutzen Sie die Punkte oberhalb des Balken. Klicken Sie hier über den Balken, um neue Punkte festzulegen. Im Menüfeld geben Sie für jeden Punkt einen Transparenzwert in Prozent an. Die Transparenzbereiche des Verlaufs werden im Farbbalken durch Kästchenmuster angezeigt.


Mit "Neu" ist der neue Verlauf gespeichert und erscheint in der Optionenpalette. Mit "Speichern" wird die Verlaufsbibliothek mit allen Verläufen in einer Datei gespeichert.
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Füllwerkzeug

( Taste K)

TIPP: will man eine gesamte Fläche oder Auswahl mit einer Farbe füllen, sind folgende Tastenkombinationen der schnellste Weg:
Vordergrundfarbe: Alt + Entf, Hintergrundfarbe: Shift + Entf
Eine weitere Möglichkeit der Farb- oder Musterfüllung besteht über den Menübefehl, Bearbeiten / Fläche füllen.

Mit dem Füllwerkzeug wird ein Bildbereich mit der Vordergrundfarbe gefüllt. In der Optionenpalette kann man die Farbtoleranz einstellen. Das funktioniert ähnlich wie beim Auswahlwerkzeug Zauberstab. Die Farbe wird nur auf anliegenden Pixel mit ähnlichen Farben geschüttet. Je niedriger der Toleranzwert desto ähnlicher müssen die Pixel sein. Der höchste Wert von 255 füllt das gesamte Bild, bzw. die Auswahl. Durch aktivieren der Option "alle Ebenen einbeziehen" bezieht sich die Toleranz am sichtbaren Farbpixel. Der Toleranzwert bezieht sich immer auf den Pixel, der angelickt wurde.
Um die Kanten der gefüllten Auswahl zu glätten, aktivieren Sie die Option "Glätten".
Durch die Option "Fortlaufend" werden auch farbähnliche Pixel im gesamten Bild , die nicht miteinander verbunden sind, mit Farbe oder Muster gefüllt

Musterfüllung
Wenn man eine rechteckige Auswahl (oder ab Photoshop CS ein geöffnetes Bild ohne Auswahl) durch den Befehl, Bearbeiten / Muster festlegen definiert. lässt sich dieses Bildelement als Kachelmuster füllen, durch wählen "füllen mit" in der Optionenpalette.
Seit Photoshop 6 kann man oben in den Werkzeug Optionen zwischen Farbe und Muster wählen. Hier in der Optionenpalette gibt es auch ein Feld, wo man ein Muster auswählen kann. Über den kleinen Pfeil oben rechts in dieser Musterpalette hat man die Möglichkeit Musterdateien zu laden und zu speichern. Wie gesagt, ein geöffnetes Bild als Muster einfügen, über Berarbeiten/ Muster festlegen. ( siehe auch Tipp zum Nachmachen Muster und Texturen) Auf meiner Homepage unter Download könnt ihr Muster runterladen.
Außerdem gibt es hier noch eine Musterbibliothek mit dekorativen Mosaiken, die ich mit meinem "Escherversteher" erstellt habe. Download hier.
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Hand

(Taste H)
Mit gedrückter Maustaste kann man das Bild verschieben, allerdings nur, wenn die Bildansicht so stark vergrößert ist, das nicht das gesamte Bild angezeigt wird.
TrIP: durch Doppelklicken auf die Hand in der Werkzeugpalette, wird das Bild formatfüllend vergrößert oder verkleinert.
TrIP: Während man ein anderes Werkzeug ausgewählt hat, kann man die Hand durch Klicken der Leertaste aufrufen. Die Hand erscheint nur solange die Leertaste gedrückt ist. Sehr praktisch wenn man in einer vergrößerten Ansicht eine Auswahl erstellt oder Details retuschiert.
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Lupe oder Zoomwerkzeug

(Taste Z)
Aktiviere ab ca CS5 die in der Optionsleiste des Zoomwerkzeugs "Rauer Zoom", dann hat man die Möglichkeit währende des Zoomens die Ansicht durch ziehen nach links und rechts zu skalieren. Hierbei ist es egal ob man die Plus-Lupe oder die Minus-Lupe aktiviert hat (Optionsleiste links).

Die Bildansicht lässt sich vergrößern durch einmaliges Klicken auf der Bildfläche oder Aufziehen eines rechteckigen Bereiches mit gedrückter Maustaste.

Siehe auch Bearbeiten, Voreinstellungen, Allgemein für weitere Optionen. Einige Auswirkungen sind erst sichtbar wenn die Option "Rauer Zoom" in der Optionsleiste des Zoomwerkzeugs deaktiviert ist.

Durch Betätigen der Alt Taste und Klicken auf der Bildfläche wird die Ansicht verkleinert.
Doppelklicken auf das Zoomwerkzeug in der Werkzeugpalette erzeugt eine Bildansicht in 100 %.
TIPP: Durch die Tastenkombination Strg + Leertaste (Vergrößern) oder Strg + Alt + Leertaste (Verkleinern) bei gleichzeitigem Klicken auf die Bildfläche, kann man die Ansichten auch ohne das Zoomwerkzeug zu wählen verändern.
weitere Möglichkeiten Alt + Scrollrad oder Strg + Plustaste bzw. Minustaste
Ein weiteres Hilfsmittel zur Größenansicht ist die Navigator Palette Fenster / Navigator einblenden. Dort kann man über einen Schieberegler die Ansicht regeln und den Bildausschnitt in einem kleinen Vorschaufenster verschieben.
Siehe auch Fenstermodus

Werkzeugspitzen

Die Malwerkzeuge, das Radiergummi sowie die Retuschewerkzeuge malen mit einer Werkzeugspitze, die man in der Werkzeugspitzenpalette (Fenster /Werkzeugspitzen einblenden) auswählen kann. Ab Photoshop 6 befinden sich die Werkzeugspitzen oben in der Optionenpalette. In den Optionen der Werkzeugspitzenpalette hat man die Möglichkeit weitere Werkzeugspitzen zu den vorhandenen hinzuzufügen Menübefehl: laden oder die vorhandenen Werkzeugspitzen durch neue Werkzeugspitzen zu ersetzen Meneubefehl: ersetzen. Standardmäßig befinden sich weitere Werkzeugspitzen in einem Unterordner des Programms. Hier stelle ich eine Vielzahl von Werkzeugspitzen Photoshop 5 zum download bereit. (Photoshop 7 bitte unten weiterlesen)
Durch Doppelklick auf eine runde oder elliptische Werkzeugspitze kann man im sich öffnenden Menü, die Größe, die Randschärfe, die Form der Ellipse sowie den Malabstand definieren. Der Malabstand in Prozent ist der Abstand der einzelnen Punkte, die aufgetragen werden (ausprobieren). Der Malabstand ist die einzige Option, die sich bei den nicht kreisförmigen Werkzeugspitzen ändern lässt
Um eine neue Werkzeugspitze zu erstellen, markiert man ein Bild, welches als Werkzeugspitze dienen soll mit der Rechteckauswahl und wählt in den Optionen der Werkzeugspitzenpalette "Werkzeugspitze festlegen".
In Photoshop 6 wählt man stattdessen oben im Menü Bearbeiten / Werkzeugspitze festlegen. Wenn man in Photoshop 6 den Malabstand ändern will, wählt man zuerst eine Werkzeugspitze aus, das Menü welches alle Spitzen anzeigt muss sich schließen (irgendwo klicken). Dann kann man die Werkzeugspitze nochmal anklicken (siehe Abbildung) und gelangt zu den Optionen: Malabstand, Größe, Rand etc.

 

Ab Photoshop 7 hat man neben den Werkzeugspitzen in der Optionenpalette eines Malwerkzeugs noch eine Werkzeugspitzenfenster mit einer Vielzahl an Einstellmöglichkeiten Fenster / Werkzeugspitzen oder Fenster / Pinsel. Hat man eine neue Werkzeugspitzenform erzeugt (kleines schwarz weiß Bild erstellen, welches als Werkzeugspitze dienen soll und dann Bearbeiten/ Werkzeugspitze festlegen), kann man diese in Werkzeugspitzenpalette unter Werkzeugspitzenform auswählen. Hier hat man die Einstellmöglichkeiten, wie Durchmesser, Winkel, Rundheit, Malabstand etc. (ausprobieren).
In den weiteren Menuepunkten der Werkzeugspitzenpalette (Formeigenschaften, Streuung etc.) lassen sich weitere Optionen bestimmen. Durch Anhaken der Option, werden die Einstellungen des Menupunktes aktiviert. Klickt man direkt auf einen der Menüpunkte lassen sich die einzelnen Optionen einstellen. Um alle Punkte einmal auszuprobieren empfiehlt es sich jeweils nur einen der Punkte zu aktivieren und auszuprobieren. Die Einstellung Verblassen aus früheren Versionen ist in Photoshop 7 etwas versteckt und zwar unter Werkzeugspitzen-Palette, andere Einstellung, Steuerung, Verblassen.
Hat man alle gewünschten Optionen eingestellt und aktiviert klickt man in der Werkzeugspitzenpalette oben rechts auf den kleinen schwarzen Pfeil und wählt "Neue Werkzeugspitze", um sie mit diesen Einstellungen den vorhandenen Werkzeugspitzen hinzuzufügen. Zweite Möglichkeit, man klickt in der Optionenpalette eines Malwerkzeug auf das Symbol .
Will man diese, sowie alle anderen zur Zeit aktiven Werkzeugspitzen in einer Datei sichern, klickt man in der Werkzeugspitzenpalette oben links auf Werkzeugspitzenvoreinstellungen und klickt anschließend auf den kleinen schwarzen Pfeil oben rechts . Dort findet man den Menuepunkt "Werkzeugspitzen speichern". Eine zweite Möglichkeit die Werkzeugspitzen zu speichern gibt es in der Optionenpalette eines Malwerkzeugs, siehe Abbildung. Dort hat man auch die Möglichkeit andere Werkzeugspitzen zu laden, die Größenansicht zu ändern etc. (Werkzeugspitzen Photoshop download)

Tipp vom Pastor Mit Komma- und Punkttaste kann man in der Werkzeugspitzenbibliothek zurück- und vorblättern. Hat man die Standarwerkzeugspitzenbibliothek geladen kann man somit per Tastatur die Größe ändern.

Tipp vom Pastor Ab ca CS3 gibt es in der Optionsleiste des Pinsel zwei Optionen die Vorrang vor den Einstellungen des Pinselbedienfeldes haben. (Fenster / Pinsel) Deaktiviere die beiden Optionen in der Optionsleiste, wenn Sie sich mit den Einstellungen im Pinselbedienfeld beißen.
pinselOptionen Druck auf Tablett steuert Deckkraft, Druck auf Tablett steuert Größe

Werkzeugspitze aus Bibliothek löschen
Man klickt die Werkzeugspitze mit rechter Maus an und wählt Werkzeugspitze löschen, oder
Man hält Alt und Strg Taste gedrückt, und klickt auf die Werkzeugspitze die gelöscht werden soll. Ein Scherensymbol zeigt die Löschfunktion an. Hiermit kann man viele Werkzeugpspitzen schnell löschen.

Weitere Einstellungen, die man im Werkzeugspitzenfenster vornehmen kann, werden bei Dr Web sehr schön erklärt.

siehe auch Bibliotheken

 

Auswahl oder Maske

Auswahlen oder in vielen Bildbearbeitungsprogrammen auch Masken genannt sind Schablonen die im Prinzip genauso funktionieren, wie eine Schablone beim Airbrush oder der Malerei. Jeder kennt Schablonen, mit denen man beispielsweise Ornamente auf Wände malt. Dort hat man eine Pappe oder eine Plastikfolie mit einem Loch in der Form des Ornamentes. Genauso funktionieren Auswahlen. Ein Teil des Hintergrundes ist abgedeckt oder geschützt während der andere Teil in Form der Auswahl bearbeitet werden kann. Um so ein Auswahl zu erstellen gibt es die verschiedenen Auswahl Werkzeuge links in der Werkzeugpalette.

Generelle Funktionen der einzelnen Auswahlwerkzeuge

Shift Taste gedrückt halten, eine bereits bestehende Auswahl wird um die neue Form erweitert
Alt Taste gedrückt halten, die neue Form wird von einer bereits bestehenden Auswahl abgezogen
Ab Photoshop 6 kann man diese Einstellungen auch oben in der Leiste festlegen.
die Optionen der Reihe nach:

neue Auswahl der Auswahl hinzufügen
Alt Taste
von der Auswahl subtrahieren
Shift Taste
Schnittmenge aus Auswahlen bilden
    rotes Rechteck: Form der neuen Auswahl blaues Rechteck: erste Auswahl,
rotes Rechteck: neue Auswahl

Die gleichen Funktionen kann man auch im Fenster von Auswahl laden nutzen.

Auswahl verschieben
Hat man die erste Option (neue Auswahl) gewählt und klickt nachträglich mit dem noch aktiven Auswahlwerkzeug in die Auswahl und hält die Maustaste gedrückt, kann man die Auswahl verschieben. Sobald man den Mauszeiger innerhalb der Auswahl schiebt, wird er zu einem kleinen Pfeil mit Rechteck und man hat dann auch die Möglichkeit die Pfeiltasten für pixelgenaues Verschieben zu benutzen. siehe auch Auswahl vergrößern
Auswahl aufheben
Photoshop 5 oder Photoshop 6 mit der Option neue Auswahl:
Klickt man einmal kurz mit einem Auswahlwerkzeug innerhalb oder außerhalb der Auswahl ist diese aufgehoben (nicht bei Lasso und Zauberstab), andere Möglichkeit Strg D oder Menübefehl Auswahl / Auswahl aufheben

Optionen

weiche Kante: 0 pixel weiche Kante: 5 Pixel

Weiche Kante
Stellt man in der Option "weiche Kante" einen Wert ein, wird der Rand der Auswahl halbtransparent. Diesen halbtransparenten Außenbereich kann man einer Auswahl auch nachträglich zuweisen: Auswahl/ weiche Auswahlkante. In Corel Photopaint heißt diese Funktion "Verlauf". Achte darauf, dass die weiche Kante kleiner eingestellt ist, als die Größe der Auswahl, sonst kommt eine Fehlermeldung. So ist beispielsweise eine Auswahl von 10x10 Pixel mit einer weichen Kante von 50 Pixeln nicht mehr sichtbar.

Vergrößerte Ansicht
Glätten: AUS Glätten: AN

Glätten
Um bei schrägen und krummen Auswahlkanten den Treppeneffekt der durch die Pixel entsteht zu vermeiden, wird die Auswahlkante geglättet, indem außen halbtransparente Pixel hinzugefügt werden. Eine andere gängige Bezeichnung ist Antialiasing. Auch Außenkanten von Schriften werden geglättet (scharf, schärfer....) . Diese Funktion sollte man in der Regel eingeschaltet lassen.
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Rechteckauswahl

(Taste M)
Man zieht mit gedrückter Maustaste die diagonale eines Rechtecks auf.
Sofern man eine neue Auswahl erstellt, erzeugt zusätzliches Betätigen der Shift Taste ein Quadrat, und mit der Alt Taste wird die Auswahl vom Mittelpunkt her aufgezogen.
Optionen
Art:
hier lässt sich die Größe des Rechtecks festlegen, anschließend einmal klicken
Seitenverhältnis kann bestimmt werden( 1:1, 2:1 etc.)
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Kreis & Ellipsenauswahl

(Taste M)
Man zieht mit gedrückter Maustaste die Ellipse mit einer Diagonalen auf. siehe Bild rechts.
Sofern man die Option neue Auswahl eingestellt hat, erzeugt zusätzliches Betätigen der Shift Taste einen Kreis, und mit der Alt Taste wird die Auswahl vom Mittelpunkt her aufgezogen.
Optionen
Art:
hier lässt sich die Breite und Höhe in Pixeln festlegen, anschließend einmal klicken
Seitenverhältnis kann bestimmt werden ( 1:1, 2:1 etc.)
siehe auch generelle Funktionen
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Auswahl einzelne Spalte und Auswahl einzelne Reihe (Taste M)

1 Pixel breite Auswahl wird von einem Bildrand zum gegenüberliegenden Bildrand aufgezogen, ideal um Linien zu erstellen.
siehe auch generelle Funktionen
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Lasso

(Taste L)
mit gedrückter Maustaste können sie die gewünschte Auswahl aufzeichnen

Um zwischendurch ein gerades Auswahlsegment zu erzeugen, beginnen Sie zu ziehen, drücken dann die Alt-Taste und klicken an die Stellen, an denen die geraden Segmente beginnen und enden sollen. Um dann wieder per Freihand zu zeichnen, halten sie zuerst wieder die Maustaste gedrückt, lassen erst dann die Alt-Taste los und zeichnen weiter mit gedrückter Maustaste. Das Ganze funktioniert nur, wenn man die Alt Taste nicht dazu braucht, um die neue Auswahl von einer vorhandenen Auswahl abzuziehen, wie es in älteren Photoshop Versionen üblich war.
siehe auch generelle Funktionen
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Polygonlasso

(Taste L)
Hiermit können sie gerade Auswahlsegmente erzeugen. Klicken Sie an die Stellen, an denen die geraden Segmente beginnen und enden sollen, oder anders ausgedrückt: durch Mausklick werden Punkte definiert, die durch eine Gerade verbunden werden. Hat man sich vertan und will den letzten Punkt löschen, kann man die Entf Taste drücken.
die Auswahl abschließen Hier gibt es 2 Möglichkeiten:
a) Strg Taste drücken, Mausklick
b) doppelklick, Anfangs und Endpunkt werden mit einer geraden Linie verbunden
b) Zum Startpunkt zurückkehren (beim Mauscursor erscheint ein kleinen Kreis) dann einmal klicken.

um zwischendurch freigezeichnete Auswahlsegmente zu erzeugen halten sie die Alt Taste gedrückt siehe auch generelle Funktionen

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Magnetlasso

(Taste L)
Besonders gut geeignet um komplizierte Formen vor kontrastreichen Hintergrund auszuwählen, da es die unterschiedlichen Farben entlang einer Kante erkennt
man klickt einmal mit der Maus an einem Punkt irgendwo an der Kante des auszuwählenden Bildelementes. Dann lässt man die Maustaste los und fährt mit der Maus ungefähr um die Umrandung.

Abschließen
a) Strg Taste drücken, Mausklick
b) doppelklick, Anfangs und Endpunkt werden mit einer geraden Linie verbunden
b) Zum Startpunkt zurückkehren (beim Mauscursor erscheint ein kleinen Kreis) dann einmal klicken.

Wenn man die Umrandung erstellt, werden automatisch Befestigungspunkte gesetzt. Will man den Kurvenverlauf beeinflussen, kann man durch Mausklick einen Befestigungspunkt selber definieren. Um den letzten Befestigungspunkt wieder zu löschen, drückt man kurz die Entf. Taste.

Wenn man während man mit dem Magnetlasso arbeitet, kurzzeitig das Lasso oder Polygonlasso nutzen will, hält man die Alt Taste gedrückt. Dann kann man:
a) das Polygonlasso nutzen, indem man kurz mit der Maus einzelne Punkte anklickt
b) das Lasso nutzen, wenn man mit gedrückter Maustaste eine Linie zieht.
Um zurück zum magnetischen Lasso umzuschalten, klickt man einmal mit der Maus ohne die Alt Taste zu drücken.


Optionen

Lassobreite,das magnetische Lasso ermittelt nur Kanten innerhalb der angegebenen Entfernung vom Zeiger, Wert zwischen 1 und 40,

man sollte unter Datei / Voreinstellungen / Bildschirm und Zeigerdarstellung / Größe der Spitze wählen, dann bekommt man auch bei den anderen Pinselwerkzeugen die Form und Größe der Spitze angezeigt

Frequenz
Um anzugeben, wie oft die Befestigungspunkte gesetzt werden, geben Sie bei "Frequenz" einen Wert zwischen 0 und 100 ein. Durch einen höheren Wert wird die Auswahlbegrenzung schneller verankert.

Kantenkontrast
geben Sie bei "Kantenkontrast" einen Wert zwischen 1% und 100% ein. Durch einen höheren Wert werden nur kontrastreiche Kanten ermittelt und durch einen niedrigeren Wert kontrastarme Kanten.

Stiftandruck
sollte man anstatt mit einer Maus mit einem Grafiktablett arbeiten, kann man durch unterschiedlichen Druck die Größe des Lassos variieren
siehe auch generelle Funktionen
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Zauberstab

(Taste W)
Mit dem Zauberstab können Sie Bildteile basierend auf der Farbähnlichkeit nebeneinander liegender Pixel auswählen. Man könnte auch sagen, man klickt einen Pixel mit einer bestimmten Farbe an und es werden alle Pixel, die eine ähnliche Farbe haben, ausgewählt.
Optionen:

Toleranz
Geben Sie einen niedrigen Wert ein, um nur die Pixel auszuwählen, die dem Farbwert des Pixels, auf den Sie geklickt haben, sehr ähnlich sind. Geben Sie einen höheren Wert ein, um einen größeren Farbbereich auszuwählen, oder anders ausgedrückt, um auch die Pixel auszuwählen, die einen etwas größeren Farbunterschied zum angeklickten Pixel aufweisen.

AchtungAufnahmebereich
Seit CS gibt es die Möglichkeit im Werkzeug Pipette einen Aufnahmebereich zu definieren. Das bedeutet, es wird nicht der Farbwert des Pixels genommen, der dirkekt unter dem Mauszeiger liegt, sondern ein Zwischenwert aus allen Pixelfarben im Umkreis von 3x3, 5x5... bis 101x101. Der dort eingestellte Aufnahmebereich wirkt sich auch auf den Zauberstab aus.

Benachbart
Wenn die Option "Benachbart" aktiviert ist, werden nur die Bereiche mit ähnlicher Farbe ausgewählt, die direkt an den Bereich angrenzen, den man angeklickt hat. Hat man die Option "Benachbart" deaktiviert, werden überall im Bild die Bereiche ausgewählt, die eine ähnliche Farbe besitzen.

Option "benachbart" aktiviert Option "benachbart" deaktiviert
Zauberstab Option benachbart Zauberstab, "benachbart" deaktiviert
Mit aktivierter Option "benachbart" werden nur ähnliche Pixel in dem Bereich ausgewählt, den man angeklickt hat. Mit der Option "der Auswahl hinzufügen" könnte man dann auch weitere Bereiche ähnlicher Farbe hinzufügen, indem man die Stellen nachträglich anklickt. Auch hier wurde der Himmel links im mittleren Bereich mit dem Zauberstab angeklickt. Alle Farben mit ähnlichen Pixeln wurden ausgewählt, auch die blauen T-Shirts. Sofern man nur den Himmel auswählen will, müsste man die T-Shirts nachträglich nochmals mit dem Lasso umranden, wobei die Option: "von der Auswahl subtrahieren" aktiviert sein muss.

 

Glätten
siehe hier

siehe auch generelle Funktionen

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Tipp
Umranden sie zuerst die Auswahl grob mit dem Lasso und / oder Polygonlasso und ziehen sie anschließend die Farben mit dem Zauberstab ab (Alt Taste oder "von der Auswahl subtrahieren")

Tipp
Sie können die Farben auch mit dem Rechteck oder einem anderen Auswahlwerkzeug eingrenzen, anschließend wählen sie oben im Menü "Auswahl / Auswahl vergrößern", alle angrenzenden ähnlichen Farben werden der Auswahl zugefügt

Tipp
um z. B. einen Baum ohne Blätter freizustellen, wo es viele Äste gibt und dazwischen der Himmel zu sehen ist, markieren sie alle Farben, die im Himmel vorkommen mit dem Zauberstab oder einem anderen Auswahlwerkzeug und wählen im Menü "Auswahl / Ähnliches Auswählen", alle ähnlichen Farben im Bild werden der Auswahl zugefügt, (also in diesem Fall der gesamte Himmel auch in den Zwischenräumen der einzelnen Äste) anschließend wählen Sie "Auswahl / Auswahl umkehren" (Umsch, Strg, i) (um in diesem Falle den Baum und nicht den Himmel freizustellen)

Auswahlen, Auswählen, Verändern

im Menü Auswahl findet man alle Funktionen Auswahlen zu verändern, z. B. sie umzukehren, verkleinern und vergrößern, die Auswahlkanten zu glätten oder eine weiche Auswahlkante zu erzeugen etc. Im Maskiermodus oder auch in gespeicherten Auswahlen in der Kanäle Palette lassen sich Auswahlen mit Pinselwerkzeug, Farbverlauf, Musterfüllung etc erzeugen und verändern.
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Alles auswählen (Strg A)

der gesamte Bildbereich wird ausgewählt

Auswahl aufheben (Strg D)

nichts ist ausgewählt, keine Auswahl

Erneut wählen (Umsch Strg D)

die letzte Auswahl wird wiederhergestellt

Auswahl umkehren (Umsch Strg i)

der Bereich, der vorher geschützt war, ist nun ausgewählt
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Farbbereich auswählen

Diese Funktion funktioniert ähnlich wie der Zauberstab, man wählt mit der Pipette (Bild oder Vorschaubild anklicken) die gewünschte Farbe und legt die Toleranz fest, die genau wie beim Zauberstab funktioniert, mit der +Pipette können weiter Farbbereiche hinzugefügt werden, mit der - Pipette werden sie abgezogen. Aktiviere die Option Auswahl, damit die ausgewählten Bereiche weiß und die geschützten Bereiche schwarz erscheinen. Halbtransparente Bereiche sind grau.

Unter Auswahl: ist die Option "Aufgenommene Farben" die wohl sinnvollste Option bei den meisten Photos, da hier die Farben mit den Pipetten aufgenommen werden.

"Lokalisierte Farbgruppen" und dazu der Slider "Bereich" wählt nur ähnliche Farben die in der Nähe des angeklickten Mauspunktes liegen.

"Auswahlvorschau" definiert die Vorschau im großen Bild.

Man kann auch eine Auswahl erzeugen und anschließend den Befehl "Auswahl, Farbbereich" aufrufen. Dann wird nur innerhalb des Auswahlbereiches die Farbbereichsauswahl definiert.

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Weiche Auswahlkante (Alt Strg D)

Durch halbtransparente Pixel wird eine weiche Auswahlkante erzeugt, der höchste Wert ist 250. Das hat den Effekt das der ausgewählte Bereich langsam mit einem weichen Übergang in den nicht ausgewählten Bereich übergeht
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Auswahl verändern

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Auswahl vergrößern

Diese Funktion erkennt, wie beim Zauberstab farbähnliche Pixel und vergrößert eine zuvor erstellte Auswahl um alle anliegenden farbähnliche Pixel. Es wird der eingestellte Toleranzwert des Zauberstabs übernommen.
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Ähnliches auswählen

diese Funktion erkennt, wie beim Zauberstab farbähnliche Pixel und wählt alle im Bild vorhandenen farbähnlichen Pixel aus, die zuvor ausgewählt wurden. Es wird der eingestellte Toleranzwert des Zauberstabs übernommen.

Kanten verbessern

CS3 Diese neue Funktion in Photoshop CS 3 erklärt sich fast von selbst, für den Rest steht, die Beschreibung unten im Fenster zur Verfügung. Man hat verschiedene Ansichtsmöglichkeiten der Auswahl und wählt in den Optionen die gewünschten Einstellungen. Die meisten Befehle dort konnte man auch vorher schon einzeln aufrufen (Auswahl verändern), aber um eine Kante zu verbessern ist es oft nötig die Einstellungen zu kombinieren. Dadurch das man sofort das Ergebnis aller Kombinationen sieht ist eine Optmierung viel einfacher oder überhaupt möglich.

CS5
Ansichtsmodus: Wähle unter Anzeigen, wie der freigestellte und geschützte Bereich dargestellt werden soll.
Kante anpassen: Abrunden, rundete eine hakelige Kante ab, weiche Kante erzeugt einen halbtransparenten Bereich um den Rand, Kontrast erzeugt aus einer weichen Kante eine harte Kante, Kante verschieben macht die Auswahl um die Kante größer oder kleiner.

Farben dekontaminieren ersetzt Farbränder durch die Farben benachbarter Pixel. Auch aufgehellte Pixel am Rand kann man auf diese Weise entfernen. Wenn man diese Funktion einsetzt, muss man unter "Ausgabe an" die Option "Neue Ebene" oder "Neues Dokument" wählen (mit oder ohne Maske), denn hier werden die Farbwerte der Pixel verändert.

Wenn man beispielsweise Haare freistellen will, wo man eine Auswahlkante mit einzelnen Haarbögen hat geht man folgenderweise vor. Wählen Sie "Radius anzeigen" und verschieben Sie den Regler "Radius". Nun sieht man um die Kante einen Randbereich, in dem Photoshop nach Farbunterschieden sucht. Man kann auch "Smart Radius" aktivieren, wenn es das Ergebnis verbessert. Der Radius sollte möglichst eng sein und trotzdem die relevanten Bereich umfassen. Dekativieren Sie Radius anzeigen. Links neben "Kantenerkennung" gibt es einen Button den man mit rechter Maustaste umschalten kann. "Radius verbessern" und "Verfeinerung löschen" Werkzeug. Mit diesem Werkzeug kann man die Bereiche der Kante genauer eingrenzen. Wechseln Sie zwischen den beiden Werkzeugen und wechseln Sie dabei auch die Ansicht "Radius anzeigen" (aktivieren / deaktivieren). Es ist in vielen Bildern trotzdem nicht möglich jedes einzelne Haar zu erkennen, aber hiermit hat man auf jeden Fall eine gute Ausgangsbasis für weitere manuelle Korrekturen. Siehen Sie auch meinen Tipp: Haare freistellen, den man im Anschluß an dieses Verfahren anwenden kann.

Auswahl transformieren

Ein Klick auf diesen Menuepunkt und es erscheint ein Rahmen um die Auswahl mit kleinen Rechtecken an den Ecken und den Mittelpunkten der einzelnen Seiten; klickt man diese Rechtecke an, kann man mit gedrückter Maustaste die gesamte Auswahl vergrößern,
mit gedrückter Umschalttaste wird die Auswahl proportional vergrößert
mit gedrückter Strg Taste kann man die Eckpunkte beliebig verschieben, so das die Auswahl verzerrt wird
bewegt man den Mauscursor (nicht drücken) etwas außerhalb eines Eckpunktes, verändert sich der Cursor zu kreisförmigen Pfeilen, jetzt kann man die Auswahl mit gedrückter Maustaste drehen. Der Drehpunkt, welcher in Mitte zu sehen ist, lässt sich mit gedrückter Maustaste verschieben.
Doppelklick innerhalb des Rahmens schließt die Aktion ab
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Auswahl speichern

Über den Menuepunkt "Auswahl / Auswahl speichern" wird die Auswahl gespeichert, so das sie jederzeit durch "Auswahl / Auswahl laden" wieder abrufbar ist. Es reicht aus das Menü mit ok zu bestätigen ohne einen Namen zu vergeben. Die Auswahlen heißen, dann Alpha1, Alpha2.... etc.
Man kann in dem Menü der zu speichernden Auswahl einen Namen geben.
Man kann sie in einem anderen geöffneten Bild abspeichern (das habe ich noch nie benötigt).
In der Kanälepalette kann man eine Auswahl auch durch klicken auf das Symbol "Auswahl als Kanal speichern" abspeichern. auswahl speichern

Beim Laden kann man die Auswahl einer zuvor gespeicherten Auswahl hinzufügen, davon abziehen oder die Schnittmenge bilden.
Siehe auch den Tipp Auswahltechnik

Kanäle Palette

die gespeicherten Auswahlen erscheinen in der Kanäle Palette Fenster / Kanäle einblenden

Jede gespeicherte Auswahl ist ein "Graustufenbild", wobei schwarz für geschützt oder nicht transparent steht und weiß für transparent, die Graustufen bedeuten, die Auswahl ist an diesen Stellen halbtransparent
Wählt man eine gespeicherte Auswahl direkt in der Kanäle Palette, kann man sie mit verschiedenen Werkzeugen und Menüfunktionen bearbeiten (z.B.der Werkzeugen Pinsel, Airbrush, Farbverlauf).
Eine bestehende Auswahl lässt sich auch über das zweite Symbol unten in der Kanäle Palette speichern
Um einen zuvor gespeicherten Kanal als Auswahl zu laden, wählen Sie den Kanal und klicken Sie auf das erste Symbol unten in der Kanäle Palette: oder, ziehen sie den Kanal mit gedrückter Maustaste auf das Symbol . Um die Auswahl beim Laden einer bestehenden Auswahl hinzuzufügen oder davon abzuziehen, wählen Sie "Auswahl / Auswahl laden" und wählen Sie dann im Menüfenster die entsprechende Option.
Die beiden anderen Symbole unten erzeugen einen neuen Kanal und löschen einen gewählten Kanal
Um eine bestehenden Kanal zu duplizieren gibt es 2 Möglichkeiten:
1) mit gedrückter rechter Maus auf Kanal klicken und "Kanal duplizieren" wählen.
2) den Kanal mit gedrückter Maustaste auf das dritte Symbol unten ziehen (drag & drop).
(siehe auch Farbkanäle)
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Auswahl laden

Auswahl / Auswahl laden eine zuvor gespeicherte Auswahl wird geladen
Wähle den Namen der gespeicherten Auswahl aus dem Dropdownmenü "Kanal:" aus und bestätige mit "Okay".
im Menü kann man einstellen ob die geladenen Auswahl einer bestehenden hinzugefügt oder abgezogen wird oder ob eine Schnittmenge aus beiden Auswahlen gebildet wird. Das entspricht den generellen Optionen der Auswahlwerkzeuge
Alternativ lässt sich die Auswahl über die Kanäle Palette laden . Befindet man sich in der Kanäle Palette direkt auf dem Kanal, der als Auswahl geladen werden soll, reicht es das Symbol anzuklicken. Befindet man sich oben auf RGB oder einem anderen Kanal, zieht man den gewünschten Kanal mit gedrückter Maustaste auf das Symbol (drag & drop).

Siehe auch den Tipp Auswahltechnik

Maskiermodus

in der Werkzeugpalette unter Vorder-und Hintergrundfarbe, kann man, nachdem man eine Auswahl erstellt hat, in den Maskiermodus umschalten . Eine rote halbtransparente Schicht zeigt den geschützten Bereich; durch Doppelklick auf das Maskiermodussymbol kann man Farbe und Transparenz dieser Anzeige ändern. Im Maskiermodus kann man die Auswahl nun mit den Pinselwerkzeugen verfeinern.
Weiße Farbe fügt der Auswahl etwas hinzu (transparente Bereiche werden vergrößert). Schwarze Farbe deckt Bereiche ab. Graue Farbe erzeugt halbtransparente Bereiche. Hat man die Veränderung abgeschlossen, schaltet man wieder in den Normalmodus um, die Auswahl erscheint wieder als gestrichelte Linie.

Ein weiterer Vorteil des Maskiermodus ist, das man bei komplizierten Auswahlen gut erkennen kann, welche Bereiche ausgewählt sind und welche geschützt sind. Wichtig !! Achten Sie immer darauf das Sie anschließend wieder in den Normalmodus umschalten. Das ist eine häufige Fehlerquelle.
Tipp
Mit dem Farbverlaufswerkzeug lassen sich im Maskiermodus weiche Übergänge schaffen, um beispielsweise verschiedene Bildelemente in weichen Übergängen miteinander zu kombinieren. (siehe Ebenen)
Auch Musterfüllungen lassen sich einsetzen, um Auswahlen zu erstellen, siehe Tutorial Fernsehstriche.

 

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Ebenen

Wenn man zuvor ausgewählte Bereiche eines Bildes kopiert und einfügt (auch von einem zum anderen Bild) entsteht eine Ebene.
Das eingefügte Bildelement (Ebene) liegt über dem Hintergrund und kann nachträglich verschoben, vergrößert, verkleinert, verzerrt und transparent gemacht werden.
Stellen Sie sich ein Bild mit Ebenen vor, wie eine Collage, die aus mehreren Bildelementen besteht, die übereinander liegen. Man kann sich eine einzelne Ebene auch als transparente Folie vorstellen auf der das Bild liegt.

Mit Hilfe von Ebeneneffekten (rechte Maustaste auf gewünschter Ebene) kann der Ebene ein Schatten, ein Lichtschein, ein innerer Schatten (Austanzeffekt), Reliefstrukturen, ein Farbverlauf, eine Kontur.....etc. zugewiesen werden.

Mit Hilfe der Ebenen-Palette (Fenster Ebenen einblenden) können Sie Ebenen erstellen, ein- und ausblenden, kopieren, zusammenfügen und löschen.

Weitere Befehle befinden sich:

Wichtig! Sobald eine Ebene erstellt wurde, finden alle Veränderungen, wie beispielsweise Filter Effekte, Farbveränderungen, Helligkeit etc. nur auf der Ebene statt, die zuvor ausgewählt wurde.
top

Ebene erstellen

Erstelle eine Auswahl oder wähle alles aus mit Strg A
wähle dann eine der folgenden Möglichkeiten:

  1.  Bearbeiten / Kopieren anschließend Bearbeiten / Einfügen
  2.  Strg C anschließend Strg V
  3.  Strg J
  4. bei ausgewähltem Auswahlwerkzeug  klicke mit rechter Maustaste in die Auswahl und wähle aus dem Kontextmenü"Ebene durch Kopie"

Bedenke, dass hier nur die ausgewählten Bereiche, der ausgewählten Ebene kopiert werden, befindet sich die Auswahl über einem leeren Bereich der Ebene, erscheint eine Meldung. Um aus allen sichtbaren Ebenen eine neue Ebene zu erstellen siehe hier

Neue, leere Ebene erstellen
Ebenen Palette: zweites Symbol (unten) anklicken. Eine leere Ebene kann man sich vorstellen, wie eine transparente Folie auf der man beispielsweise mit dem Pinsel malen kann oder die man vollständig oder innerhalb einer Auswahl mit Farbe füllen kann.
Ab Photoshop 6 kann man über die Optionen Optionen der Ebenenpalette Ordner erstellen. "Neues Ebenenset" (Photoshop CS "Neue Gruppe") In diese Ordner kann man Ebenen per drag und drop schieben. Ein Klick auf das Augensymbol des Ordners blendet alle darin enthaltenen Ebenen aus.
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Ebene auswählen

Ebenen Palette: durch Anklicken der Ebene, ein Pinselsymbol erscheint und die Ebene ist dunkel hinterlegt.
Doppelklick öffnete die Ebenenoptionen hier kann man einen Namen für die Ebene vergeben. ( weitere Optionen siehe Ebenenmaske) Ab Photoshop6 Ebenenoptionen mit rechter Maustaste aufrufen.
Hat man viele Ebenen, kann die Sache schnell unübersichtlich werden. Klickt man im Bild mit der rechten Maustaste werden alle Ebenen, die unter dem Mauszeiger liegen namentlich aufgeführt. Ordnung in der Ebenenpalette
Das Werkzeug um Ebenen zu verschieben, zu skalieren etc. ist das Bewegen Werkzeug. Dort gibt es ab Photoshop 7 die Option "Ebenen automatisch wählen". Hat man diese Option aktiviert, braucht man die Ebenen nicht mehr in der Ebenenpalette auswählen, sondern kann sie direkt im Bild anklicken. Allerdings funktioniert das nicht, bei Ebenen mit Transparenz.

Die beste Methode ist, die Option "Ebene automatisch wählen" zu deaktivieren. Wenn man mit dem Auswahlwerkzeug die Strg Taste gedrückt hält, kann man auch auf diese Art die Ebene auswählen, die man anklickt.

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Ebene ein- und ausblenden

Augensymbol anklicken

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Ebene verschieben

Ebene in der Ebenenpalette auswählen, Bewegen Werkzeug in der Werkzeugpalette wählen, anschließend mit gedrückter Maustaste auf der Bildfläche verschieben (drag & drop). Hat man in der Optionenpalette des Bewegen Werkzeug die Option "Ebene automatisch wählen" aktiviert, braucht man die Ebene nicht in der Ebenenpalette auszuwählen, sondern kann sie direkt in der Bildfläche anklicken. Das funktioniert nicht so gut bei halbtransparenten Ebenen und bei mehreren übereinander liegenden Ebenen.
Hat man ab Photoshop6 das dritte Symbol neben "Fixieren" oben in der Ebenenpalette aktiviert, ist die Ebene nicht verschiebbar.

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Ebenen skalieren, drehen, verzerren

PfeilwerkzeugEbene in der Ebenenpalette auswählen, Bewegen Werkzeug in der Werkzeugpalette wählen. Aktiviere die Option "Transformationssteuerung" oder "Begrenzungsrahmen einblenden". in der Optionsleiste oben. Um die Ebene erscheinen nun Anfasserpunkte. Klicke auf einen der Anfasserpunkte an der Ecke und verschiebe ihn mit gedrückter Maustaste nach innen, um die Ebene zu verkleinern oder nach außen, um die Ebene zu vergrößern. Der Vorgang wird abgeschlossen durch Anklicken, des Hakens oben rechts. Abschließen, Abbrechen Abbruch durch Anklicken des Kreissymbols. Alternativ kann man auch innerhalb der Ebene doppelklicken (nicht auf den Mittelpunkt klicken), um die Sache abzuschließen.

Wenn man die Proportionen der Ebene beibehalten will, gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Halte während des Skalierens die Shift Taste gedrückt.
  2. Klicke auf den Eckpunkt ohne ihn zu verschieben, klicke dann oben in der Optionsleiste auf das Kettensymbol "Seitenverhältnis beibehalten". Seitenverhältnis beibehalten.

Ebene drehen
Wenn man man dann den Mauszeiger etwas außerhalb eines Eckpunkts positioniert, erscheint der Cursor als 2 abgewinkelte Pfeile. Nun kann man die Ebene mit gedrückter Maustaste drehen. In der Mitte der Ebene ist ein kleiner Punkt. Das ist der Drehpunkt, den man auch verschieben kann. Hält man beim Drehen die Shift-Taste gedrückt, dreht man die Ebene in Winkelschritten von 15 Grad.

Ebene verzerren, spiegeln ....
Wenn man im Transformationsmodus einen der Anfasserpunkte mit gedrückter Strg Taste verschiebt, kann man die Ebene beliebig verzerren. Probiere das auch mit den mitteleren Anfasserpunkten. Wenn man im Transformationsmodus ist, kann man aus dem Kontetextmenü (rechte Maus) die Ebene spiegeln oder in 90 Grad Schritten drehen. Alternativ findet man mehrere Befehle unter: Bearbeiten/ Transformieren

Ebene per Eingabe skalieren oder drehen
Sobald man einen der Eckpunkte angeklickt hat, kann man in der Optionsleiste Werte für Skalierung oder Drehwinkel eingeben. Ein negativer Wert bei der Größeneingabe spiegelt die Ebene.

Version 5 oder tiefer
Ab Version 5 oder tiefer wählt man unter Bearbeiten/ Transformieren die verschiedenen Befehle um die Ebene zu skalieren, zu verzerren etc.

Bildinterpolation
Glätten der Pixel (Bikubisch, etc.)
Damit beim Vergrößern einer Ebene die Pixel nicht als kleine Rechtecke erscheinen gibt es Berechnungsmethoden, um diese Pixelkanten zu glätten. Diese Methoden habe ich unter Bildvergrößerung genauer beschrieben. Für die Ebenenvergrößerung wählt man die gewünschte Methode unter: Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Allgemeine/ Bildinterpolation
Die besten Ergebniss erzielt man mit Bikubisch. Sollen die Kanten nicht geglättet werden, wählt man Pixelwiederholung.

Inhaltsbewahrendes Skalieren CS5
Eine Ebene (keine Hintergrundebene) welche Bildteile hat, die nicht verzerrt werden sollen, beispielsweise ein Mensch vor einer Landschaft, kann man mit Bearbeiten / inhaltsbewahrendes Skalieren vergrößern. In der Optionsleiste sollte das Mensch- Symbol (Hauttöne erhalten) aktiviert sein. Sollte es nicht funktionieren, kann man auch zuvor eine Auswahl erstellen, diese abspeichern, deaktivieren und in der Optionsleiste auswählen.

 

 

Gruppieren
mehrere Ebenen auswählen, positionieren, skalieren

Photoshop CS
Ebenen Palette, alle Ebenen, die gruppiert werden sollen, mit gedrückter Strg Taste auswählen. Anschließend unten in der Ebenenpalette das Kettensymbol anklicken. Durch erneutes Anklicken des Kettensymbols, kann man die Gruppierung wieder lösen. Lese nach dem nächsten Absatz weiter.
Ebenen gruppieren Photoshop CS
Photoshop 6 und tiefer
Ebenen Palette: Ebene auswählen, in der Ebene die mit der ausgewählten Ebene gruppiert werden soll, klickt man auf die Fläche rechts neben das Augensymbol. Ein Kettensymbol erscheint. Alle weiteren Ebenen, die man auf diese Weise gruppiert werden durch das Kettensymbol gekennzeichnet, sobald man eine Ebene dieser Gruppe ausgewählt hat.
   

Man kann alle gruppierten Ebenen auf der Bildfläche mit dem Pfeilwerkzeug verschieben. Verbundene Ebenen kann man auch gleichzeitig vergrößern, drehen oder verzerren und aneinander ausrichten
Hat man Ebenen innerhalb eines Ordners (Ebenensets/ Gruppe), so lassen sich diese zusammen auch ohne Verkettung verschieben, sofern man in der Ebenenpalette das Ordnersymbol ausgewählt hat.

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Ebenen miteinander verschmelzen/ verbinden

Die Befehle, um mehrere Ebenen zu einer Ebene zu verschmelzen oder zu verbinden, befinden sich oben rechts im Menü der Ebenenpalette Optionen oder ganz oben im Menü.

Um alle Ebenen miteinander zu verschmelzen, wählt man dort "Ebenen auf Hintergrundebene reduzieren".
Weitere Möglichkeiten: "Mit darunter liegender auf eine Ebene reduzieren" und
"Sichtbare auf eine Ebene reduzieren" hier werden alle sichtbaren Ebenen zu einer Ebene verschmolzen.

ausgewählte Ebenen verbinden:

  • Photoshop CS wähle alle Ebenen die miteinander verschmolzen werden sollen mit gedrückter Strg oder Shift Taste aus und wähle "auf eine Ebene reduzieren"
  • Photoshop 6 und tiefer gruppierte Ebenen lassen sich zu einer Ebene verschmelzen. "Verbundene auf eine Ebene reduzieren" wählen.
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Reihenfolge der Ebenen verändern

Ebenen Palette: gewünschte Ebene auswählen und mit gedrückter Maustaste in der Ebenenpalette nach oben oder unten ziehen, die erste Eben liegt oben, die Hintergrundebene muss man zuerst durch Doppelklick in eine normale Ebene umwandeln.
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Ebene löschen

Ebenen Palette: Ebene auswählen, Papierkorbsymbol (unten) anklicken.

Will man nur Teile einer Ebenen löschen, kann man diese entweder mit dem Radiergummiwerkzeug weg radieren oder man erstellt eine Auswahl und drückt die Entf-Taste.

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Ebene duplizieren

  1. Ebenen Palette: Ebene mit rechter Maustaste anklicken, "Ebene duplizieren" wählen
  2. Ebene mit gedrückter Maustaste auf das zweite Symbol ziehen (drag and drop)

Ab CS5 hat man die Möglichkeit die Namensvergabe für duplizierte Ebenen zu ändern. Gehe dazu in die Optionen der Ebenenpalette, wähle "Bedienfeldoptionen" und dekativiere die Option "Kopie in den Namen kopierter Gruppen und Ebenen einfügen". Beide Ebenen haben dann den gleichen Namen.

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Aus allen Ebenen kopieren

Ausgewählte Bereiche einer einzelnen Ebenen kopieren siehe hier

Um aus allen sichtbaren Ebenen eine neue Ebene zu erstellen, wähle "Auswahl / Alles auswählen" (Strg A) oder erstelle eine Auswahl. Anschließend Menü: "Bearbeiten / Aus allen Ebenen kopieren" der ausgewählte Bereich aller sichtbaren Ebenen wird in die Zwischenablage kopiert und kann mit Strg V eingefügt werden. (Photoshop 6 und tiefer: eine der sichtbaren Ebenen muss ausgewählt sein).
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Ebenen: Auswahl aus Ebene erstellen

(nicht zu verwechseln mit der Ebenenmaske)
Will man eine Auswahl aus der Form einer Ebene erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten:

auswahl ebene
Eine Auswahl in Form der Ebene erscheint. Wenn man zuvor eine Auswahl erstellt hat, kann man die Auswahl der Ebene der schon vorhandenen Auswahl hinzufügen, abziehen oder die Schnittmenge beider Auswahlen bilden. Die Befehle erscheinen im Kontextmenü (rechte Maus) des Vorschaubildes der Ebene. Transparenzmaske-hinzufügen.... etc.
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Fixieren: Transparente Pixel, Bildpixel, Position, Alles

Fixieren: transparente Pixel

Wenn man eine Ebene ohne Auswahl mit Farbe füllt (Strg Entf) wird die gesamte Fläche des Bildes mit Farbe gefüllt. Damit die Farbe nur in die schon vorhandenen Pixel der Ebene gefüllt wird, muss man die transparenten Bereiche der Ebene schützen, indem man die gleichnamige Option aktiviert. Es ist der gleiche Effekt, als hätte man eine Auswahl in Form der Ebene erstellt

Photoshop 7 erstes Symbol neben "Fixieren" anklicken
Photoshop 5 oder tiefer

Fixieren: Bildpixel

mit dieser Option ist es nicht möglich die schon vorhandenen Pixel einer Ebene zu ändern. Das heißt, man kann keine Farbkorrekturen vornehmen, noch die Ebene übermalen oder mit dem Radiergummi löschen. Es ist jedoch möglich die Ebene zu verschieben oder auszurichten.

Fixieren: Position

Die Ebenen kann nicht verschoben werden.

Fixieren: Alles

mit dem Schlosssymbol werden alle drei Optionen aktiviert.

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Deckkraft einstellen

Ebenen Palette: oben, Wert angeben, hier lässt sich eine Ebene halbtransparent einstellen, die Werte sind prozentual, 0 bedeutet unsichtbar, 100 absolut deckend
Photoshop7 hier gibt es neben der Deckkraft noch die Option Fläche. Hat man einer Ebene Fülloptionen wie beispielsweise Schatteneffekte hinzugefügt, so werden diese mittels der Option Fläche nicht ausgeblendet.

Photoshop CS5 wenn man mehrere Ebenen mit gedrückter Strg Taste auswählt, kann man die Deckkraft für diese Ebenen gleichzeitig einstellen.

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Ebenen aneinander ausrichten (rechts, links, mittig)

ab Photoshop 7

Ebenen die ausgerichtet werden sollen gruppieren

Ab Photoshop CS kann man mehrere Ebenen mit gedrückter Strg Taste auswählen und braucht diese nicht zu gruppieren.

Verschieben Werkzeug wählen

oben in der Optionsleiste gewünschte Option anklicken, die Ebenen werden an der ausgewählten Ebene ausgerichtet, das heißt die ausgewählte Ebene behält ihre Position. Außerdem befinden sich dort auch die Optionen, um Ebenen in gleichmäßigen Abständen zu verteilen. Beachte die Vorschaubildchen: am oberen Rand / an horizontaler Mittellinie / am unteren Rand etc.

Photoshop 6 oder tiefer
Ebenen die ausgerichtet werden sollen gruppieren, anschließend oben im Menü Ebene / Verbundene ausrichten und gewünschten Unterpunkt wählen, die Ebenen werden an der aktivierten Ebene ausgerichtet, das heißt die ausgewählte Ebene behält ihre Position. Außerdem befinden sich dort auch die Befehle, um Ebenen gleichmäßig zu verteilen.
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Ebene an Auswahl ausrichten

Auswahl erstellen, beispielsweise Auswahl / Alles auswählen dann oben im Menü Ebene / An Auswahl ausrichten und gewünschten Unterpunkt wählen
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Textebene in normale Ebene umwandeln

oben im Menü Ebene / Text / Ebene rendern ab Photoshop 6 Ebene / Rastern / Text
oder Kontextmenü (rechte Maus) in der Ebenenpalette "Text rastern"
Eine erstellte Textebene ist ein Sonderfall, nicht alle Funktionen (wie beispielsweise Filtereffekte) lassen sich auf eine Textebene anwenden. Dazu muss man sie zuvor in eine normale Ebene umwandeln.

Eine Textebene kann man auch in eine Vektorebene umwandeln.
Aus dem Kontextmenü der Textebene wähle, in Arbeistpfad umwandeln, um daraus einen Pfad zu erstellen oder
in Formebene umwandeln, um daraus eine Formebene zu erstellen.
Aus der Formebene lässt sich dann wiederum ein Symbol für die Bibliothek freie Formen erstellen, über Bearbeiten Eigene Form erstellen

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Hintergrundebene in normale Ebene umwandeln

Hintergrundebenen lassen sich nicht verschieben und können keine transparenten Bereiche haben. Siehe auch Radiergummi.

Um eine Hintergrundebene in eine normale Ebene umzuwandeln, klickt man sie in der Ebenenpalette doppelt an und bestätigt das erscheinende Menü mit Ok.

Füllmethode oder Ebenenmodus

Füllmethoden gibt es bei Ebenen, Malwerkzeugen, Musterfüllungen, Farbverläufen etc. Füllmethoden gibt es immer dann wenn 2 Farben oder Bilder übereinandergelegt werden. Beispielsweise wenn man 2 Bilder (Ebenen) übereinanderlegt, hat man Pixel für Pixel jeweils 2 Farben die übereinanderliegen. Das gleiche gilt für eine Pinselfarbe und dem darunterliegenden Bild, oder einer Farbverlaufs- oder Musterfüllung und dem Bild darunter. Zwischen diesen beiden Pixelfarben kann man Berechnungen und Vergleiche anstellen, um daraus die neue Farbe zu erzeugen. Zum Beispiel die Methode Farbton ändert lediglich den Farbtonwert eines Pixels, gemäß dem HSB Modell. Wem das Ganze zu theoretisch ist, stellt sich einfach vor, dass 2 Bilder oder Farben miteinander kombiniert werden, ähnlich einer Doppelbelichtung eines Photos. Was bei den einzelnen Methoden dabei raus kommt, kann man durch Ausprobieren erforschen.
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Füllmethode oben in der Ebenenpalette einstellen oder in der Optionenpalette der Mal- und Füllwerkzeuge
Normal Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt die Zielfarbe an. Dies ist die Standardeinstellung. (Beim Bearbeiten von Bitmapbildern oder indizierten Farbbildern wird der Normal-Modus als Schwellenwert bezeichnet.)  
Sprenkeln Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt die Zielfarbe an. Die Pixel werden mit der Ausgangsfarbe oder dem Farbauftrag per Zufallsverteilung durch die Zielfarbe ersetzt, abhängig von der Deckkraft der einzelnen Pixel. Dieser Modus kommt am besten mit dem Pinsel oder der Airbrush und großen Werkzeugspitzen zur Geltung.
Multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und multipliziert die Ausgangsfarbe mit dem Farbauftrag. Dabei entsteht stets eine dunklere Farbe. Wenn Sie eine Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz, beim Multiplizieren einer beliebigen Farbe mit Weiß ändert sich die Farbe nicht. Wenn Sie mit einer anderen Farbe als Schwarz oder Weiß malen, werden die Farben zunehmend dunkler, je häufiger Sie mit einem Malwerkzeug über eine Stelle malen. Dies ist vergleichbar mit dem Malen mit unterschiedlichen Grafikmarkern über ein Bild.
Multiplizieren entspricht der subtraktiven Farbmischung siehe dazu das Thema "Bildverarbeitung / Farbmodelle"
multiplizieren
subtraktive Farbmischung
Negativ multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und multipliziert die umgekehrten Werte von Ausgangsfarbe und Farbauftrag. Die Zielfarbe ist immer heller. Mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert, mit Weiß entsteht Weiß. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Malen mit einem ausbleichenden Malwerkzeug.
Multiplizieren entspricht der additiven Farbmischung siehe dazu das Thema "Bildverarbeitung / Farbmodelle"
negativ Multiplizieren
additive Farbmischung
Ineinanderkopieren Multipliziert die normalen oder die umgekehrten Farbwerte, abhängig von der Ausgangsfarbe. Muster oder Farben werden auf die vorhandenen Pixel aufgetragen, wobei die Lichter und Tiefen der Ausgangsfarbe erhalten bleiben. Die Ausgangsfarbe wird nicht ersetzt, sondern vermischt sich mit dem Farbauftrag, um die hellen und dunklen Bereiche der Originalfarbe widerszuspiegeln.
Weiches Licht Dunkelt die Farben ab oder hellt sie, je nach Farbauftrag, auf. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes mit diffusem Licht. Ist der Farbauftrag heller als 50% Grau, wird das Bild aufgehellt, ähnlich dem Effekt des Abwedlers. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das Bild abgedunkelt, ähnlich dem Effekt des Nachbelichters. Wenn Sie mit reinem Schwarz oder Weiß malen, entstehen deutlich dunklere oder hellere Bereiche, jedoch kein reines Schwarz oder Weiß.
Hartes Licht Multipliziert die normalen oder umgekehrten Farbwerte, abhängig vom Farbauftrag. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes mit grellem Licht. Ist der Farbauftrag (die Lichtquelle) heller als 50% Grau, wird das Bild aufgehellt, als ob es mit den umgekehrten Farbwerten multipliziert wurde. Dieser Effekt eignet sich zum Hinzufügen von Glanzlichtern in ein Bild. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das Bild abgedunkelt, als ob es mit den normalen Farbwerten multipliziert wurde. Dieser Effekt eignet sich zum Erzeugen von Schattenbereichen in einem Bild. Wenn Sie mit reinem Schwarz oder Weiß malen, entsteht reines Schwarz oder Weiß.  
Farbig abwedeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und hellt die Ausgangsfarbe auf, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert.
Farbig nachbelichten Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und dunkelt die Ausgangsfarbe ab, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Weiß bleibt die Farbe unverändert.
Abdunkeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die dunklere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die heller als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die dunkler sind, bleiben unverändert.  
Aufhellen Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die hellere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die dunkler als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die heller sind, bleiben unverändert.
Differenz Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und zieht entweder den Farbauftrag von der Ausgangsfarbe oder die Ausgangsfarbe vom Farbauftrag ab, je nachdem, welche Farbe den höheren Helligkeitswert hat. ( Siehe auch folgende Erklärung in Kais Tipp 23)
Ausschluss Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weicheren Effekt als der Differenz-Modus. Bei einem weißen Farbauftrag werden die Werte der Ausgangsfarbe umgekehrt. Bei einem schwarzen Farbauftrag bleiben die Werte
Farbton Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Sättigung von Ausgangsfarbe und Farbton des Farbauftrags. HSB Modell
Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Farbton der Ausgangsfarbe und Sättigung des Farbauftrags. Wenn Sie mit diesem Modus in einem Bereich mit einer Sättigung von Null (Grau) malen, verändert sich nichts. HSB Modell
Farbton & Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz von Ausgangsfarbe und Farbton sowie Sättigung des Farbauftrags. Dadurch bleiben die Grauwerte des Bildes erhalten, was sich zum Kolorieren von Graustufenbildern und Ändern der Tonwerte in Farbbildern eignet. HSB Modell
Luminanz Erzeugt eine Zielfarbe aus Farbton und Sättigung der Ausgangsfarbe und Luminanz des Farbauftrags. Dieser Modus ist die Umkehrung des Modus "Farbton & Sättigung". HSB Modell

Ebenenstil / Ebeneneffekt / Fülloptionen

Es gibt eine Reihe von Ebeneneffekten, mit denen man jeder Ebene, egal ob Schrift oder normale Ebene, einen Schatten, ein Leuchten, einen inneren Schatten (Ausstanzeffekt), einen Reliefeffekt, einen Farbverlauf, eine Kontur .... etc. zuweisen kann.
I n der Ebenenpalette mit rechter Maustaste auf die Ebene (am rechten Rand) klicken und Ebeneneffekte, Fülloptionen oder Ebenenstil wählen, oder Symbol Ebenenstil Effekte anklicken. In den verschiedenen Photoshop Versionen wurde die Bezeichnung mehrmals geändert. In dem sich öffnenden Menü (Ebenenstilfenster) kann man sich die Effekte aktivieren, indem man sie mit einem Haken versieht. Um die Einstellungen des jeweiligen Effektes vorzunehmen klickt man direkt auf den Namen des Effektes (siehe Bild). Die Einstellungen probiert man am Besten alle mal aus. Beim ausprobieren sollte man nur einen Effekt aktivieren, sonst sieht man die Änderungen nicht so gut.
Es besteht die Möglichkeit, sich alle Einstellungen aus den verschiedenen Effekten als Stil abzuspeichern

In der Stile Palette Fenster / Stil gibt es eine Stilbibliothek, in welcher die selbst gespeicherten Stile aufgenommen werden, siehe dazu Bibliotheken.
Will man die Ebeneneffekte auch auf andere Ebenen anwenden, so klickt man in der Ebenepalette die Ebene mit dem zugewiesenen Stil mit der rechten Maustaste an und wählt Ebeneneffekt (bzw. Ebenenstil) kopieren. Danach klickt man die neue Ebene (die den Stil bekommen soll) in der Ebenenpalette mit der rechten Maustaste an und wählt Ebeneneffekt (bzw. Ebenenstil) einfügen.

Ebenenmaske

dieses Thema ist vielleicht etwas schwierig und man kann es eigentlich getrost außer acht lassen, da sich die Effekte der Ebenenmaske auch herstellen lassen indem man Teile der Ebene löscht (Entf). Im Prinzip geht es darum, das ich eine Auswahl erzeuge, die ein Loch in der Ebene erzeugt, so das die darunterliegende Ebene durchscheint. Die verschiedenen Optionen finden alle in der Ebenenpalette statt. "Fenster / Ebenen einblenden"
Ebenenmaske erstellen
Ich erstelle eine Ebene oder wandele die Hintergrundebene durch doppelklick in eine normale Ebene um, und darauf eine Maske oder Auswahl. Durch Anklicken des "Ebenenmaske hinzufügen" Buttons unten in der Ebenenpalette, wird die Ebenenmaske erzeugt. Die nicht maskierten Bereiche der Ebene verschwinden. In der Ebenenpalette erscheint ein Kettensymbol und eine Miniatur der Maske.

Ebenenmaske bearbeiten
Diese Ebenenmaske lässt sich nachträglich bearbeiten indem man auf die Miniatur der Maske klickt (siehe Bild), vorne erscheint das Symbol, welches anzeigt, das nun die Ebenenmaske bearbeitet wird. Ich kann nun die Maske mit einem Malwerkzeug verändern. Auch hier funktioniert die Maske wieder wie ein Graustufenbild, wobei weiße Farbe, die Maske erweitert und schwarze Farbe die Maske verkleinert, Grauwerte erzeugen halbtransparente Bereiche. Klicke ich die Miniatur der Maske mit der Alt Taste an wird die Maske als Graustufenbild angezeigt. Hier könnte man jetzt auch ein Graustufenbild aus der Zwischenablage einfügen (Kopieren, Einfügen / Strg C, Strg V).
Will ich hingegen die Ebene selber bearbeiten, klicke ich auf die erste Miniatur, welche die Ebene zeigt. Vorne erscheint das Pinselsymbol.

Ebenenmaske und / oder Ebene verschieben
Wenn ich das Pfeilwerkzeug anklicke um die Ebene zu verschieben, wird auch die Maske verschoben, will ich nur die Maske ohne die Ebene verschieben, klicke ich auf das Kettensymbol zwischen den beiden Miniaturen, es verschwindet, nun kann ich Maske oder Ebene alleine verschieben (je nachdem welche Miniatur ich gewählt habe). Über Bearbeiten / Frei Transformieren / Skalieren etc. kann ich nun Ebene oder Maske vergrößern, verkleinern, drehen etc.
Ebenenmaske löschen
Um die Ebenenmaske zu löschen, klicke ich die Maskenminiatur mit der rechten Maustaste an, und wähle "Ebenenmaske entfernen". Im sich öffnenden Menü kann ich auswählen, ob ich die Maske auf die Ebene anwende oder nicht. Bei Anwendung werden Bereiche der Ebene gelöscht. Um die Maske nur zeitweise zu deaktivieren, wähle im selben Menü: "Ebenenmaske deaktivieren".

Anstatt eine Ebenenmaske zu erzeugen gibt es noch die Möglichkeit, bestimmte Helligkeitsbereiche einer Ebene unsichtbar zu machen. Durch Doppelklick der Ebene in der Ebenenpalette erscheint das Menü, in welchem man die Regler (unten) auf den gewünschten Helligkeitsbereich, der transparent erscheinen soll, verschieben kann. Unter Farbbereich "Graustufen" wird die Helligkeit des gesamten Bildes gewählt. Dort kann man auch die einzelnen Farbkanäle auswählen und verändern. Nur die Helligkeitsbereiche, die zwischen den beiden Pfeilen liegen, sind sichtbar. Alles andere wird ausgeblendet.
Der zweite Balken funktioniert genauso, nur für die darunterliegende Ebene. Die dort gewählten Helligkeitsbereiche sind sichtbar. (Versuch macht klug)
 

Einstellungsebene

Hier geht es darum Bildkorrekturen (Farbveränderung, Kontrast, etc.) als Ebene abzuspeichern. So lassen sich diese Veränderungen nachträglich anpassen. Außerdem kann man sie mit dem Augensymbol aus- und einblenden.

Ebenenpalette, gewünschte Ebene anklicken, Hauptmenü (oben) Ebenen / Neue Einstellungsebene. Im sich öffnenden Untermenü wählt man die gewünschte Bildkorrektur aus. Sie entsprechen den Bildkorrektur4Eintstellungen
Es öffnet sich ein Menü mit folgenden Optionen


Anschließend öffnet sich das eigentliche Menü (Erklärungen zu den einzelnen Menuepunkten findet man unter Bildkorrekturen)
Nachdem man die Veränderung mit okay bestätigt hat, erscheint sie als Einstellungsebene in der Ebenenpalette und kann dort durch Anklicken des Augensymbols deaktiviert werden.

Hat man die Eintstellungsebene mit der darunterliegenden gruppiert, wird das durch einen geknickten Pfeil angezeigt. Um weitere Ebenen dieser Gruppierung hinzuzufügen, zieht man die Ebenen zwischen die Eintstellungsebene und die darunterliegende, eigentliche Ebene.

Hat man, bevor man die Einstellungsebene erstellt hat , eine Auswahl erzeugt, so wird die Änderung nur innerhalb der Auswahl sichtbar, da die Einstellungsebene mit einer Ebenenmaske kombiniert wird.

Klickt man auf das Symbol "neue Einstellungsebene" unten in der Ebenenpalette, mit gedrückter Alt Taste, hat man auch hier die Möglichkeit die Einstellungsebene nur auf die darunterliegene Ebene anzuwenden.

Füllebene

Man kann spezielle Ebenen erstellen, welche innerhalb einer Maske einen Verlauf, eine Farbe, oder eine Füllung anzeige. Die Maske kann entweder durch eine Auswahl vorher definiert werden und / oder aus der darunterliegenden Ebene bestehen (Schnittmaske aus voriger Ebene erstellen). Erstelle eventuell eine Auswahl und wähle im Menü: Ebene, Neue Füllebene, ....

Die Füllung kann nachträglich verändert werden, indem man doppelt in der Ebene auf das Füllungsymbol klickt. Der Verlauf oder die Füllung wird aus der jeweiligen Bibliothek gewählt. Man kann die die Größe der Füllung ändern.

Überschaubarkeit mehrerer Ebenen, Farbe, Ebenenset/ Gruppierung Wahl einzelner Ebenen Um die Überschaubarkeit zu gewährleisten gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Farbe
Neben dem Gruppieren von Ebenen, lassen sich einzelne Ebenen auch farblich voneinander abgrenzen. Klicke dazu mit rechter Maustaste auf das Augensymbol der Ebene und wähle eine Farbe.

Inhalt einer Ebene überprüfen
Wenn man überprüfen will, was die ausgewählte Ebene darstellt, wählt man im Kontextmenues (rechte Maus) des Augensymbols der Ebene alle übrigen Ebenen ein- ausblenden

Ebenenset/ Gruppe (Ordner)
Bei einer großen Anzahl von Ebenen lassen sich zusammengehörige Ebenen in Ordnern zusammenfassen. Diese Ordner heißen Ebenenset (Photoshop 6 und tiefer) oder Gruppe (ab Photoshop CS Ebene Gruppe) und können über das Menü der Ebenenpalette erstellt werden. Optionen

Ebenenset/ Gruppe erstellen, gewünschte Ebene mit gedrückter Maustaste auf Ordnersymbol schieben.

Die Funktionen der andern Ebenenset/ Gruppe -Befehle lassen sich an den Bezeichnungen erkennen.

So kann man beispielsweise alle gruppierten Ebenen durch den Befehl neues Ebenenset aus verbundenen Ebenen bzw. neue Gruppe aus Ebenen... in einen Ordner einschließen.

Wählt man das Ordnersymbol in der enenpalette aus, kann man ein Ebenenset/ Gruppe mit dem Augensymbol ein- und ausblenden, mit rechter Maustaste löschen, mit dem Pfeilwerkzeug verschieben oder über einen Menübefehl Optionenduplizieren.

Ebenenkomposition

Ab Photoshop CS kann man verschiedene Kombinationen von Ebenen im Fenster Ebenenkomposition speichern, die im psd Format mit abgespeichert werden können. Jedoch darf man hier nicht allzuviel erwarten. Es lassen sich damit die Sichtbarkeit, Fülloptionen, und xy-Position von Ebenen speichern. Deckkraft, Ebenenmodus oder die Reihenfolge der Ebenen übereinander lassen sich nicht speichern.
Fenster/ Ebenenkomposition

Beispiel
Nehmen wir an, wir haben 5 Ebenen, die von unten nach oben Ebene1, Ebene2.... Ebene5 heißen. Durch Ein- und Ausblenden bestimmter Ebenen erzeugen wir verschiedene Layouts. So könnte Layout1 aus den eingeblendeten Ebenen 1, 3, und 5 bestehen, während ein anderes Layout aus Ebene 2 und 3 besteht. Solche Kombinationen lassen sich im Fenster Ebenenkomposition abspeichern.

Ebenenkomposition speichern
Blende die gewünschten Ebenen ein, klicke im Fenster Ebenenkomposition auf das Symbol Neu . Hier kann man einen Namen und eine Beschreibung eingeben. Aktiviere die gewünschten Optionen: Sichtbarkeit, Position, Fülloptionen (Stile).
Speichere auf diese Art verschiedene Kompositionen der Ebenen ab.

Ebenenkompositon anzeigen
Wähle die gewünschte Kombination im Fenster Ebenenkomposition am linken Rand aus Ebenenkomposition einblenden oder wähle die Pfeilsymbole zum navigieren Ebenenkomposition Navigation.

Ebenen nachträglich ändern
Fügt man nachträglich neue Ebenen hinzu, so ist das kein Problem, wenn man jedoch nachträglich Ebenen löscht, wird hinter jeder Ebenenkomposition ein Warndreieck angezeigt, auch wenn die nachträglich gelöschte Ebene in der Ebenenkomposition ausgeblendet ist. Durch klicken auf "Ebenenkom. aktualisieren" Ebenenkomp. aktualisieren wird das Warndreieck entfernt. Ändert man die Reihenfolge der Ebenen, wird diese auch in den Ebenenkompositionen geändert.
Mit dem Papierkorb löscht man eine Ebenenkomp, logisch.

Ebenen als einzelne Bilder exportieren

Wähle Datei / Scripten/ Ebenen in Dateien exportieren
siehe auch folgenden Tipp von mediengestalter.info

Mit Image Ready hat man auch die Möglichkeit die Bilder zu weiteren Dateiformaten zu speichern (png, gif, etc.) und außerdem lässt sich die Namensvergabe genauer bestimmen.

Mehrere Bilder zu einem Bild zusammensetzen

Unter diesem Thema verbergen sich verschiedene Techniken.

  1. HDR-Bilder (Bilder mit verschiedenen Belichtungen)
  2. Panorama Bilder (mehrere Photos die sich überlappen zu einem Bild zusammenfügen)
  3. Überblendung (Bilder mit verschiedenen Tiefenschärfen)

HDR

HDR = High Definition Range, frei übersetzt: großer Tonwertumfang
HDR Photografie ist die Technik aus mehreren unterschiedlich belichteten Photos ein Bild zu erstellen.

Es gibt 2 Möglichkeiten zu starten:

a) aus Photoshop

Wählen Sie Datei/ Automatisieren / zu HDR zusammenfügen
Wählen Sie dort unter Vewenden "Ordner" oder "Dateien" und klicken Sie auf "Durchsuchen".
Wählen Sie alle Bilder aus, die zu einem Bild zusammengefügt werden sollen.
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b) aus Bridge

Öffnen Sie Bridge.
Markieren Sie die Bilder die zu einem HDR Bild zusammengefügt werden sollen. Es sollten hochwertige Aufnahmen sein. Wählen Sie Werkzeuge / Photoshop / Zu HDR Pro zusammenfügen
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Die Bilder werden in Photoshop geöffnet. Es erscheint ein Fenster.
Wählen Sie die Option 16 Bit und "lokale Anpassung"
Unter "Vorgaben" kann man voreingestellte Optionen wählen.

Licht ist das Charakteristikum bei HDR Bildern. Der Radius steuert die Größe oder den Umfang von Lichtkonturen an den Kanten der Objekte. Die "Stärke" regelt den Kontrast oder die Leuchtkraft.

Bilder mit beweglichen Elementen, wie wehende Blätter, lassen sich mit der Option "Geisterbilder entfernen" nachbessern.

Farben und Detail
Gamma:
Der Unterschied zwischen Lichtern und Tiefen.
Belichtung:
Die Helligkeit des gesamten Bildes.
Detail:
Die Schärfe oder der Kontrast.
Tiefen und Lichter:
Die Tiefen und Lichter lassen sich hier einzeln einstellen.
Farbe:
Unter Farbe wird mit beiden Reglern die Sättigung der Farben geregelt. Mittesl Dynamik werden nur die Farben satter, die noch keine hohe Sättigung haben, während der Regler Sättigung die Sättigung für alle Farben gleichmäßig regelt.

Gradationskurve:
Funktioniert wie der gleichnamige Photoshop-Befehl Gradationskurve.

hdr

hdr


Panorama

Es gibt verschiedene Möglichkeiten aus mehreren Bildern, die sich an einer Seite überlagern zu einem großen Bild zusammenzufügen.

  1. Bridge, wähle die Bilder in Bridge aus und wähle, Werkzeuge, Photoshop, Photomerge
  2. Photoshop, Datei, Automatisieren, Photomerge
  3. Photoshop, Datei, Automatisieren, in Stapel laden, die Bilder erscheinen dann in einer Datei in mehreren Ebenen
  4. Bridge, Werkzeuge , Photoshop, Dateien in Photoshop Ebenen laden

Hat man eine der ersten beiden Möglichkeiten gewählt, werden alle Einstellungen im Menü vorgenommen, bei den beiden anderen Möglichkeiten wählt man alle Ebenen in der Ebenenpalette aus, wählt das Verschieben Werkzeug und wählt in der Optionsleiste den Button "Ebenen automatisch ausrichten" (zwei Gesichter). Auch dort öffnen sich dann die Einstellungsmöglichkeiten.

Je nachdem was man für eine "Repositions" Methode gewählt hat, werden die Bilder auf unterschiedliche Arten zusammengesetzt und verzerrt. Bei einigen Methoden findet überhaupt keine Verzerrung statt, sondern nur eine neue Positionierung oder auch eine neue Skalierung.


Überblendung

Hierbei geht es darum aus mehreren Photos, die mit verschiedenen Blenden aufgenommen wurden zu einem scharfen Bild zusammenzusetzen. Am Besten man fotografiert ein unbewegliches Objekt mit einem Stativ und stellt bei jedem Bild den Focus auf einen anderen Bereich.

Laden Sie alle Bilder in verschiedene Ebenen eines Bildes:

  1. Photoshop, Datei, Automatisieren, in Stapel laden, die Bilder erscheinen dann in einer Datei in mehreren Ebenen
  2. Bridge, Werkzeuge , Photoshop, Dateien in Photoshop Ebenen laden

Dann wählt man in Photoshop alle Ebenen aus und wählt: Bearbeiten, Ebenen automatisch überblenden. Jede Ebene wird mit einer Maskenebene versehen, die den scharfen Bereich des Bildes anzeigt.

 

Formgitter Teile verbiegen CS5

Erstelle eine Auswahl um den Teil der verbogen werden soll. Strg J Neue Ebene aus Kopie. Klicke in der Ebenenpalette auf diese neue Ebene mit rechter Maustaste und wähle "in Smartobjekt konvertieren". Wähle Bearbeiten / Formgitter.

Bedenke dass in der Ebene darunter das Objekt noch im Hintergrund vorhanden ist. Das sollte man zuvor noch korrigieren, indem es mit Kopierpinsel und Füllung "inhaltsintensiv" oder Ausbessern Werkzeug korrigiert.

Klicke in das Formgitter, um einen Punkt zu setzen. Erzeuge auf diese Weise weitere Punkte. Klicke auf einen erstellten Punkt und verschiebe diesen mit gedrückter Maustaste.

Am Punkt drehen
Punkt auswählen, Alt Taste drücken, Maus auf Punkt zubewegen, bis der Mauscursor zu einem Drehpfeil wird. Mit gedrückter Maustaste drehen.

Transformation rückgängig machen
Punkt mit Entf Taste löschen, um eine Transformation eines Punktes rückgängig zu machen. Der Punkt wird dann auch gelöscht und muss eventuell neu gesetzt werden. Man kann auch die Alt-Taste drücken, der Mauscursor wird zur Schere. Damit kann man Punkte durch Anklicken löschen.

Pintiefe
Es kann schon mal vorkommen, dass man nach einer Transformation Bereiche erzeugt, die sich überlappen. Beispielsweise ein Bein liegt über einem anderen Bein. Dabei kann es zu Fehlern kommen, so dass das hintere Bein vor dem vorderen liegt. Mit den beiden Buttons "Pintiefe" nach oben und nach unten kann man diese "Ebenenreihenfolge" ändern. Auch das Kontextmenü liefert diese Option.

Dichte
Unter Dichte stellt man ein, wie fein das Gitternetz gesponnen ist.

Ausbreiten
Das Netz breitet sich an den Außenkanten weiter aus.

Ausführen, Abbrechen, Alle Pins entfernen
Wenn man fertig ist, muss man die Sache mit Haken oben rechts bestätigen. Neben dem Abbrechen Button gibt es noch den kreisförmigen Pfeil mit dem alle Pins entfernt und somit alle Transformationen rückgängig macht. Das Gitter bleibt erhalten und steht für neue Pins bereit.

Bildkorrekturen

Mit Bildkorrekturen sind Veränderungen der Farbe, Helligkeit, Kontrast etc gemeint.
Fast alle Einstellungen werden über einen der Unterpunkte des Menüs" Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen)" vorgenommen (Photoshop Elements, Menuepunkt: Überarbeiten).
Um einige Korrekturen besser zu verstehen, sollte man die Farbmodelle RGB, CMYK, HSB begreifen.

Korrektur auf einen Farbkanal anwenden
In vielen dieser Korrekturbefehle, gibt es die Möglichkeit die Veränderung auf einen der Farbkanäle zu beschränken. Im jeweiligen Menüfenster befindet sich ganz oben die Option "Kanal". Das sind bei einemRGB Bild die Kanäle für Rot, Grün und Blau. Um diese Funktion zu begreifen, ist es erforderlich das RGB Farbmodell zu verstehen. Siehe dazu meinen interaktiven RGB-Farbregler. Jeder Pixel eines RGB Bildes hat eine Farbe, die sich aus 3 Werten für Rot, Grün und Blau zusammensetzt. Sind alle drei Werte gleich, hat die Farbe einen Grauwert von 0 (Schwarz) bis 255 (Weiß). Alle anderen Farben kann man mit meinem RGB-Farbregler ausprobieren. Hinter jedem Farbregler meines RGB-Farbregler ist ganz rechts ist ein Feld, in dem der Wert als Graustufe dargestellt wird. Es ist natürlich auch der Grauwert, den der Pixel hätte, wenn alle drei Farbwerte diesen Zahlenwert hätten. Außerdem ist es der Grauwert, der in der jeweiligen Kanälepalette in Photoshop angezeigt würde. Zum Beispiel. ein knallroter Pixel mit dem RGB Wert 255, 0, 0 wäre demnach im roten Kanal Weiß, und im grünen und blauen Kanal schwarz. Wenn ich bei einem mehrfarbigen RGB Bild beispielsweise den roten Kanal in der Kanäle Palette auswähle und ihn mit weißer Farbe fülle, hätten alle Pixel den Rot-Wert 255 während die blau und grün Werte der Pixel natürlich nicht verändert würden. So würde das Bild also generell farblich verändert. Genau das passiert nun auch, wenn man in einem der Unterpunkte von Bild / Einstellungen oben im Menü unter Kanal anstatt RGB, einen der Kanäle auswählt. Die vorgenommenen Veränderungen ändern dann jeweils nur die Rot, Grün oder Blau Werte aller Pixel.

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Tonwertkorrektur

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Tonwertkorrektur
siehe auch Videotipp

Einstellen der Hell- Dunkelwerte oder der Lichter und Tiefen. In der Kurve sieht man die Verteilung von Helligkeit und Dunkelheit im Bild, (zur Veranschaulichung testen Sie mal ein ganz dunkles und ein ganz helles Bild)
Unten sieht man einen Farbverlaufsbalken von schwarz nach weiß. Über diesem Balken sieht man eine Kurve. Ist die Kurve ein einer Stelle hoch, bedeutet das, dass im Bild viele Pixel von der Graustufe vorhanden sind, die auf dem Verlaufsbalken direkt darunter zu sehen ist.
Wenn sie die Lichter und Tiefen eines Bildes korrigieren wollen, dass an einer Seite des Histogramms zu wenige Pixel aufweist, ziehen Sie einfach den Tonwertkorrektur-Regler zur ersten Pixelansammlung an beiden Enden des Histogramms.

Ein Graustufenbild hat 255 verschiedene Graustufen, nehmen wir mal an wir verschieben den linken Regler auf Position 100. So werden die Pixel, die die Graustufe 100 hatten, zu schwarzen Pixeln mit dem Wert 0. Alle Pixel, die links von 100 lagen, werden auch zu schwarz. Alle übrigen Pixel, die zuvor zwischen 100 und 255 lagen, werden nun verteilt zwischen 0 und 255. Da es zwischen 0 und 255 mehr Abstufungen gibt, als zwischen 100 und 255, entstehen Lücken in der Kurve. Das macht sich im Bild als krüselige, pixelige Struktur bemerkbar. Bilder, die im RAW Modus aufgenommen wurden, haben mehr Abstufungen und haben auch nach einer Veränderung mit der Tonwertkorrektur eine bessere Qualität als Bilder in anderen Dateiformaten.

Durch die Auto-Tonwertkorrktur wird diese Einstellung automatisch vorgenommen. (Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Auto-Tonwertkorrektur)

Oben im Fenster von Tonwertkorrektur kann man auch Kanal, rot, grün oder blau wählen. Damit verändert man nur die Rot-, Grün- oder Blauwerte der Pixel.

Siehe auch das Tutorial: "Farbkorrektur alter Photos".

Pipetten

Im Menü von Tonwertkorrektur und Gradationskurven gibt es drei Pipetten. Dazu folgendes Beispiel. Bei einem eingescannten Scharz-weiß-Bild (Schriftstück, Noten, Strichzeichnung), ist oft die Papierfarbe nicht richtig weiß und die Schrift nicht richtig schwarz. Um das zu korrigieren, klicke mit der weißen Pipette (ganz rechts) auf die dunkelste Stelle des weißen Papiers, die zu Weiß werden soll. Klicke mit der schwarzen Pipette (ganz links) auf die hellste Stelle der Buchstaben die zu tief Schwarz werden sollen. Mit der mittleren Pipette könnte man noch den Mittelton festlegen.

Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".

Gradationskurve

Bild/ Korrektur ( Anpassungen,Einstellen) / Gradationskurve
siehe auch Videotipp

Gradationskurve ist ein weiteres Hilfsmittel den Tonwertbereich eines Bildes zu korrigieren.
Diese Kurve repräsentiert alle Farben eines Bildes, jede Veränderung ist dort ablesbar. Sie können hier jeden Punkt der von 0 bis 255 reichenden Skala verändern und dabei bis zu 15 andere Werte konstant halten.
Die X-Achse des Diagramms stellt die ursprünglichen Helligkeitswerte der Pixel (Eingabewerte) dar; die Y-Achse dagegen die neuen Helligkeitswerte (Ausgabewerte). Die diagonale Linie, die standardmäßig erscheint, zeigt das aktuelle Verhältnis zwischen den Ein- und Ausgabewerten an: Es wurde kein Pixel verändert, so das alle Pixel gleiche Ein- und Ausgabewerte haben.

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Ziehe die Kurve nach oben und unten, nicht nach rechts und links.
Die ursprünglichen Werte werden zu den veränderten Werten. Indem man von einem Punkt der Kurve eine (gedachte) vertikale Linie nach unten fällt kann man am unteren Balken den ursprünglichen Helligkeitswert ablesen und waagerecht vom Punkt der Kurve aus am vertikalen Balken, sieht man den entsprechenden veränderten Wert.

Um Änderungen vorzunehmen klicken Sie auf die Kurve (diagonale Linie) und ziehen Sie den Punkt nach oben (heller) oder nach unten (dunkler).
Sollen beispielsweise die Mitteltöne heller werden, ziehen sie den Mittelpunkt der Diagonalen nach oben. Sollen die Lichter dunkler, ziehen sie, einen Punkt rechts auf der Diagonalen nach unten. Um ein Negativ des Bildes zu erhalten, ziehen Sie den linken unteren Punkt ganz nach oben (die Tiefen werden hell) und den rechten oberen Punkt ganz nach unten (die weißen Pixel werden schwarz).

Klicken Sie direkt ins Bild und sie bekommen den entsprechenden Tonwert auf der Kurve angezeigt. Um diesen Punkt festzulegen, klicken Sie ins Bild mit gedrückter Strg Taste (gilt für den Gesamtkanal, RGB)

Legen Sie mehrere Punkte fest und verschieben Sie einzelne nach oben und unten. Es lassen sich 15 Punkte festlegen. Um mehrere Punkte gleichzeitig zu verschieben, wählen Sie sie mit gedrückter Umschalttaste aus.

Ziehen Sie die Punkte über den Rand, um sie zu löschen.

Klicken Sie mit gedrückter Alt Taste auf das Raster um ein feineres bzw. gröberes Raster festzulegen.

Sie können auch einzelne Farben (Farbkanäle) ändern, indem Sie oben den gewünschten Kanal auswählen. Klicken Sie direkt ins Bild mit gedrückter Umschalt + Strg Taste um den entsprechenden Punkt auf der Kurve im entsprechenden Farbkanal festzulegen. Hier werden dann nur alle Rot-, Grün- oder Blauwerte aller Pixel verändert. Mehr dazu siehe RGB Modell und Farbkanal.

Mit dem Stiftsymbol (unten) können Sie ein Kurve frei zeichnen.

Mit den entsprechenden Buttons können Sie ihre Kurven speichern und laden, um eine bestimmte Kurve auch auf ein anderes Bild anwenden zu können.

Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".
Siehe auch Pipetten

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Farbbalance

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Farbbalance
Mit diesem Befehl kannst du die Farbmischung in Farbbildern verändern. Diese Funktion für allgemeine Farbkorrekturen geeignet, um beispielsweise einen Farbstich zu korrigieren.
Man kann Tiefen, Mitteltöne und Lichter in jedem einzelnen Farbkanal ändern. Öffne außerdem die Kanäle Palette, um die Änderungen in den Vorschaubildern zu sehen. Für einen gezielten Umgang solltest du die subtraktive und additive Farbmischung unbedingt verstehen. So kann man beispielsweise einen Cyan Farbstich im Bild durch hinzufügen der Komplentärfarbe rot entfernen. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".
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Helligkeit und Kontrast

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Helligkeit Kontrast
Ziehe die Regler nach Rechts und Links.
Mit "Helligkeit/Kontrast" ist es am einfachsten, allgemeine Veränderungen am Tonwertbereich des Bildes vorzunehmen. Allerdings werden mit diesem Befehl alle Pixelwerte des Bildes – Lichter, Tiefen und Mitteltöne – gleichzeitig verändert.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".

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Schwarzweiß

Ab Photoshop CS 3 gibt es eine neue Funktion, um ein Farbbild in ein Schwarzweißbild umzuwandeln. Bild/ Anpassungen / Schwarzweiß. Verschiebe die Regler um bestimmte Farbtöne aufzuhellen oder abzudunkeln. Klickt man im Bild auf einen bestimmten Farbton und zieht den Regler nach links oder rechts, so wird der Bereich dieses Farbtons aufgehellt oder abgedunkelt.
Kleiner Tipp nehme ein Bild welches verschiedene Farbtöne hat beispielsweise grüne Wiese, blauer Himmel, halte die Maustaste gedrückt und ziehe die Maus horizontal über die grüne Wiese und/ oder den blauen Himmel. Zieht man von links nach rechts, wird der Farbton heller, zieht man von recht nach links wird er dunkler.
Grautöne, weiß und schwarz kann man so nicht verändern.

Durch Aktivieren der Option "Farbton" wird das Schwarzweißbild eingefärbt. Farbe und Sättigung kann man einstellen. Die gleiche Funktion gibt es auch unter Bild/ Anpassen / Farbton Sättigung. Sie heißt dort "färben".

Farbton Sättigung

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Farbton Sättigung
Für diese Funktion sollte man das HSB Farbmodell verstehen. Da jeder Pixel aus diesen Farbwerten besteht, lassen sich die Farbtöne ändern, indem alle Farbtonwerte um einen Wert erhöht oder minimiert werden. Bei einer Erhöhung der Farbtöne um 30, wird ein Pixel mit Farbtonwert 10 zu 40, ein Farbton 100 zu 130 usw. Gleiches kann man mit den Sättigungs und Helligkeitswerten machen. Es besteht auch die Möglichkeit nur die Pixel, die in einem bestimmten Farbtonbereich liegen, zu verändern, beispielsweise alle Pixel mit Farbtonwerten zwischen 100 und 200. Die anderen Pixel bleiben erhalten. Damit keine harten Kanten im Bild entstehen, werden die Farbtöne im Randbereich nur leicht verändert. Hat man das HSB Modell verstanden, weiß man, dass ein farbloser Pixel jeden beliebigen Farbtonwert haben könnte und er sich somit über den Farbtonregler nicht ändern lässt. Alle farblosen Pixel (von schwarz bis weiß) haben den Sättigungswert 0.

Wie macht man das Ganze?
Wähle "Standard" aus dem Menü "Bearbeiten" im Dialogfeld, um alle Farben gleichzeitig zu ändern.
Ziehe anschließend die Regler für Farbton, Sättigung und Helligkeit nach rechts oder links.
Die obere Farbleiste zeigt die Farbe vor der Änderung, die untere, wie sich die Änderung auf alle Farbtöne bei voller Sättigung auswirkt
Um nur einen bestimmten Farbbereich zu ändern gibt es mehrere Möglichkeiten:
Wähle einen der voreingestellten Farbbereiche für die zu ändernde Farbe. (Bearbeiten) Mit Hilfe des Reglers zwischen den Farbleisten kannst du jeden beliebigen Farbtonbereich bearbeiten.

Klicke direkt auf das Bild, um einen Farbtonbereich auszuwählen. Wähle das Pipettensymbol mit dem + Zeichen, um den Farbtonbereich zu erweitern. oder mit dem minus Zeichen, um ihn zu verkleinern.
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Farbe ersetzen

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Farbe ersetzen
eine ganz ähnliche Funktion, wie "Farbton Sättigung", welche nach dem Prinzip der Funktion "Auswahl / Farbbereich auswählen" funktioniert. Auch hier kann man mit der Pipette bestimmte Farben direkt im Bild auswählen. Über Toleranz kann man den Farbbereich erweitern und verkleinern Mit der +Pipette fügt man andere Farbbereiche hinzu
Anschließend wird der Farbton, Sättigung und die Helligkeit an den entsprechenden Reglern eingestellt.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".

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Kanalmixer

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Kanalmixer
RGB Verständnis ist hier Voraussetzung. Hier kann man die einzelnen Farbkanäle miteinander mischen, am Besten man öffnet zuvor die Kanäle Palette, um die Änderungen an den Vorschaubildern zu sehen. Unter Ausgabekanal wählt man den Farbkanal, der geändert werden soll und mischt dann unten mit den Reglern die anderen Farbkanäle. Somit setzen sich die Farbwerte der ausgewählten Farbe oder des Kanals aus den Werten der anderen beiden Farben zusammen. Zum Beispiel wenn ich oben Kanal Rot auswähle und dann folgende Einstellungen vornehme Rot=0, Grün=100, Blau=0, bekommt der Rote Kanal die Werte des grünen Kanals zugewiesen, oder anders ausgedrückt, die Rot Werte von RGB werden durch die Grün Werte ersetzt. Mit dem Regler Konstante wird der Kanal einfach heller oder dunkler gemacht.
Ich benutze den Kanalmixer in erster Linie dazu, um ein Bild als Graustufenbild darzustellen, indem ich "Monochrom" anklicke (unten). So kann ich durch Mischen der Kanäle ein optimales Schwarz Weiß Bild erzeugen.
Es bleibt weiterhin im RGB Modus, so das man die Graustufen durch die einzelnen Kanäle gezielt beeinflussen kann.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".
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Umkehren

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Umkehren
Das Bild wird zum Negativ
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Schwellenwert

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Schwellenwert
Das Bild wird auf die beiden Farben Schwarz und Weiß reduziert.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".
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Tontrennung

Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Tontrennung
Ähnlich wie Schwellenwert, wird das Bild auf wenige Farben reduziert, nur hier kann man die gewünschte Farbzahl eingeben. In vielen andern Bildbearbeitungsprogrammen heißt diese Funktion Posterize oder so ähnlich, da der Effekt an ein Siebdruckposter erinnert.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".

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Variationen

Durch Anklicken der Vorschaubilder lassen sich schnell Tonwertkorrekturen vornehmen. Der Regler Fein-Grob bestimmt den Grad der Änderung.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und "Abbrechen".
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gleiche Farbe

mit dieser Funktion kann man die Farbigkeit eines Bildes auf ein anderes übertragen. Öffne 2 Bilder und wähle das Bild aus, dessen Farbigkeit geändert werden soll. Wähle Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / gleiche Farbe. Wähle unten als Quelle das Bild aus, dessen Farbigkeit übernommen werden soll. Mit den Regler kann man die Einstellungen verfeinern.

Tiefen/ Lichter

Diese Funktion ist ideal bei unterbelichteten Bildern. Jeder der photographiert kennt das Problem, wenn beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen der Himmel eine schöne Farbigkeit hat, aber die Landschaft viel zu dunkel ist. Bevor es diese Funktion gab, war es nicht ganz einfach solche Bilder zu korrigieren. Wähle Bild/ Korrektur (Anpassungen,Einstellen) / Tiefen, Lichter. Mit den beiden Reglern kann man die Einstellungen für die dunklen und hellen Bereiche einstellen.

Wählt man "weitere Optionen einblenden", hat man für Tiefen und Lichter noch 2 Regler: Tonbreite und Radius.

Tonbreite: Hier vergrößert man den Tonbereich oder man könnte auch sagen, man vergrößert die Anzahl der Pixel, die dem Bereich angehören. Das kann auch dazu führen, dass Helligkeiten oder Tiefen verändert werden, die eigentlich nicht verändert werden sollen, was dann zu Haloeffekten an den Rändern führen kann.

Radius: Mit dem Radius wird eingestellt, wie weich der Übergangsbereich zwischen Tiefen und Lichtern ist.

Unten im Menü gibt es noch 2 weitere Regler: Farbkorrektur und Mitteltonkontrast.

Farbkorrektur: Hiermit kann man beispielsweise in Schatten die Sättigung verringern.

Mitteltonkontrast: Hier wird die Grenze zwischen Tiefen und Lichtern eingestellt.

 

Scharfzeichnung Filter

Filter / Scharfzeichnungsfilter / Unscharf Maskieren
An dieser Stelle noch eine Korrekturmöglichkeit, die ausnahmsweise mal unter Filter erscheint und zwar die verschiedenen Scharfzeichnungsfilter.
Mit dem Filter Unscharf maskieren (USM) werden Pixel gesucht, die sich um einen unter Schwellenwert angegebenen Wert von den benachbarten Pixeln unterscheiden. Der Kontrast dieser Pixel wird um einen bestimmten Wert erhöht. Dieser Kontrast, wird unter Stärke festgelegt. Ein Wert über 300 führt meist dazu, dass der Schwellenwert unter 1 liegen muss.

Wie weit die Pixel voneinander entfernt sein können, die verglichen werden legt man unter Radius fest. Bei niedrig aufgelösten Bildern sollte der Radius nicht höher als 1 sein. Bei falschem Schärfen können helle Kanten an den Konturen enstehen. Dann sollte man einen niedrigeren Radius Wert einstellen. Ruft man den Befehl Bearbeiten / Verblassen direkt nach dem Schärfen auf, kann man diese hellen Säume auch nachträglich entfernen. (Modus Luminanz bei Farbsäumen)

Der Regler Schwellenwert legt fest, wie stark die Kontraste der Pixel sein müssen, damit sie überhaupt verstärkt werden. Das heißt, wenn der Schwellenwert auf 0 ist, werden auch die geringsten Kontraste verstärkt. Das gleiche passiert auch beim Filter Scharfzeichnen oder Stark Scharfzeichnen. (siehe Bild 2). Während beim Filter Konturen scharfzeichnen die Kontraste nur dann verstärkt werden, wenn die Pixel sich von den umliegenden Pixeln stark unterscheiden.

Tipp Tipps:
Geringe Unschärfe, Radius kleiner als 1, Stärke 150-200, moderater Schwellenwert. Hiebei kann allerdings Rauschen und Staub verstärkt werden.
unscharfe Bilder: Radius 2-3 Pixel, Stärke ca. 200, moderater Schwellenwert, eventuell können Farbsäume entstehen, die man direkt im Anschluss mit Bearbeiten / Verblassen entfernen kann.
Kontrastarme Bilder (Portraits): Radius 1, Schwellenwert 10 oder höher, Stärke normal

Original Stark scharfzeichnen 2 mal oder scharfzeichnen 4 mal
hier werden alle Unterschiede verstärkt
Unscharf maskieren
Stärke 250, Radius 1, Schwellenwert 3

Achtung! Hier noch eine andere Methode Bilder scharf zu zeichnen.

Camera Raw

Was ist RAW?

Raw eröffnet dem Photografen neue Möglichkeiten, da Raw-Dateien eine höhere Bit-Tiefe haben und weil diese Photos frei sind von automatischen Korrekturen der Kamera. Bei den anderen Bildformaten gibt es einen riesigen Unterschied zwischen dem, was die Kamera aufnimmt und dem, was sie ausgibt. Beim Raw-Format sind es jedoch die unbeeinflussten Rohdaten des Bildes. Von daher sehen die Bilder anfangs auch oft völlig unspektakulär aus, denn hier sind noch keine Korrekturen wie Weißabgleich, Farbkorrekturen etc. vorgenommen worden. Die Daten sind riesig, da sie eine höhere Bit-Tiefe haben und außerdem sind sie nicht komprimiert wie beim JPG Format. Auch muss man bei der Aufnahme selbst weniger Einstellungen vornehmen, denn diese werden später in Photoshop vorgenommen. Man könnte die Raw-Dateien mit den Filmnegativen vergleichen, von denen dann die Abzüge gemacht werden. Wie bei den Filmnegativen werden die Raw Dateien nicht geändert. Auf welche Weise die Farbinformationen dargestellt werden, wird in Datenbanken abgelegt. Man kann also immer auf die Original Bildinformationen zugreifen.

Auf Raw Dateien zugreifen und verarbeiten

Der Raw Konverter

Bevor man eine Raw Datei in Photshop bearbeitet wird sie über den Raw Konverter geöffnet. Hier werden die Korrektureinstellungen vorgenommen. Es gibt einen Raw Konverter in Photoshop und einen Raw Konverter in Bridge. Öffnet man über den Bridge Konverter kann man parallel in Photoshop weiterarbeiten. Auch Jpg und Tiff Dateien kann man mit dem Raw Konverter bearbeiten. Bilder, die mit dem Raw Konverter bearbeitet worden sind, haben ein kleines Icon oben rechts in der Bridge Vorschau und können mit doppelklick wieder in den Raw Konverter geladen werden.

raw Paletten Die Paletten des Raw Konverters.

Arbeitsweise

Die Arbeitsweise ist also folgende, man öffnet eine Raw Datei im Raw Konverter und stellt hier die Bildinformationen ein, die dann in einer Datenbankdatei abgelegt werden (siehe Camera Raw Voreinstellungen). Man kann diese Einstellungen auf auch andere Dateien anwenden. Nun kann man die Datei noch in Photoshop öffnen und dort weiterverarbeiten oder man verzichtet darauf.

Raw von Kamera laden

Man kann die Raw Dateien direkt von der Kamera laden, dazu muss ihr Kameratyp von Photoshop unterstützt werden. Auf der Website von Adobe gibt es ständig neue Versionen es Import Plugins. Auch der Kameratreiber ihrer Kamera, muss unter Umständen installiert sein. In Adobe Bridge wähle den Befehl: Datei / Bilder von Kamera abrufen.

Raw Dateien öffnen

In Bridge wählt man ein oder mehrere Bilder aus und klickt Strg R, um diese in den Raw Konverter zu laden.
Mit Shift und Doppelklick kann man eine Raw Datei direkt in Photoshop öffnen mit den voreingestellten Arbeitsablaufoptionen.

Camera Raw Voreinstellungen oder wie werden die Bildkorrekturen gespeichert?

Wie bereits erwähnt, bleiben die ursprünglichen Bildinformationen erhalten. Es werden lediglich die Bildeinstellungen irgendwo gespeichert. Wenn man ein Bild im Raw Konverter geöffnet hat, muss man sich entscheiden, auf welche Art die Bildeinstellungen gespeichert werden sollen. Über den Button Voreinstellungen (obere Leiste)öffnet man den Dialog.

Allgemein

Filialdokumente haben die Endung xmp und werden im gleichen Ordner wie die Raw Datei abgelegt. Wenn man die Daten austauscht ist das eine gute Möglichkeit.

Datenbank

Die Speicherorte sind standardmäßig:

Auch wenn die Datei verschoben wird, bleibt die Verbindung zur Datenbank erhalten. Ein nachträgliches Speichern in Filialdokumenten erzeugt man über: Einstellungen in XMP-Datei exportieren Gehe dazu ganz links in das Seitenmenü (siehe Bild)
raw Seitenmenü

Standard Bildeinstellungen

Hier kann man wählen, welche Voreinstellungen standardmäßig auf jedes Bild angewendet werden

Camera Raw Cache

Hier legt man den Arbeitsspeicher fest der für die Anzeige der Bildminiaturen in Bridge zur Verfügung steht, da man in Bridge die Vorschaubilder der Raw Dateien schon mit den Bildeinstellungen anzeigen kann.

Verarbeitung von DNG Dateien

DNG= Digital Negative ist ein Format, das nicht an bestimmte Kameratypen gebunden ist sondern als offenes Format von anderen Raw Programmen gelesen werden kann. Es ist universeller einsetzbar und leichter austauschbar. Die Metadaten und Änderungsinformationen können direkt in die Datei eingebettet werden. Von daher kann man wählen ob die Filialdokumente ignoriert werden sollen. Mit dem externen Programm DNG Konverter kann man Rohdaten in das DNG Format konvertieren.

Verarbeitung von JPG und Tiff Daten

Wenn JPG und TIFF Daten mit Camera Raw geöffnet werden, kann man hier einstellen, wie damit verfahren wird.

Die Berechnungsmethoden / Prozess 2010 und 2003


Es gibt eine neuen Algorithmus mit dem die Bildinformationen verarbeitet werden. Sofern man die Bilder noch nicht mit Camera Raw geöffnet hatte, wählt man diesen Prozess 2010 im Paletten Menü unter Kamerakalibierung. Hat man jedoch die Bilder mit der alten Methode 2003 bearbeitet zeigt ein kleines Ausrufezeichen unten links dieses an. Ein Klick auf das Ausrufezeichen stellt den Prozess um auf 2010. Hier kann es jedoch zu Darstellungsproblemen kommen, die nachgebessert werden müssen. Beispielsweise zu hohe Kantenkontraste. Sie können aber auch mit dem alten Prozess 2003 weiterarbeiten. Hier stehen jedoch nicht soviele Funktionen zur Verfügung.

Mehrere Bilder bearbeiten

Hat man mehrere Bilder im Camera Raw geöffnet, indem man sie mit gedrückter Strg- oder Shift Taste in Bridge ausgewählt hat und dann Strg R gedrückt hatte, erscheinen diese am linken Rand. Um mehrere Bilder zu bearbeiten wählt man auch hier diese mit gedrückter Strg Taste aus. Außerdem kann man auch "Alles auswählen" klicken.

Man kann auch zuerst nur ein Bild auswählen die Einstellungen vornehmen und diese dann mit der Taste "Synchronisieren" auf die andere Bilder anwenden.

Histogramm Farbumfang Warnung

Beim Bearbeiten sollte man immer einen Blick auf das Histogramm werfen. Durch klicken auf die kleinen Dreiecke oben links und rechts wird die Farbumfangwarnung eingeschaltet, welche anzeigt ob Tiefen oder Höhen des Bildes verschwinden.

Schnappschüsse

raw paletten
In der Raw-Palette ganz links gibt es Schnappschusspalette.
Ähnlich wie in der Protokollpalette funktionieren auch hier die Schnappschüsse, nur dass sie hier alphabetisch geordnet sind.
Klicke einfach auf den Neu Button unten neben dem Papierkorb. Die Schnappschüsse nach Beendigung der Sitzung gelöscht.

Vorgaben

raw paletten
Die zweitletzte Palette Vorgaben listet zuvor eingestellte Bildkorrekturen auf, die dann auf ein Bild angewendet werden können.
Nachdem du die Bildkorrekturen vorgenommen hast, klicke auf Neu (unten), wähle welche Einstellungen gespeichert werden sollen und bestätige mit okay.

Seitenmenü

raw Seitenmenü
Auch über das Seitenmenü lassen sich Einstellungen laden.
Bildeinstellungen bringt das Bild in seinen Urspungszustand zurück.
Camera Raw Standards wirken sich auf alle Bilder der selben Kamera aus. Man kann hier eigene Standards festlegen.
Vorherige Konvertierung funktioniert auch, wenn die Konvertierung nicht gespeichert wurde
Vorgabe anwenden öffnet das Vorgaben Menü.
Einstellungen laden ist eine Alternative zu Vorgabe anwenden.

Bearbeitung abschließen

Optionen für das Öffnen in Photoshop

Unter dem Vorschaubild befindet sich ein Link (ProPHoto RGB, 8bit....) mit sich die Einstellungen vornehmen lassen mit denen ein Raw Bild in Photoshop geöffnet wird. Es nennt sich Arbeitsablauf Optionen obwohl es eher die Dateiausgabe betrifft. Hier kann man unter anderem auch einstellen, dass sich die Datei als Smart Objekt öffnet. Ein Doppelklick in der Ebenenpalette auf das SmartObjekt Symbol führt zurück zu Camera Raw. Ist die Option nicht aktiviert, kann man Bilder durch zusätzliches Klicken der Shift Taste auch als Smart Objekt öffnen und umgekehrt.

Die drei Buttons unten:
Öffnen: öffnet das Bild in Photoshop
Abbrechen: bricht den Vorgang ab und schließt Camera Raw
Fertig: speichert die Einstellungen und schließt Camera Raw

Grundeinstellungen die wichtigsten Korrekturen

raw Paletten

Weißabgleich

Menschen sehen Licht immer als weiß, obwohl es unterschiedliche Lichtfarben oder Temperaturen gibt. In der Kamera manifestiert sich dieses als Farbstich. Um diesen Farbstich auszugleichen wird der Weißabgleich vorgenommen. Entweder mit der Pipette, sie wirkt wie die Lichterpipette der Tonwertkorrektur (funktioniert nicht bei zu hellen Bereichen), oder mit den Voreinstellungen des DropDown-Menüs oder mit eigenen Werten.

Bildhelligkeit und Kontrast

Belichtung und Schwarz

Wie hell und wie dunkel die Lichter und Tiefen sind wird hier definiert. Die beiden Bereiche werden getrennt bearbeitet die anderen Bereiche bleiben weitesgehends unberührt. Siehe dazu auch die Tonwertkurve. Durch drücken der Alt-Taste während des Ziehens wird angezeigt welche Bereiche bearbeitet werden.

Wiederherstellung

Mit Wiederherstellung kann man Zeichnung in überstrahlten Lichtern zurückgewinnen, sofern vorhanden.

Aufhelllicht

Hellt Bilder sanfter auf als Helligkeit Kontrast. Gerade bei unterbelichteten Bildmitten wird diese Funktion sehr gut. Auch tiefe Schatten mit starkem Kontrast zu hellen Partien, werden hiermit gut augehellt. Ganz dunkle Partien bleiben erhalten.

Helligkeit Kontrast

wirken wie die Bildkorrekturen in Photoshop. Alternativ kann man stattdessen auch Gradationskurven benutzen.

Klarheit

ist eine behutsame Kontraststeigerung gerade im Mitteltonbereich. Der Tiefeneindruck wird verstärkt, jedoch werden die Helligkeiten und Tiefen die hier oft zu stark kontrastiert werden nicht beeinflusst. Man kann diese Funktion für fast alles einsetzen, Architektur, Landschaft und sogar Portraitaufnahmen. Der Zoom Faktor 100% sollte hier eingestellt sein.

Sättigung

Wie auch bei Farbton/ Sättigung in Photoshop kann man die Sättigung der Farben erhöhen. Ein zu niedriger Wert führt zu grauen Bildern ein zu hoher Wert macht die Bilder zu bunt außerdem gehen dabei Kontraste verloren.

Dynamik

Auch hiermit werden die Farben satter aber der Kontrast bleibt erhalten, da der Regler die nicht so stark gesättigten Farben stärker beeinflusst, als die ohnehin schon satten Farben. Auch gut für Portraits und alte Photos.

 

Pfade

Pfade benötigt man um geschwungene Linien, Flächen oder Auswahlen zu erschaffen (z. B. um Objekte wie Tassen, Teller, Äpfel, Autos...etc. auszuschneiden): Pfade sind im Prinzip das gleiche, wie Linien oder Objekte, die man mit einem Vektorgraphikprogramm (z. B. Corel Draw, Freehand, Adobe Illustrator) erschafft. (siehe hierzu EBV Pixel und Vektorgrafik).

Man erstellt und bearbeitet Pfade mit dem "Pfad-Werkzeugen" (Taste A) und der Pfad-Palette (Fenster / Pfade einblenden). Ein Pfad kann aus geschwungenen und geraden Linien bestehen. Jeder dieser Linien besitzt Knotenpunkte, die den Verlauf der Linie bestimmen.
Es gibt Gerade- und Kurvenknotenpunkte. Die Kurvenknoten werden in 3 Arten unterteilt (siehe Grafik).
Gerader Knoten Zwischen den Knotenpunkten wird eine gerade Linie gebildet.
Kurvenknoten symmetrisch Beide Stützpunktknoten entwickeln sich parallel zueinander. Die Kurve läuft exakt in der gleichen Krümmung und Krümmungsstärke hinein und hinaus, harmonischer Kurvenverlauf.
Kurvenknoten geglättet Krümmungsstärke vor dem Knoten kann getrennt von der Krümmungsstärke der Kurve, die nach dem Knoten folgt, bestimmt werden. Die Ausrichtung der Stützpunktknoten verläuft gemeinsam, harmonischer Kurvenverlauf.
Kurvenknoten spitz Beide Linien kann man getrennt voneinander ausrichten, beliebige Kurven bis zum spitzen Winkel sind möglich.

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Pfad erstellen

Das präziseste Werkzeug um einen neuen Pfad zu erstellen, ist der "Zeichenstift" . Man klickt die einzelnen Punkte, die mit Linien verbunden werden sollen, einmal auf der Bildfläche an. Will man ein geschlossenes Objekt zeichnen klickt man zum Schluss nocheinmal auf den ersten Punkt (der Mauszeiger wird zum Kreissymbol). Erzeuge möglichst wenige Punkte.
Will man geschwungene Linien haben, klickt man die einzelnen Punkte an, doch lässt man die Maus nicht sofort los, sondern zieht mit gedrückter Maustaste eine Achse aus dem Punkt heraus, an die sich die Kurve schmiegt. (Hier ist etwas Übung vonnöten) Bedenke, das man jeden Knotenpunkt und damit den Verlauf der Linie im Nachhinein ändern und perfektionieren kann.
Will man einen spitzen Knotenpunkt erstellen, klickt man um einen Knotenpunkt zu erstellen, zieht dann die Achse aus dem Knoten, drückt die Alt Taste, ändert den Winkel des Ankers, lässt die Alt Taste los und lässt erst dann die Maustaste los.
Will man einen geglätteten Knoten zeichnen, verfährt man genauso, nur dass man statt der Alt Taste die Strg Taste klickt, um den Griffpunkt am Ende der Achse zu verschieben.

Will man eine nicht geschlossene Linie abschließen, klickt man mit gedrückter Strg Taste außerhalb des Pfades.
Will man eine zuvor abgeschlossene Linie fortsetzen klickt man einfach einen der Endpunkte an und setzt die Linie durch Erstellen neuer Punkte fort.

Man kann auch eine bestehende Auswahl in einen Pfad umwandeln und zwar in der Pfade Palette unten "Arbeitspfad aus Auswahl erstellen" .
Der Pfad erscheint in der Pfad-Palette (Fenster / Pfade einblenden).

Ein weiteres Werkzeug einen Pfad zu erstellen ist das Freiformzeichnen-Werkzeug . Mit gedrückter Maustaste wird eine Linie gezeichnet. Die Anzahl der Knotenpunkte lässt sich der Optionenpalette einstellen.

Sehr nützlich kann auch das Werkzeug "Magnetischer Zeichenstift" sein. Es funktioniert ähnlich dem Magnetlasso. Es erkennt unterschiedliche Farben im Bild und erstellt entlang dieser Linie einen Pfad. Ohne die Maustaste zu drücken einfach entlang der Linie ziehen.

Will man mehrere Pfade erstellen, die sich überschneiden, kann es sinnvoll sein, sie in einer neuen neue Pfad Ebene anzulegen, das schafft Übersicht und die Auswahl der Knotenpunkte fällt einfacher. Pfad-Palette unten "Neuen Pfad erstellen" Symbol anklicken . Die einzelnen Pfad Ebenen werden, wie Ebenen in der Ebenenpalette ausgewählt und mit dem Papierkorbsymbol kann man sie wieder löschen.
Auch die automatisch erzeugte Arbeitspfadebene sollte man mit gedrückter Maustaste auf das Symbol "neuer Pfad" neuer Pfad ziehen, um sie dauerhaft anzulegen.
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Knotenpunkte auswählen und verschieben

Um Knotenpunkte zu bearbeiten muss man die verschiedenen Knotenarten kennen. In der Pfad-Palette, gewünschte Pfad-Ebene auswählen, "Direktauswahl Werkzeug" wählen und gewünschten Knotenpunkt anklicken. Alle Knotenpunkte des ausgewählten Pfades erscheinen. Der ausgewählte Knotenpunkt ist schwarz und wenn es ein Kurvenknoten ist, werden die beiden Achsen mit den Stützpunktknoten an den Enden sichtbar. Der Knotenpunkt kann nun mit gedrückter Maustaste verschoben werden. Der Kurvenverlauf kann geändert werden, indem man die Stützpunktknoten anklickt und mit gedrückter Maustaste verschiebt.
Will man mehrere Knotenpunkte gleichzeitig auswählen, klickt man sie entweder einzeln mit gedrückter Umschalt Taste an, oder man zieht mit gedrückter Maustaste ein Rechteck um alle Knotenpunkte, die man auswählen will. Anschließend kann man sie zusammen verschieben. Man kann den Kurvenverlauf auch ändern, indem man irgendwo auf die Linie zwischen zwei Knotenpunkten klickt und sie mit gedrückter Maustaste verschiebt.
Shortcuts:
Klickt man mit gedrückter Alt Taste auf eine Kurve, werden alle Knotenpunkte aktiviert. Man kann nun, nachdem man die Alt Taste losgelassen hat, die gesamte Kurve verschieben. Verschiebt man sie jedoch, mit gedrückter Alt-Taste wird eine Kopie der Kurve verschoben.
Verschiebt man die Stützpunktknoten mit gedrückter Shift Taste, rastet die Achse auf der horizontalen, vertikalen oder diagonalen ein.
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Knotenpunkte hinzufügen und entfernen

Mit den beiden Werkzeugen Ankerpunkt einfügen und Ankerpunkt Löschen kann man Knotenpunkte hinzufügen und entfernen. Alternativ kann man einen oder mehrere ausgewählte Knotenpunkte auch mit der Entf Taste löschen. Eine alternative Möglichkeit bietet das Kontextmenü des Pfadauswahlwerkzeugs.
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Pfad transformieren skalieren, drehen, neigen etc.

Mehrere Knotenpunkte bzw. den ganzen Pfad auswählen, Menü "Bearbeiten / Punkte transformieren" gewünschten Unterpunkt auswählen, Skalieren, Drehen Neigen etc. (funktioniert genauso wie bei Ebenen und Kanälen)
Ab Photoshop 7 kann man auch das Pfadauswahlwerkzeug wählen und in der Optionenleiste "Begrenzungsrahmen einblenden" wählen.
Symbol für Abbrechen und Abschließen

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Knotenpunkt ändern mit dem "Punkt-umwandeln-Werkzeug"

Durch Anklicken der Knotenpunkte und herausziehen der Stützpunktknoten mit dem "Punkt-umwandeln-Werkzeug" schaltet man in die verschiedenen Knotenarten um.

 

 

Wie geht das im einzelnen: Man ändert einen Kurvenknoten indem man den Knotenpunkt mit dem "Punkt-umwandeln-Werkzeug" anklickt die Linie wird gerade. Um diesen Geradenknoten in einen Kurvenknoten umzuwandeln, zieht man mit gedrückter Maustaste den Stützpunktknoten aus dem Knotenpunkt heraus und man bekommt einen symmetrischen Knotenpunkt. Durch erneutes Anklicken und verschieben eines Stützpunktknotens mit dem Punkt-umwandeln-Werkzeugs entsteht ein spitzer Knoten. Um wieder zu einem Geradenknoten zu kommen klickt man einmal direkt auf den Knotenpunkt und das Spielchen beginnt von vorne.


Hat man die gewünschte Knotenpunktart erstellt, sollte man mit dem "Direktauswahl-Werkzeug" weiterarbeiten um die Stützpunktknoten oder den Knotenpunkt selber zu verschieben. Hält man beim Punkt-umwandeln-Werkzeug die Strg Taste gedrückt wird währenddessen das Direktauswahl-Werkzeug aktiv.
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Pfad füllen, Pfad als Linie und Pfad als Auswahl

diese Funktionen sind mit den drei Buttons unten in der Pfad Palette abrufbar.

Pfadkontur füllen

Die Funktion "Kontur füllen" füllt nicht die gesamte geschlossene Form mit Farbe, sonderm bezieht sich nur auf die Linie des Pfades.
Wähle das Werkzeug: Pinsel oder Buntstift und suche die gewünschte Werkzeugspitze aus. Wähle den gewünschten Pfad in der Pfadpalette. Klicke erst dann unten in der Pfadpalette auf das Symbol "Kontur füllen".

Pfadauswahl-Werkzeug

Ein Pfad kann aus mehreren nicht zusammenhängenden Linien bestehen. Wählt man diese Linien mit dem Pfadauswahlwerkzeug aus, erscheinen oben in der Optionenleiste dieses Werkzeugs folgende Optionen Wählt man dann in der Pfade Palette unten die Option Pfadkontur füllen ergeben sich die verschiedenen Füllungen (siehe Grafik)

Aktionen (Makros)

Man kann eine Reihe von Befehlen abspeichern, um sie später automatisch ablaufen zu lassen. Diese Makros werden bei Photoshop Aktionen genannt und über die Aktionenpalette erstellt. (Fenster / Aktionen einblenden)
Über die Optionen der Aktionenpalette Optionen kann man Aktionen laden. Sie befinden sich in einem Unterordner von Photoshop und haben die Endung atn. Im Internet werden viele Aktionen zum freien Download angeboten zum Beispiel bei www.actionxchange.com oder PixelPlow

Hier ein paar Photoshop Aktionen von mir.

Aktionen Download

Runterladen abspeichern und über die Optionen Optionen der Aktionen Palette laden. Anschließend wähle eine der Aktionen aus dem Set und klicke den Abspielknopf unten in der Aktionenpalette. Bei den Texteffekten erscheinen Hinweisfenster mit Anweisungen. Dort klickt man auf "Anhalten" fügt den Text ein. Abschließen des Textes durch Anklicken des Hakens oben links in der Optionsleiste nicht vergessen. Dann klickt man in der Aktionepalette unten auf den Abspielknopf "Play".
Es gibt bei den Standardaktionen von Photoshop auch Textaktionen, die vor dem Starten der Aktion ein neues Bild mit einem Text erwarten.
Um Aktionen zu speichern muss man in der Aktionenpalette zuvor ein Aktionenset anklicken. Das ist ein Ordner, in dem sich ein oder mehre Aktionen befinden können. Um ein neues Set anzulegen wählt man in den Optionen Optionen Neues Set.

Um eine Aktion anzuwenden, wählt man unten in der Aktionenpalette die gewünschte Aktion aus und klickt den Abspielknopf.
Beim Abspielen der Aktion besteht die Möglichkeit, das die Menüfenster eingeblendet werden, so das man die Einstellungen der ablaufenden Menübefehle selber bestimmen kann. Dazu wählt man in der Aktionenpalette Dialog einblenden.
Um eine neue Aktion anzulegen wählte man in den Optionen der Aktionenpalette Optionen Neue Aktion und vergibt einen sinnigen Namen.
Nun ist unten in der Aktionenpalette der Aufnahmeknopf aktiviert . Das bedeutet, das alle folgenden Menübefehl oder sonstige Aktivitäten aufgezeichnet werden. Will man die Aufzeichnung zwischendurch oder am Ende stoppen, klickt man den Stop Knopf unten in der Aktionenpalette
Man kann während eine Aufzeichnung auch Hinweisfenster erstellen, die später beim Abspielen eingeblendet werden, dazu wählt man aus dem Optionen Optionen Unterbrechung einfügen und gibt den gewünschten Hinweistext ein.

Man kann Aktionen im nachhinein verändern.

Gehe an die Stelle an der weitere Befehle eingefügt werden sollen und wähle, Aufzeichnung beginnen. Ziehe Befehle auf das Papierkorbsymbol, um sie zu löschen.

 

Fehler vermeiden:

Nicht auf voreingestellte Zahleneingaben oder Farbwerte etc. vertrauen, sonderen diese explizit eingeben.
Verschiedene Bildgrößen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen, stelle die Maßeinheit für Lineale auf Prozent.
Um unnötige Modusänderungen zu vermeiden (sofern der Modus geändert wird), wähle, Datei, Automatisieren, bedingte Modusänderung
Bildgröße nach Quer und Hochformat, siehe hierzu Bild einpassen
Beim "Speichern unter", keine Dateinamen vergeben, den Ordner muss man allerdings wählen
Wenn es bei der Ausführung hakt, Abspielgeschwindigkeit festlegen unter: Abspieloptionen der Aktionenpalette

 

Aus dem Internet geladene Aktionen lassen sich auch gut dazu verwenden die Tricks mit denen bestimmte Effekte erstellt wurden zu erlernen, indem man sich die Befehle und deren Einstellungen genau anschaut.

Stapelverarbeitung


Wenn Sie eine Photoshopversion besitzen, in der es die Funktion gibt Datei/ Skripten / Bildprozessor, lesen sie erst den Tipp, denn das ist ein bisschen einfacher und bietet auch Vorteile bei Quer- und Hochformatbildern.

Man hat die Möglichkeit, eine zuvor gespeicherte Aktion, auf alle Bilder, die sich in einem Ordner befinden anzuwenden. Die veränderten Bilder werden in einem neuen Ordner abgespeichert.
Erstelle dazu eine neue Aktion, beispielsweise eine Aktion, die die Bildgröße auf 100 Pixel Breite ändert. Diese Aktion muss ausgewählt sein.
Wähle nun Datei, Automatisieren, Stapelverarbeitung.
Im sich öffnenden Menü wählt man unter Quelle (wählen) den Ordner aus, in dem sich die Bilder befinden, die man ändern will.
Unter Ziel (wählen) gibt man einen Ordner an, in dem die veränderten Bilder abgespeichert werden sollen.
Durch klicken auf Okay wird der Vorgang gestartet.

Wenn man beispielsweise auch ein Abspeichern als Jpg mit einer bestimmten Komprimierung erreichen will, so kann man auch das Abspeichern in einem bestimmten Ordner zuvor in der Aktion mit aufnehmen. Es folgt ein Beispiel. Ich will alle Bilder eines Ordners auf eine Bildbreite von 500 Pixel ändern und diese dann im Ordner C:/temp mit einer Jpg Komprimierung von 43 abspeichern.

Öffne ein Bild.
Gehe in der Aktionenpalette oben rechts auf den Pfeilbutton optionen und wähle: "Neue Aktion".
Vergebe einen Namen und bestätige mit okay.
Wähle: Bild / Bildgröße, gebe unter Breite 500 Pixel ein (Proportionen erhalten / Bikubisch)
Wähle: Datei/ speichern unter
Wähle dort den Ordner C:/temp und bestätige mit okay
in nächsten Fenster gebe die gewünschte Jpg Komprimierung ein und bestätige mit okay
Gehe unten in der Aktionenpalette auf den ersten Button für Stop stop
Schließe das Bild und alle evtl. auch alle anderen geöffneten Bilder
Wähle: Datei/ Automatisieren/ Stapelverarbeitung
Unter "Satz" und "Aktion" müsste die zuvor erstellte Aktion erscheinen, wenn nicht wähle sie aus.
Wähle unter "Quelle" die Option Ordner, Klicke darunter auf "wählen" und wähle den Ordner aus, in dem sich die Bilder befinden, die verändert werden sollen.
Wähle unter "Ziel" die Option Ordner, klicke darunter auf "wählen" und wähle C:/temp
Aktiviere die Option "speichern unter in Aktionen überschreiben"
Bestätige mit Okay

Der Zielordner braucht hier eigentlich nicht nochmal angegeben werden, da das Speichern schon in der Aktion hinterlegt wurde. Es reicht die Option "speichern unter in Aktionen überschreiben".

Dateien nur öffnen wenn Befehlset Befehl öffnen enthält.

Diese Option sollte man aktivieren,

Diese Option sollte man deaktivieren,

Dateien nur speichern wenn Aktionsset Befehl "Speichern" oder "Speichern unter" enthält.

Diese Option sollte man aktivieren

Diese Option sollte man deaktivieren

Wenn man beispielsweise den Befehl für Webspeichern benutzt hat und keinen Namen beim Speichern vergeben hat. Kann man unter Ziel auch ohne wählen, dann werden alle Dateien in dem Ordner, mit den für Web speichern Optionen abgespeichert.

Ziel

Bildprozessor

alle Bilder als tif, psd, oder jpg abspeichern, für Querformat Breite festlegen, für Hochformat Höhe festlegen

Datei/ Skripten/ Bildprozessor ist eine weitere Art, eine Stapelverabeitung zu erstellen. Wähle Quellordner und wähle gleicher Speicherort, denn es wird sowieso ein Unterordner dort angelegt, der als Namen, die gewählte Dateiendung bekommt. Wähle die gewünschte Jpg Komprimierung (bei jpg). Aktiviere die Option "an Format anpassen" und gebe bei Breite, die Breite ein, die alle Querformatbilder bekommen sollen und bei Höhe, die Höhe, die alle Hochformatbilder bekommen sollen.
Aktiviere die Option "Aktion ausführen" und wähle die gewünschte Aktion, sofern eine Aktion ausgeführt werden soll.

Droplet erstellen
Alle Bilder eines Ordners als JPG, Gif oder PNG abspeichern

Ein Droplet ist eine Anwendung (in Windows eine exe Datei), auf die man per Drag and Drop mehrere Bilder oder einen gesamten Ordner schiebt, um alle Bilder auf eine bestimmte Art zu komprimieren oder mit einer Aktion zu verändern.

Ab Photoshop CS 3 lese unten weiter.

Ein Droplet erstellt man mit dem Programm "Image Ready" welches bei der Installation von Photoshop (CS2 oder tiefer) mit installiert wird. Dort gibt es die Funktion "Droplet erstellen" welche ein kleines Programmicon erzeugt. Im Arbeitsplatz oder Desktop von Windows kann man gewünschte Bilder oder Ordner einfach auf das Programmicon ziehen und alle Bilder werden den Einstellungen des Droplets entsprechend abgespeichert.

Starte Image Ready. Öffne ein Bild. An der Oberkante des Bildfenster wähle den Karteireiter: "Optimiert". Wähle Fenster/ Optimierung. Wähle

droplet erstellenWähle in der Optimieren Palette "Droplet erstellen"

Wähle den Ordner, an dem das Droplet abgespeichert werden soll, beispielsweise auch den Desktop. Nun hat man ein Programmicon, auf das man per drag and drop Bilder oder Ordner schieben kann. Sie werden dann unter gleichem Namen an gleicher Stelle aber mit geänderter Dateiendung abgespeichert.

Photoshop CS 3

Ab Photoshop CS3 erstellt man ein Droplet über den Menübefehl Datei/ Automatisieren/ Droplet erstellen. Hier wählt man dann eine zuvor erstellte Aktion aus, die in dem Droplet gespeichert wird und die später auf Bilder angewendet wird, die man in der Arbeitsplatzumgebung von Windows auf das Droplet zieht.

So gehts Schritt für Schritt.

  1. Datei/ Automatisieren/ Droplet erstellen
  2. Klicke auf "Wählen" und gebe eine Ordner und Dateinamen an, unter dem das Droplet gespeichert wird. Dort entsteht dann eine exe Datei oder ein Programmicon.
  3. Wähle eine zuvor erstellte Aktion aus, welche auf alle Bilder angewendet werden soll.
  4. Wähle als Ziel eine der folgenden Optionen:
    ohne: die Bilder werden nicht gespeichert, sondern bleiben in Photoshop geöffnet.
    speichern und schließen: die Aktion wird ausgeführt, die Bilder werden im gleichen Ordner unter gleichem Namen gespeichert und geschlossen. Hat man in der Aktion selber einen der "Speichern" Befehle aufgezeichnet, kann man die Option "speichern unter in Aktionen überschreiben" aktivieren. Näheres dazu siehe unten im Beispiel.
    Ordner: Wenn Sie diese Option aktivieren, klicken Sie darunter auf "Wählen" und geben einen Ordnernamen an, in dem die Bilder gespeichert werden sollen. Außerdem können Sie die Dateinamen genauer festlegen. Wenn Sie beispielsweise "einstellige Seriennummer" und "Erweiterung" wählen, werden die Bilder durchnummeriert. Beim Ausprobieren, wird sofort ein Beispiel angezeigt.
  5. Klicken Sie auf "Okay" und schauen Sie in dem Ordner nach, ob das Droplet mit der Endung exe in dem zuvor bestimmten Ordner und mit dem von Ihnen bestimmten Namen entstanden ist.
  6. Öffnen sie ein weiteres Arbeitsplatzfenster und ziehen Sie alle Bilder oder einen Ordner, der alle Bilder enthält, auf das Droplet.

Beispiel:
Siehe auch Bildprozessor.
Wir wollen ein Droplet erstellen, welches alle Bilder mit JPG Komprimierung 8 im gleichen Ordner abspeichert. So gehts Schritt für Schritt:

  1. Erstellen Sie ein Bild mit mindestens 2 Ebenen im RGB Modus.
  2. Klicken Sie in der Aktionenpalette oben links auf die Optionen Optionen und wählen Sie "Neue Aktion".
  3. Vergeben Sie eine sinnvollen Namen, beispielsweise "JPG Kompr 8".
  4. Der Aufnahmeknopf in der Aktionenpalette unten ist rot. Das heißt alles, was man jetzt macht wird aufgezeichnet.
  5. Gehen Sie in der Ebenenpalette oben links auf die Optionen und wählen Sie den Befehl "Auf Hintergrundebene reduzieren".
  6. Wählen Sie Datei/ speichern. Nehmen sie den Ordner, der sich gerade öffnet, wählen Sie keinen anderen Ordner aus. Nehmen sie den Namen, der vorgegeben ist, aber wählen Sie als Dateiformat JPG.
  7. Nach dem Klicken auf "Speichern" öffnet sich ein Fenster, in dem man die Komprimierung einstellt. Wir wählen 8 und baseline. Die Option "progressiv" wird nicht von allen Programmen unterstützt. Sie bewirkt, dass sich ein Bild beim Laden nicht von oben nach unten aufbaut, sondern insgesamt immer schärfer wird.
  8. Schließen Sie das Bild.
  9. Gehen Sie in die Aktionen Palette und klicken Sie unten auf "Stop".

Die Aktion ist fertig und könnte nun als Droplet benutzt werden. Alle Bilder werden im gleichen Ordner als Jpg Bild abgespeichert. Sofern das Bild vorher schon ein JPG Bild war, wird es überschrieben.

Wie Sie sehen, müssen Sie bei den Aktionen auf alle Eventualitäten achten. Beispielsweise, darauf, dass man den Befehl auf "Hintergrundebene reduzieren" anwenden muss, denn ein Bild mit mehreren Ebenen kann man nicht ohne "Bestätigung" als Jpg abspeichern.


Animation / Filme als Ebenen importieren/ Filme in Gifanimationen umwandeln

In meinen "Photoshop Tipps zum Nachmachen", gibt es das Tutorial Animation, welches sich auf das ältere Programm "Image Ready" bezieht. In neueren Versionen von Photoshop sind die Funktionen und dazugehörigen Fenster in Photoshop integriert.
In Photoshop CS3 gibt es die Möglichkeit Filme (beispielsweise avi) in Photoshop zu importieren. Gehe dazu auf Datei/ importieren/ Video in Ebenen, wähle den Film von der Festplatte aus. Unter dem Vorschaufenster befindet sich eine Abspielsteuerung, mit gedrückter Umschalt-Taste kann man einen zeitlichen Bereich des Filmes markieren, wenn man nicht den gesamten Film importieren will.
Hat man die Option "Frame Animation erstellen" aktiviert, werden die Bilder des Films nicht nur als einzelne Ebenen angelegt sondern zusätzlich noch als einzelne Frames im "Animationsfenster" angelegt. So kann man mit "Datei/ für Web speichern" daraus eine Gif Animation erstellen. Siehe dazu auch den Tipp: "Gif".

Siehe auch den Tipp "Ebenen als Dateien exportieren", um die die Ebenen als Einzelbilder zu speichern .

Filter

Filter können die unterschiedlichsten Effekte erzeugen. Besonders toll ist die Möglichkeit, Filter von Drittanbietern in das Programm zu integrieren. Diese Filter muss man im "Plug-Ins" oder "Zusatzmodule" Unterordner von Photoshop installieren (Programme / Adobe / Photoshop / Zusatzmodule (bzw. plugin)). Sie erscheinen nach einem Neustart des Programms unter dem Menü Filter. Es besteht seit CS2 auch die Möglichkeit einen zusätzlichen Ordner als Filterordner festzulegen,(Datei / Voreinstellungen / Zusatzmodule und virtueller Speicher).
Meine Lieblingsfilter sind Kais Metatools und Kais Powertools von Metacreations, die wurden mittlerweile von Corel aufgekauft www.corel.com. Übrigens hab ich in letzter Zeit öfter Kais Powertools 3 als Freeware Version in Computerzeitschriften entdeckt, haltet mal danach Ausschau.
Eyecandy und Xenoflex von Alien Skin http://www.alienskin.com/ sind auch nicht von schlechten Eltern.

Viele Effekte versteht man am Besten durch Ausprobieren. Im Netz habe ich eine Seite mit Vorschaubildern für die Standardfilter von Photoshop gefunden: http://www.tompage.de/themen/phsp/intro-phsp1.htm Außerdem werden die Filter in der Hilfe von Photoshop in knapper Form erklärt. Von daher macht es auch keinen Sinn, wenn ich das hier wiederhole. Ferner werden in meinen Tipps zum Nachmachen einige Filter erklärt. Hier erläutere ich einige Optionen, die in mehreren Filtern vorkommen:

Einstellungen in Filtern

Undefinierten Bereich ersetzen
Verzerrungsfilter / Versetzen, Verbiegen, Schwingungen
Sonstige Filter / Verschiebungseffekt
Bei diesen Filtern kann der Rand des Bildes soweit ins Bild verschoben oder verzerrt werden, das ein undefinierter Bereich entsteht, der hier definiert werden soll:

Vordergrundfarbe Hintergrundfarbe
Kunstfilter / Buntstifschraffur
Strukturierungsfilter / Buntglasmosaik
Rendering Filter / Differenz Wolken, Wolken
Stilisieungsfilter / Kacheleffekt
Zeichnenfilter / fast alle Filter dieser Rubrik

Diese Filter arbeiten mit der eingestellten Vorder und Hintergrundfarbe


Filter was kommt dabei raus wie geht das was brauch ich noch dazu
Strukturierungsfilter / mit Struktur versehen die Bildoberfläche wird strukturiert, wie auf Leinwand gemalt, Steinoberfläche etc. Struktur laden, es werden Graustufenbilder in psd Format verlangt. Je heller die Pixel, desto höher die Stelle im Relief. Photoshop/ Goodies / Textures
Verzerrungsfilter / Versetzen Man kann beispielsweise Schrift auf ein T-Shirt mit Falten anbringen. wobei die Schrift, sich dem Faltenwurf anpasst. Es wird ein Graustufenbild des T-Shirt Bild abgespeichert, was als Verschiebungsmatrix dient. Dabei werden die Pixel der zu verändernden Ebene (Schrift) anhand dieser Verschiebungsmatrix verschoben. Je dunkler die Pixel der Matrix, desto weiter wird verschoben.

Weite und Höhe der Versetzung angeben
Verschiebungsmatrix (das Bild, nach dessen Graustufen das Bild versetzt wird, oder anders ausgedrückt, wie stark das Bild verzerrt werden soll)

Ist die Verzerrungsmatrix nicht gleich groß, wie das Bild, kann man es auf die gleiche Größe vergrößern oder es wird gekachelt ("Wiederholen")

Undefinierte Bereiche, durch das Verzerren kann der Rand verschwinden, der wird durch den gegenüberliegenden Rand ersetzt (kacheln) oder die Randpixel werden wiederholt

Dieser Filter lässt sich auch gut in Kombination mit dem vorigen einsetzen, beispielsweise um Gaskacheln oder ein Puzzle zu erstellen.

Kopie des Bildes als Graustufenbild abspeichern
oder anderes Graustufenbild

Schritt für Schritt Anleitung siehe Schrift auf Falten
Rendering Filter / Beleuchtungseffekte Man kann ein Bild mit einer oder mehreren Lichtquellen ausleuchten. Dabei stehen einem verschiedene Strahler zur Verfügung. Außerdem kann man einen Reliefkanal angeben, das heißt von einem zuvor gespeichertem Kanal wird anhand der Graustufenwerte ein Relief erzeugt. Je heller die Pixel, desto höher die Stelle im Relief. Graustufenbild, welches als Relief dienen soll als Kanal abspeichern.
Filter aufrufen, Strahler, Farbe und weitere Optionen festlegen. Richtung und Weite an den Anfassern im Vorschaubild festlegen.
Reliefkanal (unten) angeben.
Graustufenbild als Kanal abspeichern.
siehe 3D Ring

Kunstfilter / Tontrennung & Kantenbetonung

Malfilter/ Dunkle Maltstriche

Die Farben des Bildes werden flächig die Kanten werden betont. Dadurch bekommt man einen Look, wie in alten Comics. Ab Photoshop CS kann man mehrere Filter gleichzeitig ausführen. Wähle dazu unten das Neu Symbol. Wähle zuerst den Kunstfilter / Tontrennung & Kantenbetonung. Als zweiten Filter darüber, kann man dann noch Malfilter/ dunkle Maltstriche wählen. Mit einem Grafiktablett, kann man anschließend noch ein paar Linien hinzuzeichnen. Hier ein Beispielbild, einer Straßenzene. Hier eine Collage, die anschließend mit Filtern und Grafiktablett nachbearbeitet wurde.

Verzerrungsfilter / Weiches Licht

Kunstfilter/ Tontrennung & Kantenbetonung

Kunstfilter / Farbpapiercollage

 

Comicstil

In neueren Photoshopversionen kann man mehrere Filter auf einmal übereinanderlegen. Wähle dazu im Filtermenü unten rechts "neue Effektebene" neue Effektebene

Das hat den Vorteil, dass man die Optionen aller Filter ausprobieren kann. Denn gerade durch die Kombination bestimmter Einstellungen kommt man zu dem gewünschten Ergebnis.

man fügt 3 Filter hinzu,

  1. "Verzerrungsfilter /Weiches Licht",
  2. "Kunstfilter / Tontrennung & Kantenbetonung"
  3. "Kunstfilter / Farbpapiercollage" oder "Kunstfilter/ Diagonal verwischen"

Spiele mit den Einstellungen aller 3 Filter.

 
 

Comicstil

Das eignet sich für alle möglichen Comicdarstellungen außer für Gesichter.

von oben nach unten

Tontrennung Kantenbetonung
Farbpapiercollage

 

Verzerrungsfilter / Weiches Licht

Malfilter / Kanten betonen

Malfilter / gekreuzte Malstriche

Malerei

ähnlich wie im vorigen Tipp 3 Filter übereinander.

   
Rendering Filter / Beleuchtungseffekte

Ein Bild lässt sich mit verschiedenen Lichtquellen versehen und ausleuchten.

Es gibt 3 Arten von Lichtern. Ziehe ein Lampensymbol auf das Vorschaubild, um eine weitere Lichtquelle hinzuzufügen.

 

Einstellungen:
Glanz bestimmt, wie stark die Objekte das Licht zurückwerfen. Anstatt Hintergrund müsste es matt heißen.

Material bestimmt, wie stark Lichtfarbe oder Materialfarbe wirkt. Plastik: Farbe des Lichts, Metall: Farbe des Objekts

Belichtung, die Stärke des Lichts

Umgebung: der Kontrast von Licht und Schatten

Man kann einen Kanal als Reliefmap angeben. Die Helligkeiten des Kanals wirken wie ein Relief, welches angestrahlt wird. Siehe dazu auch meine Mustertexturen und die dazugehörigen Reliefmaps.
Renderingfilter Differenz Wolken, Filter Stilisierungsfilter Relief Zerknittertes Papier

Stelle die Farben auf schwarz weiß ein. Wähle ein paar mal Filter, RenderingFilter Differenz Wolken.

Wähle Filter Stilisierungsfilter Relief mit den Werten Winkel 140, Höhe 2, Stärke 150

Eventuelle mit Gradationskurve aufhellen

Erzeuge eine Farbeebene darüber und kombiniere sie mittels Ebenenmodus

alternativ kann man auch eine Verlaufsumsetzung anwenden, Bild korrekturen Verlaufsumsetzung.
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Smartfilter

SmartfilterAb Photoshop CS3 hat man noch mehr kreative Möglichkeiten Filter nachträglich zu ändern und mit dem Bild zu kombinieren. Wähle Filter / Smartfilter. Nach Bestätigung wird die Ebene in eine Smartfilterebene konvertiert. Alle danach aufgerufenen Filter erscheinen in der Ebenenpalette. Durch Doppelklick auf den Filter in der Ebenenpalette öffnet sich erneut das Filtermenü, so dass man nachträglich die Filtereinstellungen verändern kann.

Auch die Füllmethode und Deckkraft des Filters kann eingestellt werden, siehe Grafik.
Außerdem kann man Bereiche des Bildes vom Filter ausschließen. (siehe Grafik)

Wenn man das eigentliche Bild ohne die Filter verändern möchte, klickt man doppelt auf das Vorschaubildchen in der Ebenenpalette. Es öffnet sich ein zweites Fenster, mit der Ebene ohne Filter. Im folgenden Bild2 genannt. Nehme die gewünschten Änderungen in Bild 2 vor , wähle Datei speichern. Nun kann man zu Bild 1 zurückgehen, denn nach dem Speichern sind die Änderungen auch hier angewandt worden.

Bridge

Bridge ist der große Ordnungshüter. Wenn Bridge beim Start abstürzt gehe in die Voreinstellungen und deaktiviere nicht benötigte Startscripte. Andere Möglichkeit, noch bevor Bridge aufgeht beim Start Strg Alt drücken. und Einstellungen zurücksetzen wählen.

Arbeitsbereiche, verschiedene Layouts, siehe oben, Grundlagen, Filmstreifen, etc.

Breadcrumb, man kann Ordner vom Windows Explorer, oder Bridge Inhalt auf den Breadcrumb ziehen.

Ordner im Breadcrum mit rechts anklicken, Alle Unterordner anzeigen. Ideal für Filtersuche, oder Zuweisung von Stichworten.

Zu Favoriten hinzufügen, indem man einen Ordner per drag and drop darauf zieht.

Untere Leiste Bildanzeige, Minaturbilder, Infos etc.

Ansicht, Präsentation zeigt Diashow. Taste H blendet Tastenkürzel ein.

Doppelklick auf Datei öffnet das zugewiesene Programm. Anderes Standardprogramm unter: Bearbeiten Voreinstellungen Dateitypzuordnung,

Stapelweise umbenennen über: Werkzeuge, Stapelumbenennung

Dateien als JPG exportieren: Fenster Exportieren fenster, auf Festplatte speichern klicken, Optionen eingeben, dann erscheint das Icon, Dateien auswählen, auch aus mehreren Ordnern, dann auf "Auftrag exportieren" klicken.

Zurückweisen statt löschen, Alt Entf, oder Beschriftung zurückweisen, später Ansicht , zurückgewiesenen Dateien anzeigen. Um eine Zurückweisung zu annulieren, wähle die Dateien aus und wähle Beschriftung, keine Bewertung

Datei mit rechts anklicken, oder Menüpunkt Beschriftung, um Sterne zu vergeben oder eine Beschriftung zu vergeben: z.B.: Genehmigt, Überprüfung, in Arbeit etc., Definition der Beschriftung unter, Bearbeiten, Voreinstellungen, Beschriftung

Links gibt es den Bereich Filter, dort kann man Optionen auswählen, die als Filter dienen. Wähle einen Ordner aus. Wenn auch in allen unterordnern gefiltert werden soll, klicke oben im Breadcrumb mit rechts auf den Ordner und wähle "Elemente in Unterordnern" anzeigen. Wenn man einen neuen Ordner wählt, wird der Filter gelöscht, es sei denn man klickt auf das kleine Pin/ Nadel Symbol unten links im Filter Dialog. Oben in der Leiste beim Stern kann man "Filter löschen" wählen.

Stapel mehrere Bilder gruppieren zu einem Stapel über den Menübefehl, dort kann man den Stapel auch auflösen. Beispielsweise bei fortlaufenden Bilderserien für Panorama, oder HDR oder Animation.

Sammlungen sind gedacht, um hierachische Ordnerstrukturen zu übergehen. So könnte man beispielsweise Bilder auf mehreren Festplatten zu einer Sammlung zusammenfasssen. Sammlung Fenster links, +Zeichen erzeugt neue Sammlung. Bilder auf Sammlung ziehen oder Bilder auswählen und Sammlung erzeugen.

Smart Sammlungen sind Sammlungen die von alleine enstehen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Die Kriterien werden ähnlich dem Suchen Optionen festgelegt. Neue Smartsammlung mit Button unten rechts.

Metadaten können auch von anderen Programmen gelesen werden. IPTC Daten sind wichtig für Autor, Copyright etc. Erstelle eine Metadatenvorlagendaten über den Menübefehl, Werkzeug, Metadatenvorlage erstellen. Häkchen nicht vergessen. Metadatenvorlage anhängen über Menübefehl Werkzeug oder im Seitenmenü der Metadatenpalette.

Stichwörter sind gut geeignet, um später Dateien nach bestimmten Stichwörtern zu durchsuchen. Man kann auch Unterkategorien anlegen. Bevor man ein neues Stichwort anlegt, sollt man überprüfen ob es das Stichwort nicht schon in ähnlicher oder gleicher Form gibt. Dazu gibt es unten ein Suchen Feld. Es sucht nicht nach Dateien, sondern nach Stichworten. Wenn man Stichworte löscht, werden nicht die Stichworte in den Dateien gelöscht. Stichwörter zuweisen, indem man Dateien auswählt und das Stichwort anhakt. Man kann dann Dateien nach Stichwort durchsuchen oder Filtern.

Webgalerie oder PDF Dokument
Wähle die gewünschten Bilder aus und klicke oben in der Anwendungsleiste auf das Icon: Ausgabe in Web oder PDF. Man kann aus verschiedenen Vorlagen wählen und die Bildergalerie sogar per FTP direkt ins Web laden. Die meisten Optionen erklären sich von selbst, außer vielleicht unter Flashgalerie die Optionen Layout, welche bestimmten wie die Vorschaubilder angezeigt werden: Bildlauf: Filmstreifen unten, Links vertikaler Streifen am linken Rand, Paginiert: Raster um viele Bilder darzustellen, nur Diashow: keine Vorschaubilder.

Häufige Fehlerquellen

Gerade als Anfänger kommt man schon mal an den Punkt, dass irgendwas nicht funktioniert und man weiß nicht warum. Je mehr man einstellen kann, desto mehr kann man sich auch verstellen. Daher werden hier ein paar Fehlerquellen aufgelistet, die mir in den Photoshop-Kursen immer wieder begegnen. Wichtigste Regel ist: man sollte öfter mal alle Werkzeuge zurücksetzen

Man kann nicht malen
a) Füllmethode ist nicht auf "normal" eingestellt oder Deckkraft ist zu niedrig / Werkzeug zurücksetzen:
   Photoshop5 Optionenpalette, Optionen oben rechts Optionen
   Photoshop6 und höher Optionenleiste ganz links (rechte Maus, Werkzeug zurücksetzen) b) Auswahl aufheben (manchmal hat man aus Versehen eine winzige Auswahl erstellt, alle Änderungen werden nur innerhalb der Auswahl zugewiesen)
c) richtige Ebene wählen, überprüfen ob Transparenz gesperrt ist
Man kann nicht mit Farben arbeiten
a) Man befindet sich im Maskiermodus, zurück in den Normalmodus schalten
b) man hat ein Graustufenbild, (umwandeln in RGB mit Bild, Modus, RGB)
c) man befindet sich in einem Kanal der Kanäle Palette, (in der Kanäle Palette den ersten Kanal (RGB) wählen. Es sollten nur der erste und die Farbkanäle eingeblendet sein.
  • Konnte nicht kopieren, weil der ausgewählte Bereich leer ist
    man hat eine Auswahl nur im transparenten Bereich einer Ebene aufgezogen, oder anders ausgedrückt die Auswahl umschließt nur transparente Bereiche der Ebene. In der Ebenenpalette die Ebene und Auswahl überprüfen, evtl. alle anderen Ebenen ausblenden. Siehe Ebenen kopieren
  • Probleme mit Auswahlen hat man oft, weil man zu hektisch arbeitet. Bevor man eine Auswahl aufzieht, muss man alle Optionen in der Optionsleiste der Auswahl überprüfen. Was will man auswählen? Will man eine vorhandene Auswahl vergrößern, verkleinern oder eine neue Auswahl erstellen? Brauche ich eine weiche Auswahlkante? Achte beim Zauberstab auch auf die Option "benachbart".
  • Probleme mit Zauberstab ab CS. Ab Version CS gibt es einen Zusammenhang zwischen der Pipette und dem Zauberstab. Wähle das Pipettenwerkzeug und stelle in den Optionen als Auswahlbereich 1x1 ein, wenn du das Problem hast, dass der Zauberstab einen bestimmten Farbton nicht exakt auswählt.
  • Probleme bei den Einstellungen eines Pinsels. In der Opitionsleiste des Pinsels gibt es 2 Optionen die Vorrang vor den Einstellungen im Pinselbedienfeld / Fenster haben und zwar die Optionen "Deckkraft"nund "Größe" wird durch Zeichenstiftdruck gesteuert. Deaktiviere diese beiden Optionen, wenn du bestimmte Einstellungen vornehmen willst.
  • Man kann so einiges nicht machen
    überprüfe ob du einen laufenden Vorgang abgeschlossen hast, indem du in der Optionsleiste oben den Haken oder das Abbrechen Symbol angeklickt hast (Text, Ebene vergrößern, Auswahl Transformieren, Bild zurecht schneiden)

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